
Temppeliaukion kirkko
Die in den Fels gehauene Temppeliaukion kirkko in Töölö gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Helsinkis und ist fast täglich gegen Eintritt geöffnet.
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Über das Museum
Der Platz für die Kirche wurde bereits 1906 im ersten Bebauungsplan des Arkadia-Viertels reserviert; daher stammt der Name Temppeliaukio (Tempelplatz). Die Planung zog sich lange hin: Bei den Wettbewerben der 1930er-Jahre wurde kein Sieger gekürt, und die 1939 begonnenen Erdarbeiten wurden durch den Winterkrieg unterbrochen. Im dritten Wettbewerb 1960–1961 gewann der Entwurf „Kivikirkko“ (Steinkirche) der Brüder Timo und Tuomo Suomalainen den ersten Preis.
Der Bau begann im Februar 1968, und die Kirche wurde am 28. September 1969 als Taivallahden kirkko eingeweiht; 1971 wurde sie in Temppeliaukion kirkko umbenannt. Die Brüder Suomalainen sprengten den Kirchenraum so in den Fels, dass die Felsoberfläche im Innenraum sichtbar bleibt. Das Dach ist eine Stahlbetonkuppel, die von 180 strahlenförmig angeordneten Balken getragen wird; ein Dachfenster beleuchtet den Altarbereich. Kuppel und Empore sind mit unpatiniertem Kupfer verkleidet. Die Kirche wurde 2004 unter Denkmalschutz gestellt.
Der Kirchenraum hat eine gute Akustik, weshalb hier viele Konzerte stattfinden. Die Kirche ist eine aktive lutherische Gemeinde; Gottesdienste finden meist sonntags und an den meisten Feiertagen um 10:00 Uhr statt. Zugleich ist sie das meistbesuchte Architekturziel Finnlands: 2019 kamen 938 000 Besucher.
Highlights
- In den Fels gehauener Kirchenraum mit sichtbarer Felswand
- Kupferkuppel und Dachfenster
- Von den Brüdern Suomalainen entworfen, 1969 eingeweiht
- Gute Akustik und Konzerte
- Führungen auf Finnisch, Schwedisch, Englisch, Deutsch und Dänisch
- Gegründet
- 1969
- Träger
- Töölön seurakunta
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Unter 18-Jährige haben freien Eintritt. |
Der Eintritt für Erwachsene (ab 18 Jahren) kostet 8 €. Tickets gibt es am Eingang (bar und mit den meisten internationalen Kreditkarten) sowie im Voraus online. Mit der Helsinki Card, dem Helsinki City Pass und der Museumskarte (Museokortti) ist der Besuch frei; ebenso Mitglieder der Gemeinde Töölö.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Haupteingang und der Kirchenraum liegen auf Straßenniveau; hier gelangt man mit Rollstuhl, Kinderwagen und Rollator hinein. Die Empore ist nur über Treppen erreichbar, einen Aufzug gibt es nicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Routen und Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs finden Sie auf hsl.fi.
Zu Fuß sind es vom Einkaufszentrum Kamppi etwa 10 Minuten bis zur Kirche. Der Haupteingang liegt in der Lutherinkatu 3. Fahrradstellplätze gibt es in der Lutherinkatu und der Temppelikatu; Stadtrad-Stationen befinden sich bei der Handelshochschule, am Sammonpuistikko und an der Cygnaeuksenkatu.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Im Kirchenshop Temppis Shop werden Produkte verkauft; nähere Informationen dazu gibt es auf der Website der Kirche. Aus Sicherheitsgründen sind große Koffer und Rucksäcke nur eingeschränkt erlaubt.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Konzertveranstalter können den Kirchenraum buchen; Reservierungen laufen über die Website der Kirche.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren ist während des sonntäglichen Gottesdienstes verboten. |
| Hinweise | Führungen sind im Veranstaltungsbereich der Kirchenwebsite aufgelistet; außerdem können private Gruppenführungen gebucht werden. Die Guides sprechen Finnisch, Schwedisch, Englisch, Deutsch und Dänisch. Während des Gottesdienstes finden keine Besichtigungen statt; man darf sich in der Kirche nicht umhergehen oder die Gottesdienstteilnehmenden stören. |





