
Museo Archeologico del Canavese e della Biodiversità
Museum in der ehemaligen Textilmanufaktur von Cuorgnè mit Funden von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter, naturkundlicher Abteilung und der Kunstgalerie für Carlin Bergoglio.
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Über das Museum
Das Museum entstand aus einer langen Tradition archäologischer Forschungen im Gebiet und erzählt die Geschichte des Alto Canavese von der Ankunft des Menschen bis zum Mittelalter. Es hat seinen Sitz im zweiten Stock der ehemaligen Textilmanufaktur von Cuorgnè, eines großen historischen Gebäudes im Jugendstil, das Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Zusammen mit der Kunstgalerie nimmt es rund 1.200 Quadratmeter ein.
Der archäologische Bereich umfasst Funde, die teils aus der Grotta della Boira Fusca stammen, einer der ältesten prähistorischen Stätten des Piemont (Jungpaläolithikum), die vom Museum als archäologischer Park betreut wird. Dazu kommen Materialien der Jungsteinzeit und der Bronzezeit aus den großen Siedlungen entlang des Orco sowie Modelle und Dioramen zum Alltag der Bevölkerungen, die in der Gegend aufeinanderfolgten. Die naturkundliche Abteilung zeigt präparierte Tiere, die ornithologische Sammlung Seren Bernardone mit rund 500 Vögeln des Canavese und eine Ausstellung zur Biodiversität der alpinen Weiden.
Im selben Gebäude bewahrt die Galleria d'Arte Moderna e Contemporanea del Canavese einen Bestand von rund 200 Werken, die der Maler, Karikaturist und Journalist Carlin Bergoglio, Mitbegründer von Tuttosport, der Stadt geschenkt hat, sowie über hundert Gemälde und Skulpturen des Künstlers und Keramikers Mario Giani, genannt Clizia. Das Museum bietet außerdem eine Bibliothek mit rund 700 Bänden, Führungen und didaktische Angebote.
Highlights
- Funde aus der Grotta della Boira Fusca, prähistorische Stätte des Jungpaläolithikums
- Materialien der Jungsteinzeit und der Bronzezeit aus dem Gebiet des Orco
- Modelle und Dioramen zum Leben der frühen Bevölkerungen
- Ornithologische Sammlung Seren Bernardone mit rund 500 Vögeln
- Kunstgalerie mit Werken von Carlin Bergoglio und Mario Giani (Clizia)
- Jugendstilgebäude der ehemaligen Textilmanufaktur
Dauerausstellungen
- Sezione archeologica e naturalistica – Funde von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter aus dem Gebiet des Alto Canavese, mit Modellen und Dioramen, sowie eine naturkundliche Abteilung mit präparierten Tieren und einer Ausstellung zur alpinen Biodiversität.
- Galleria d'Arte Moderna e Contemporanea del Canavese – Gemälde, Karikaturen und persönliche Gegenstände von Carlin Bergoglio sowie eine ständige Sammlung von Bildern und Keramiken von Mario Giani (Clizia).
- Träger
- CeSMA Formazione & Cultura
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3 € |
Regulärer Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €. Für Personen unter 18 Jahren nennt die Tourismusseite keinen Preis.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum und die Galerie befinden sich im zweiten Stock eines historischen Gebäudes und weisen keine baulichen Barrieren auf.
Kinder & Familie
| Besuchsdauer | ca. 2 Std. |
|---|
- Familienführungen & Workshops
Das Museum bietet didaktische Workshops und Rollenspiele für Kinder von 6 bis 16 Jahren sowie Führungen und Workshops für Schulen von der Grundschule bis zur Oberstufe an.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Der Besuch dauert etwa zwei Stunden; eine kostenlose Audioguide-App für das Smartphone ist verfügbar. Auf Anfrage werden Führungen und Besuche des archäologischen Parks der Boira Fusca angeboten. Der Multimediaraum hat einen großen Bildschirm. |





