Museo Fra Giammaria da Tusa
Museum der Kapuzinerbrüder im Heiligtum von Gibilmanna, in zehn Sälen mit Sakralgeräten, Gemälden, einer Orgel des 17. Jahrhunderts und einer ethnoanthropologischen Abteilung.
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Über das Museum
Das Museum gehört zur Kapuzinerprovinz Messina der Minderbrüder Kapuziner und ist im Kloster-Heiligtum von Gibilmanna untergebracht, in den ehemaligen Klosterwerkstätten (Ställe, Schmiede, Heuboden und Wollverarbeitung), die zu diesem Zweck restauriert wurden. Es ist nach Fra Giammaria da Tusa benannt, der 1565 Guardian von Gibilmanna und 1581 Generalminister des Ordens war.
Die Einrichtung geht auf die Initiative der Brüder Mansueto und Gabriele Barreca zurück, die Anfang der 1990er-Jahre die Wiederherstellung und Sammlung des historischen und künstlerischen Erbes der Klöster des Val Demone vorantrieben. Das Museum wurde am 23. Dezember 1992 für die Öffentlichkeit geöffnet und am 26. Juni 1993 eingeweiht.
Der Rundgang umfasst zehn Säle, jeweils einem Bruder oder einer Persönlichkeit aus der Geschichte des Klosters gewidmet. Ausgestellt sind Paramente und Sakralgeräte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, Gemälde, Holz- und Wachsstatuetten, Kelche und Silbergegenstände. Dazu gehört eine Orgel mit Pfeifen des Typs „canne palustri“ aus dem 17. Jahrhundert, die als einzigartiges Exemplar in Europa gilt. Eine ethnoanthropologische Abteilung sammelt landwirtschaftliche und handwerkliche Geräte aus den Madonie sowie Gegenstände, die von den Brüdern hergestellt wurden. Angeschlossen sind eine Bibliothek mit Inkunabeln und das historische Archiv des Klosters.
Highlights
- Orgel mit „canne palustri“-Pfeifen aus dem 17. Jahrhundert
- Polyptychon des 17. Jahrhunderts von Feliciano Messina
- Holzstatuen des 16. Jahrhunderts von Maria und Josef
- Saal, dem San Felice da Nicosia gewidmet
- Ethnoanthropologische Abteilung mit Geräten der Brüder
- Bibliothek mit Inkunabeln
Dauerausstellungen
- Dieci sale del museo – Sakralgeräte, Gemälde, Holz- und Wachsstatuetten, eine Orgel des 17. Jahrhunderts und Alltagsgegenstände der Brüder, in Sälen, die einzelnen Brüdern und Persönlichkeiten der Klostergeschichte gewidmet sind.
- Sezione etnoantropologica – Landwirtschaftliche Geräte, Handwerkszeug und Haushaltsgegenstände aus den Madonie, teils von den Brüdern gefertigt.
- Gegründet
- 1993
- Träger
- Provincia di Messina dei Frati Minori Cappuccini
- Besucher pro Jahr
- ca. 630
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 2 € |
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Einheitsticket für 2 € laut den Einträgen der Museumsportale; der Eintritt zum Heiligtum ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Das Heiligtum liegt in Gibilmanna, rund 15 km von Cefalù entfernt, und ist vor allem mit dem Auto über eine Bergstraße erreichbar; der Busverkehr kann eingeschränkt sein.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
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| Hinweise | Das Museum ist mit einer Bibliothek und dem historischen Archiv des Klosters verbunden. |
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