
Museo Casa di Osiride Brovedani
Wohnhausmuseum in Triest, Osiride Brovedani gewidmet, dem Gründer der Fissan: fünf Säle zwischen Privatleben, Deportation und Firmengeschichte.
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Über das Museum
Das Museum befindet sich im Haus in der Via Alberti, in dem Osiride Brovedani mit seiner Frau Fernanda lebte und in dessen Keller 1930 die Firma Fissan gegründet wurde, die ihn als „el signor Fissan“ bekannt machte. Brovedani, ein Wohltäter der Stadt, wurde 1944 in Lager der Nationalsozialisten deportiert und kehrte 1945 nach Triest zurück. Das Museum wurde am 11. Februar 2013 eröffnet und nach einer Erneuerung am 19. September 2017 wiedereröffnet.
Der Rundgang gliedert sich in fünf chronologische Säle, jeder mit einer eigenen Farbe, unterstützt durch Multimedia- und interaktive Angebote. Er erzählt von Brovedanis Kindheit und seiner Arbeit als Journalist, der Gründung der ersten Fissan-Fabrik, der Deportation, dem Leben nach dem Krieg, seinen Leidenschaften für Fotografie und Berge sowie vom Wachstum des Unternehmens und der Gründung der Fondazione Brovedani mit dem Konvikt und dem Casa Albergo in Gradisca d’Isonzo in den 1970er- und 1980er-Jahren.
Zu den bedeutendsten Objekten gehören eine Gefangenenjacke, die auf dem Dachboden gefunden wurde, die Briefe aus dem Lager und das Gefangenentagebuch, das auch kostenlos als PDF erhältlich ist. Das Museum versteht sich außerdem als Zentrum für Studium und Bildung zur Shoah und bietet Schulen Aktivitäten zur europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie zur Wirtschaftsgeschichte der Firma Fissan an.
Highlights
- Haus, in dem Brovedani lebte und 1930 die Fissan gründete
- Fünf chronologische Säle mit Multimedia-Ausstattung
- Gefangenenjacke, Briefe aus dem Lager und Gefangenentagebuch
- Eintritt frei
Dauerausstellung
- Percorso espositivo permanente in cinque sale – Fünf chronologische Säle zum Leben von Osiride Brovedani, von der Kindheit über die Deportation bis zur Fissan und zur Stiftung.
- Gegründet
- 2013
- Träger
- Fondazione Brovedani
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen (ab 8 Pers.) | frei p. P.Gruppen ab 8 Personen und Schulklassen: freier Eintritt, Besuch nach Voranmeldung mindestens eine Woche vorher. |
|---|
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut dem Tourismusportal der Stadt Triest ist das Museum für Menschen mit Behinderung zugänglich und verfügt über einen Aufzug.
Kinder & Familie
| Besuchsdauer | ca. 45 Min. |
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Das Museum empfängt Schulklassen mit eigenen Angeboten; die Geschichte der Deportation eignet sich vor allem für Schulkinder.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Vom Bahnhof mit Bus 8, vom Stadtzentrum mit Bus 29.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Das Museum liegt etwa 200 Meter vom Supermarkt Pam in den Campi Elisi entfernt; ein Parkplatz für Besucher ist nicht vorhanden.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Der Besuch dauert 45 Minuten bis 1 Stunde. Das Museum bietet Schulen Bildungsaktivitäten zur europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und zur Wirtschaftsgeschichte der Fissan-Industrie an. Das Gefangenentagebuch von Brovedani kann kostenlos von der Website heruntergeladen werden. |
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