
Kajaanin taidemuseo
Kunstmuseum im ehemaligen Polizeigebäude im Zentrum von Kajaani, das in kostenlosen Ausstellungen zeitgenössische Kunst aus Finnland und der Welt zeigt.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Kajaanin taidemuseo ist im funktionalistischen ehemaligen Polizeigebäude untergebracht, das der Architekt Eino Pitkänen entwarf und das 1936 fertiggestellt wurde. Das Gebäude war bis in die 1980er-Jahre Sitz der Polizei; 1985 wurde es für die Nutzung als Kunsthalle saniert. Seit 1993 dient das Gebäude als Ausstellungsraum des Kajaanin taidemuseo. Im Untergeschoss blieb eine Zelle (putka) in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten; an ihren Wänden sind alte Inschriften überliefert.
Die Sammlung des Museums entstand Anfang der 1980er-Jahre, als man begann, finnische zeitgenössische Kunst für das künftige Museum zu sammeln. Die Sammlung umfasst 905 Werke von rund hundert Künstlerinnen und Künstlern; ihr Schwerpunkt liegt auf der finnischen Kunst der 1980er- und 1990er-Jahre. Außerdem verwaltet das Museum die Kunstsammlung der Stadt Kajaani, deren Werke in öffentlichen Räumen aufgestellt sind, sowie die von Riitta Uusitalo gestiftete Comic-Sammlung.
Der Schwerpunkt der Ausstellungen liegt auf nationaler, internationaler und regionaler zeitgenössischer Kunst. Die Sammlung wird in wechselnden Ausstellungen gezeigt und ist nicht dauerhaft ausgestellt. Das Museum bietet außerdem Raum für Vorführungen, Vorträge und Veranstaltungen.
Highlights
- Freier Eintritt zu den Ausstellungen
- Zeitgenössische Kunst aus Finnland und der Welt
- Funktionalistisches Polizeigebäude von Eino Pitkänen aus dem Jahr 1936
- Zelle im Originalzustand erhalten
- Kostenlose öffentliche Führungen
- Gegründet
- 1993
- Träger
- Kajaanin kaupunki
- Besucher pro Jahr
- ca. 12.885
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gebuchte Führung für andere Gruppen (werktags während der Öffnungszeiten), pro Stunde | 50,60 €Höchstens 25 Personen. |
|---|---|
| Gebuchte Führung am Wochenende und außerhalb der Öffnungszeiten, pro Stunde | 151,80 €Höchstens 25 Personen. |
Die Ausstellungen sind kostenlos zugänglich. Führungen für Schul-, Kindergarten- und Studierendengruppen sowie für Organisationen des dritten Sektors sind kostenlos.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache
- Audiodeskription
Der barrierefreie Zugang führt durch den eingezäunten Innenhof; Tor und Tür öffnet man auf Bitte am Infopunkt oder per Klingel. Die Ausstellungsräume befinden sich im Erdgeschoss und im zweiten Stock und werden durch einen barrierefreien Aufzug verbunden. Die barrierefreie Toilette liegt neben der Garderobe. Am Infopunkt kann man Kinderwagen, Rollatoren und Lesebrillen ausleihen. Das Museum akzeptiert die EU-Behindertenkarte (EU:n Vammaiskortti); Führungen in leichter Sprache und mit Bildbeschreibung kann man am Infopunkt erfragen.
Kinder & Familie
- Kinderwagenfreundlich
- Wickelmöglichkeit
Die barrierefreie Toilette hat einen Wickeltisch, und Kinderwagen können am Infopunkt ausgeliehen werden.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos · 40 m zum Eingang
Entlang der Pohjolankatu gibt es einen Behindertenparkplatz etwa 40 m vom Haupteingang entfernt sowie weitere Plätze mit Parkscheibe für drei Stunden werktags von 8:00–17:00. Das Parken ist werktags abends nach 17:00 und am Wochenende kostenlos.
- Behindertenparkplatz
Service & Gastronomie
- Museumsshop
- Garderobe
- Schließfächer
Am Infopunkt befindet sich der Museumsshop. Die kostenlose Garderobe und das Schließfach liegen rechts, wenn man durch die Haupttür kommt.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Für alle Ausstellungen gibt es kostenlose öffentliche Führungen. Gruppenführungen werden telefonisch mindestens drei Werktage im Voraus gebucht; die Gruppengröße beträgt höchstens 25 Personen, bei größeren Gruppen werden zwei Guides benötigt. In keiner Ausstellung darf fotografiert werden. |





