
Bäuerliches WohnMuseum
Das Bäuerliche WohnMuseum im Biedermann-Haus von 1518 in Schellenberg zeigt das Wohnen auf dem Land um 1900.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Biedermann-Haus ist ein Blockbau aus dem Jahr 1518 und eines der ältesten Häuser Liechtensteins. Nach damaligem Recht galt ein solches Haus als Fahrhabe des Bauern, der nur das Land pachtete; wechselte er die Pacht, konnte das Gebäude zerlegt und andernorts wieder aufgebaut werden. So wurde es 1687 und 1793/94 versetzt. Die zerlegbare Bauweise führte dazu, dass dieser Haustyp im Alpenraum fast verschwunden ist.
Seinen Namen trägt das Haus nach der Familie Biedermann, die es als letzte private Eigentümerin über 150 Jahre bewohnte. 1992/93 wurde es Balken für Balken abgetragen und in Schellenberg auf einem gemauerten Kellergeschoss neu errichtet; 1993 stellte man es unter Denkmalschutz. Der Wohnteil bestand aus der Küche, die ursprünglich bis zum First offen war, aus Stube und Nebenstube sowie zwei Kammern im Obergeschoss.
1994 wurde das Bäuerliche WohnMuseum eröffnet und in die Stiftung Liechtensteinisches LandesMuseum aufgenommen. Die Einrichtung zeigt, wie viele Menschen in Liechtenstein vor dem wirtschaftlichen Aufschwung des 20. Jahrhunderts lebten, in einem Land, das lange von der Landwirtschaft und bescheidenem Lebensstandard geprägt war. Erst nach 1945 begann der grosse Wandel; erste Zeichen dafür gab es schon im späten 19. Jahrhundert mit der Rheinregulierung und den ersten Industriebetrieben ab 1860.
Highlights
- Blockbau von 1518, einer der ältesten erhaltenen Bauten des Landes
- Zerlegbare Bauweise: das Haus wurde mehrfach versetzt, zuletzt 1993
- Einrichtung zeigt bäuerliches Wohnen um 1900
- Eintritt frei
Dauerausstellung
- Dauerausstellung – Bäuerliches Wohnen – Die Einrichtung im Blockbau von 1518 zeigt, wie Familien in Liechtenstein um 1900 wohnten und wirtschafteten.
- Gegründet
- 1994
- Träger
- Stiftung Liechtensteinisches LandesMuseum
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Hausöffnung ausserhalb der Öffnungszeiten | 100 CHFfür Gruppen; Führung 170 CHF (60 Minuten, bis 25 Personen) zusätzlich |
|---|
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Innenraum ist aus Gründen des Denkmalschutzes nicht rollstuhlgeeignet.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Schellenberg Post
Mit dem Zug nach Sargans, dann LIEmobil-Bus 11 bis „Mauren Post“ und weiter mit Linie 33 bis „Schellenberg Post“; über Buchs SG mit Bus 12 bis Schaan Bahnhof, Bus 11 bis „Mauren Post“ und Linie 33; aus Österreich und Deutschland mit dem Zug nach Feldkirch, Bus 11 bis „Mauren Post“ und Linie 33 bis „Schellenberg Post“.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze bei der Kirche.
Aus der Schweiz mit dem Auto über die Autobahn A13 bis zur Ausfahrt 6 Sennwald/Ruggell, dann den Wegweisern nach Schellenberg folgen; aus Österreich über die A14 bis zur Ausfahrt 41 Feldkirch-Frastanz, über Nofels nach Ruggell und weiter nach Schellenberg.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Hinweise | Private Führungen sind nach Anmeldung möglich (60 Minuten, bis 25 Personen, 170 CHF; auf Deutsch und Englisch, weitere Sprachen auf Anfrage). |

