
Museo diocesano di Melfi
Diözesanmuseum im barocken Bischofspalast neben der Kathedrale von Melfi, mit liturgischem Silber, Paramenten und einer Gemäldegalerie vom 15. bis 18. Jahrhundert.
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Über das Museum
Der Palazzo del Vescovado, auch Palazzo Vescovile oder Episcopio genannt, steht neben der Kathedrale Santa Maria Assunta im Zentrum von Melfi. Die ersten Bauten stammen aus normannischer Zeit; zwischen 1472 und 1480 ließ Bischof Gaspare Loffredo den Palast erweitern, später arbeitete Matteo Bramano daran. Nach dem Erdbeben von 1694, das ihn beinahe in Ruinen legte, bauten die Bischöfe Antonio Spinelli und Pasquale Teodoro Basta ihn in den heutigen barocken Formen wieder auf.
Die Idee eines Diözesanmuseums geht auf das Jahr 1978 zurück, doch Verzögerungen schoben die Eröffnung hinaus. Das Museum wurde am 6. Juli 2011 in den Räumen des Palastes eröffnet, die zum Teil von einer Residenz in öffentliche Ausstellungsflächen umgewandelt worden waren. Zum Palast gehören ein großer ummauerter Garten, der Salone degli stemmi (Wappensaal), ein Thronsaal mit Fresken, ein Brunnen des 18. Jahrhunderts im Innenhof und ein großes Treppenhaus.
Im Erdgeschoss sind liturgische Geräte und Silberarbeiten ausgestellt, außerdem die Paramente, die die Bischöfe bei Zeremonien trugen. Das Piano nobile (Hauptgeschoss) beherbergt eine Galerie mit Werken vom 15. bis 18. Jahrhundert: eine bemalte Pietà aus Stein aus dem 15. Jahrhundert, Holzbüsten aus dem frühen 17. Jahrhundert, die als Reliquiare dienten, und Gemälde von Künstlern wie Francesco da Tolentino, Nicola Federici und Andrea Miglionico. Die Diözesanbibliothek bewahrt zudem wichtige Dokumente und Drucke des 16. Jahrhunderts.
Highlights
- Barocker Bischofspalast neben der Kathedrale
- Bemalte Pietà aus Stein aus dem 15. Jahrhundert
- Holzbüsten-Reliquiare aus dem frühen 17. Jahrhundert
- Triptychon von Francesco da Tolentino
- Liturgisches Silber und Paramente der Bischöfe
- Wappensaal und freskierter Thronsaal
Dauerausstellungen
- Arredi liturgici e paramenti – Im Erdgeschoss liturgisches Silber und Paramente, die die Bischöfe bei Zeremonien trugen.
- Galleria d'arte del piano nobile – Gemälde und Skulpturen vom 15. bis 18. Jahrhundert, darunter eine bemalte Pietà sowie Werke von Francesco da Tolentino und Andrea Miglionico.
- Gegründet
- 2011
- Träger
- Diocesi di Melfi-Rapolla-Venosa
- Besucher pro Jahr
- ca. 3.500
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Gruppenreservierungen sind bei der Diözese anzufragen. |
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