
Museo archeologico Paolo Giovio
Städtisches archäologisches Museum im Palazzo Giovio in Como: von der Vorgeschichte bis zur Römerzeit, mit einer Abteilung zum Sammeln ägyptischer und griechischer Objekte; derzeit wegen Bauarbeiten geschlossen.
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Über das Museum
Das Museo Archeologico Paolo Giovio ist seit über einem Jahrhundert im Palazzo Giovio untergebracht, einst Stadtresidenz der Grafen Giovio. Seine Anfänge reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als der erste Sitz im Liceo Classico lag; 1894 veranlasste das ständige Wachstum der Sammlungen die Gemeinde, das städtische Museum und das Notariatsarchiv in das heutige Gebäude zu verlegen.
Das Gebäude spätmittelalterlichen Ursprungs wurde im 16. Jahrhundert von Benedetto Giovio umgebaut und erhielt im 18. Jahrhundert sein heutiges Aussehen im Stil des lombardischen Barockrokokos (barocchetto lombardo). Die Fresken im Piano nobile (Hauptgeschoss), etwa in den Sälen Perrone, Barelli, Giovio und delle Nozze, spiegeln den Geschmack des 18. Jahrhunderts wider.
Der Rundgang zeichnet die älteste Geschichte des Gebiets von Como nach: Die prähistorische und protohistorische Abteilung dokumentiert Funde vom Paläolithikum bis zur Eisenzeit, etwa aus der Pfahlbausiedlung Lagozza di Besnate und den Waffen von Ello-Oggiono. Die römische Abteilung zeigt Funde aus Como, darunter das Bildnis des Augustus, einen Fries mit dem Reiterzug und einen Sockel für Plinius den Jüngeren, dazu eine simulierte Grabung bis 4 Meter Tiefe. Die Abteilung zum Sammeln im 19. Jahrhundert beruht größtenteils auf dem Nachlass des Sammlers Alfonso Garovaglio und umfasst rund tausend ägyptische Objekte, darunter den Kartonagensarkophag mit der Mumie der Priesterin Isiuret, dazu griechische und großgriechische Vasen, Bronzefiguren, Gemmen und Münzen.
Highlights
- Kartonagensarkophag mit der Mumie der Priesterin Isiuret
- Bildnis des Augustus und Fries mit dem Reiterzug aus der Römerzeit
- Simulierte Grabung mit 4 Metern Tiefe und den archäologischen Schichten von Como
- Funde aus der Pfahlbausiedlung Lagozza di Besnate
- Palast des 18. Jahrhunderts mit ausgemalten Sälen
Dauerausstellungen
- Sezione preistorica e protostorica – Funde aus dem Gebiet von Como, vom Paläolithikum bis zur Eisenzeit.
- Sezione romana e lapidario – Römische Funde aus Como und eine simulierte Grabung, die die Abfolge der archäologischen Schichten zeigt.
- Sezione del collezionismo – Ägyptische Objekte, griechische und großgriechische Vasen, Bronzefiguren, Gemmen und Münzen des 19. Jahrhunderts.
- Träger
- Musei Civici di Como
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Während der Schließung kann die Einsicht in die archäologischen Funde beantragt werden. Der Palast ist über zwei Durchgänge mit dem Museo storico Giuseppe Garibaldi (Palazzo Olginati) verbunden, das ebenfalls wegen Wartungsarbeiten geschlossen ist. |
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