Eingeschränkter Betrieb. Die Kulturgeschichtliche Sammlung im Wilhelmsbau ist wegen Sanierungsarbeiten derzeit geschlossen. Zugänglich bleiben die Ausstellungen im Südsaal und in der Westhalle sowie Fürstensaal und Schlosskapelle; ein Wiedereröffnungstermin für den Wilhelmsbau ist nicht bekannt.
Im Rittersaal zeigen Universitätsarchiv, -bibliothek und -museum Originaldokumente, Insignien und Objekte aus fünf Jahrhunderten Universitätsgeschichte.
Mineralien aus dem Bestand des Mineralogischen Museums der Universität sowie ein Querschnitt aus dem derzeit nicht öffentlich zugänglichen Museum am Firmaneiplatz; Beginn im September 2024.
Über das Museum
Das Marburger Schloss thront auf dem Burgberg über der Stadt. Den Wilhelmsbau ließ Landgraf Wilhelm III. von 1493 bis 1497 als modernen, dreigeschossigen Hallen- und Wohnbau an die Ostseite der Anlage anfügen. Der gotische Fürstensaal zählt zu den größten und qualitätvollsten weltlichen Gotiksälen Mitteleuropas, die Schlosskapelle wurde 1288 geweiht. Im Schloss fand 1529 das Marburger Religionsgespräch zwischen Martin Luther und Ulrich Zwingli statt.
Seit 1981 ist im Wilhelmsbau das Universitätsmuseum für Kulturgeschichte untergebracht, heute Teil des Museums für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg. Die kulturgeschichtliche Sammlung im Wilhelmsbau ist derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen; ein Wiedereröffnungstermin ist nicht bekannt.
Geöffnet sind die Ausstellungsräume im Südsaal und in der Westhalle sowie Fürstensaal und Schlosskapelle. Die Dauerausstellung „Marburger Stadtgeschichte*n“ zeigt 40 Objekte vom 12. bis ins 20. Jahrhundert, gegliedert in „Die Häuser der Stadt“, „Kleider machen Leute“ und „Die Dinge der Menschen“. „Burg & Schloss Marburg“ erklärt anhand von sechs Modellen die Baugeschichte von der mittelalterlichen Turmburg zum Schloss der Landgrafen und macht über Bodenfenster die 1989/90 entdeckten Vorgängerbauten sichtbar. Im Erdgeschoss zeigt der Waldecker Saal Keramik.
Highlights
Gotischer Fürstensaal, einer der größten weltlichen Gotiksäle Mitteleuropas
Schlosskapelle von 1288
Modelle zur Baugeschichte des Schlosses mit Bodenfenstern zu Vorgängerbauten
Dauerausstellung „Marburger Stadtgeschichte*n“ mit 40 Objekten
Schmuckportale der Renaissance und Keramik im Waldecker Saal
Dauerausstellungen
Marburger Stadtgeschichte*n – Im Südsaal zeigen 40 Objekte vom 12. bis 20. Jahrhundert Aspekte der Marburger Stadtgeschichte, gegliedert in Häuser, Kleidung und Alltagsdinge.
Burg & Schloss Marburg – Sechs Modelle und Bodenfenster erzählen die Baugeschichte von der mittelalterlichen Turmburg zum Schloss der hessischen Landgrafen.
Fürstensaal und Schlosskapelle – Der gotische Fürstensaal und die Schlosskapelle von 1288 mit mittelalterlichen Wandmalereien gehören zu den bedeutendsten Räumen des Schlosses.
Gegründet
1981
Träger
Philipps-Universität Marburg
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
8 €
Ermäßigt
5 €Studierende anderer Hochschulen, Auszubildende, Gruppen ab 15 Personen, Senioren ab 65, Schwerbehinderte ab GdB 50, Freiwilligendienstleistende
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei.
Seniorinnen & Senioren
5 €ab 65 Jahren
Menschen mit Behinderung
5 €Begleitperson frei · ab GdB 50
Studierende & Azubis
–Studierende der Philipps-Universität Marburg frei, Studierende anderer Hochschulen ermäßigt.
Gruppen (ab 15 Pers.)
5 € p. P.ab 15 Personen
Kombiticket Kunstmuseum und Landgrafenschloss
10 €ermäßigt 7 Euro
Freier Eintritt auch für Mitglieder der Museumsfreunde und des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde, mit Museumskarte des Deutschen Museumsbunds, ICOM-Card, Ehrenamtskarte, für Mitglieder des Deutschen Verbands für Kunstgeschichte und für Journalisten mit Presseausweis.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Der Zugang führt über Kopfsteinpflaster bergauf. Rampen und ein Aufzug erschließen Ausstellungsräume und Toiletten; die Schlosskapelle ist nur über eine Treppe erreichbar. Im ersten Stock stehen Klapphocker bereit. Für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es eine Wegbeschreibung von der Bushaltestelle „Schloss“ zum Fürstensaal als barrierefreien Text und als Audiodatei.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Schloss
Stadtbus Linie 10 Richtung Schloss.
Das Schloss liegt oberhalb der Oberstadt; zu Fuß führen die Ludwig-Bickell-Treppe und die Landgraf-Philipp-Straße hinauf. Informationen zu Behindertenparkplätzen im Stadtgebiet bietet die Stadt Marburg.
Öffentliche Schlossführungen und Sonderführungen vermittelt Marburg Stadt und Land Tourismus. Seit April 2026 findet im Schloss die Veranstaltungsreihe „Schlossbegegnungen“ statt.