
Museo delle Tradizioni Musicali
Ethnomusikologisches Museum im ehemaligen Getreidespeicher Granaio Massimo in Arsoli mit Instrumenten der Hirten, Handwerker, Andacht und Blaskapellen sowie einem multimedialen Archiv.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die Idee eines Museums in Arsoli entstand 1994 mit der Initiative „Facciamo insieme il nostro museo“ (Gemeinsam machen wir unser Museum), die rund 600 Objekte zusammentrug. Seit 2000 zielte das kommunale Projekt „Arsoli Città Museo“ darauf ab, die zivilen, religiösen und landwirtschaftlichen Traditionen des Ortes zu bewahren, bis hin zum Plan eines Ökomuseums mit mehreren Standorten. Das Museo delle Tradizioni Musicali war das erste, das verwirklicht wurde, und öffnete 2006.
Sitz ist der ehemalige Granaio Massimo im Erdgeschoss eines alten Palazzos der Familie Massimo im historischen Zentrum, wo vom Corso Borgo San Bartolomeo die Treppe der Salita al Campo beginnt, die zur Burg hinaufführt. Ein einziger großer Raum mit Tonnengewölbe beherbergt vier Abteilungen: die Hirtenmusik, die Instrumente der Handwerker, die sakrale und devotionale Musik sowie die Tradition der Blaskapellen.
Die Sammlungen gehen auf Schenkungen der Bewohner zurück, mit Instrumenten, Fotografien und Erinnerungsstücken, sowie auf Blasinstrumente, die von der Familie Massimo gestiftet wurden. Zu den charakteristischsten Stücken gehören die örtliche Zampogna zoppa, Flöten aus Rinde und aus Schilfrohr, Organetti, Tamburine und rituelle Instrumente der Bruderschaften. Multimediale Stationen ermöglichen die Einsicht in ein Archiv mit Partituren, Dokumenten, Bildern sowie Audio- und Videoaufnahmen. Das Museum gehört zu den Museumssystemen Medaniene und Demos und wird vom Ethnomusikologen Emiliano Migliorini geleitet.
Highlights
- Zampogna zoppa und weitere Instrumente der Hirtenmusik
- Instrumente der Handwerker: Organetto, Pilaccia, Tamburine
- Rituelle Instrumente und Materialien zur Wallfahrt zur Heiligen Dreifaltigkeit
- Instrumente, Partituren und Fotografien der Blaskapellen des 19. Jahrhunderts
- Multimediales Archiv mit Informationsstationen
- Ehemaliger Getreidespeicher Granaio Massimo im historischen Zentrum
- Gegründet
- 2006
- Träger
- Comune di Arsoli
- Leitung
- Emiliano Migliorini
- Besucher pro Jahr
- ca. 600
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
COTRAL-Bus ab dem Bahnhof Mammolo in Rom.
Das Museum liegt mitten im historischen Zentrum von Arsoli. Mit dem Auto von Rom über die Via Tiburtina oder über die A24 Rom–L’Aquila, Ausfahrt Mandela-Vicovaro (dann etwa 15 km) oder Carsoli, dann die Tiburtina in Richtung Rom.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Für einen Besuch empfiehlt es sich, die Pro Loco Arsoli zu kontaktieren oder an ecomuseo.arsoli@gmail.com zu schreiben. Die multimedialen Stationen ermöglichen die Einsicht in das Archiv sowie vertiefende Recherchen; das Museum veranstaltet Forschungs-, Studien- und Weiterbildungswerkstätten. |
|---|





