1. März 2026 – 1. November 2026
IndustrieInsekten. In einem unbekannten Land
Makrofotografien von Ute Matzkows und Klaus Rieboldt zeigen Insekten auf ehemaligen Industrieflächen und thematisieren Artenrückgang und Biodiversität.

Ehemalige Musterzeche in Dortmund-Bövinghausen mit Jugendstil-Maschinenhalle und Ausstellungen zur Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus.
1. März 2026 – 1. November 2026
Makrofotografien von Ute Matzkows und Klaus Rieboldt zeigen Insekten auf ehemaligen Industrieflächen und thematisieren Artenrückgang und Biodiversität.
10. Juli 2026 – 1. November 2026
Rund 20 Fotografien von Frauen in Handwerksberufen, entstanden in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Dortmund.
Die Zeche Zollern II/IV entstand ab 1898 als repräsentative Musteranlage der Gelsenkirchener Bergwerks-AG. Der Architekt Paul Knobbe gab den Tagesanlagen historistische Backsteinfassaden, die an die norddeutsche Gotik erinnern und der Zeche den Beinamen „Schloss der Arbeit“ eintrugen. Die um 1902 fertiggestellte Maschinenhalle ist dagegen eine Stahlfachwerkkonstruktion; der Berliner Architekt Bruno Möhring versah sie mit einem Jugendstil-Portal mit farbigen Glasfenstern. In der Halle lief die erste elektrisch betriebene Hauptschacht-Fördermaschine im europäischen Bergbau.
Die Kohleförderung endete 1955, die Schächte wurden bis 1967 verfüllt, und Ende der 1960er-Jahre drohte der Abriss. Auf Initiative engagierter Denkmalpfleger wurde die Maschinenhalle Ende 1969 unter Schutz gestellt – als erstes Industriebauwerk in Deutschland. Damit begann ein Umdenken im Umgang mit dem industriellen Erbe des Ruhrgebiets.
1979 gründete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe sein dezentrales Industriemuseum, zu dem heute acht Standorte gehören; die Zeche Zollern ist seine Zentrale. Nach langer Restaurierung eröffnete 1999 die Dauerausstellung, die in den originalen Gebäuden wie Lohnhalle, Waschkaue und Lampenstube die Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus zeigt. Die Zeche ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur und der Europäischen Route der Industriekultur.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4 €Beziehende von Leistungen nach SGB II/XII, Studierende bis 30 Jahre, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Menschen mit GdB ab 50, Inhaber:innen der Ehrenamtskarte NRW |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sowie Schulklassen frei. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 4 €Ab GdB 50. |
| Studierende & Azubis | 4 €Bis zum 30. Lebensjahr. |
| Gruppen (ab 16 Pers.) | 7 € p. P.Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen; Gruppen ab 6 Erwachsenen müssen eine Gruppenführung buchen. |
| Familien | –Kein Familienticket; Kinder bis 17 Jahre frei. |
| Führung MONTANIUM (Zuschlag) | 2 €Zuzüglich Eintritt; Plätze nach Verfügbarkeit, keine Reservierung. |
| Nur Restaurantbesuch (mit Tischreservierung) | 1 €Tagsüber; ab 18 Uhr ist das Restaurant frei zugänglich. |
| LWL-MuseumsCard (Jahreskarte, 31 Museen von LWL und LVR) | 50 €Für zwei Erwachsene 70 €, ermäßigt 15 €. |
Freier Eintritt: An einzelnen eintrittsfreien Tagen der LWL-Museen freier Eintritt.
Freier Eintritt mit LWL-MuseumsCard, LVR-Museumskarte, Ausweis des Deutschen Museumsbunds oder ICOM. Der Text in Leichter Sprache auf der Website nennt noch ältere Preise (5 €, ermäßigt 2,50 €, Gruppen 4,50 €) und freien Eintritt für Begleitpersonen; eingetragen sind die Preise der Hauptseite.
Aufzüge zu allen Besucherbereichen, barrierefreie WCs in Alter Werkstatt und Lohnhalle, drei Behindertenparkplätze, zwei Leihrollstühle und ein Rollator im Foyer. Inklusive Ausstellung in der Alten Verwaltung mit Bodenleitsystem, Hörstationen, Tastobjekten und Texten in Braille. Tastführung „Bergbau mit Händen begreifen“ und Führungen mit DGS-Dolmetschung buchbar (mind. vier Wochen vorher anfragen); Website-Texte in Leichter Sprache und DGS.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Monatlicher Familiensonntag für Kinder ab 6 Jahren mit Familienführung und anschließendem Bastelangebot in der Kinderwerkstatt. Kostenlose Quizbögen für das Zechengelände und die Sonderausstellung. Spielplatz mit Sand- und Wasserbereich hinter dem Biergarten, Picknicktische. In den Sommerferien kostenloses Programm für Grundschulkinder; Kindergeburtstage für 5–7 und 8–12 Jahre.
Industriemuseum Zollern
U47 bis Huckarde Bushof, dann Bus 462 bis „Industriemuseum Zollern“; Bus 378 bis „Bövinghauser Straße“ (ca. 1 km Fußweg); RB 43 bis Bahnhof Dortmund-Bövinghausen (ca. 10 Min. Fußweg).
Parkplatz vorhanden
Besucherparkplatz am Rhader Weg 5; drei Behindertenparkplätze.
Für das Navi „Rhader Weg 5“ (Parkplatz) eingeben.
Route planenRestaurant „Pferdestall“ mit Biergarten (Di–Fr 13–22 Uhr, Sa–So 12–22 Uhr, Mo Ruhetag). Museumsshop. Hunde angeleint auf dem Außengelände, in Gebäuden nur Assistenzhunde.
Bis zu 689 Personen.
Für Firmen- und Kulturveranstaltungen: Maschinenhalle (bis 689 Personen, unbeheizt), Magazin/Veranstaltungssaal (bis 300 Personen), Lohnhalle (ab 18 Uhr) und vier Seminarräume (je bis 20 Personen). Private Feiern nur in den Räumen des Restaurants Pferdestall. Standesamtliche Trauungen in Lohnhalle (bis 100 Gäste) oder Alter Verwaltung (bis 40 Gäste).
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren für private Zwecke erlaubt; gewerbliche Aufnahmen nur mit Genehmigung. |
| Hinweise | Öffentliche Führungen ohne Anmeldung (Plätze nach Verfügbarkeit): Di–Fr 13 Uhr MONTANIUM und 15 Uhr Übertageführung; Sa 11:30 und 13 Uhr MONTANIUM, 15 Uhr Übertage; So und feiertags zusätzlich 14 Uhr Maschinenhalle. Themenführungen sowie Führungen auf Englisch und in DGS laut Veranstaltungskalender. |




Alle 17 Museen in Dortmund Alle Museen in Nordrhein-Westfalen
Cookies helfen dabei, die Website zu benutzen. Karte und Statistik laden wir nur mit deiner Einwilligung.