
Kruideniersmuseum
Freiwillig geführtes Museum in der Utrechter Altstadt mit nachgebautem Kolonialwarenladen und Vitrinen voller historischer Verpackungen – Eintritt frei.
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Über das Museum
Das Kruideniersmuseum in Utrecht ist die Nachfolgerin des früheren „Betje Boerhave winkel en museum“ und besteht seit 1974; 2024 feierte es sein 50-jähriges Bestehen. Die Sammlung dokumentiert die Geschichte des Kolonialwarenhändlers von den Anfängen bis in die Gegenwart: Früher war der „kruidenier“ der Fachmann für trockene Lebensmittel, die in großen Säcken geliefert und im Laden von Hand abgepackt wurden. Daneben standen Markenartikel in aufwendig bedruckten Blechdosen.
Am 24. November 2022 zog das Museum nach der Sanierung eines Hauses aus dem 17. Jahrhundert an die Hoogt 10 um, um die Ecke vom früheren Standort. Der größere Neubau verbindet historische Bauelemente mit einer modernen Museumsgestaltung. Im Zentrum steht ein detailgetreu nachgebauter Laden, in dem man wie früher Süßwaren und Kolonialwaren kaufen kann, abgewogen mit alten Messinggewichten.
In separaten Ausstellungsräumen zeigen Vitrinen Verpackungen und Blechdosen, Seife in Hüllen seit dem Zweiten Weltkrieg, eine alte Kaffeebrennmaschine sowie Sparmarkensysteme von Firmen wie Nutricia, D.E. und Droste. Dazu kommen Sammlungen zum Beispiel von Streichholzschachteln, Geschirr, Wäsche und Sammelbildern. Das Museum arbeitet ausschließlich mit Freiwilligen und finanziert sich über den Ladenverkauf sowie Spenden und Trinkgelder.
Highlights
- Detailgetreu nachgebauter Kolonialwarenladen zum Einkaufen
- Vitrinen mit Verpackungen, Blechdosen und Markenartikeln
- Sparmarken-Systeme von Nutricia, D.E. und Droste
- Sammlung von Streichholzschachteln und Sammelartikeln
- Haus aus dem 17. Jahrhundert in der autofreien Altstadt
Dauerausstellungen
- Nachgebauter Kolonialwarenladen (Betje Boerhave winkel) – Ein detailgetreu eingerichteter Laden früherer Zeiten, in dem Kolonialwaren und Süßes nach alter Art mit Messinggewichten abgewogen werden.
- Ausstellungsraum mit historischen Verpackungen – Vitrinen zeigen Blechdosen, Seifenverpackungen und Spar- und Markenartikel der Kolonialwarenhändler vom Zweiten Weltkrieg bis heute.
- Gegründet
- 1974
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei. Das Freiwilligenmuseum freut sich über Spenden (QR-Codes oder rote Dose auf dem Tresen) und finanziert sich zudem über Einkäufe im Museumsladen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum für Menschen mit Gehbehinderung schlecht zugänglich; mit Rollator oder Rollstuhl nicht begehbar.
Kinder & Familie
Auf der Website gibt es kostenlose Ausmalbilder zum Herunterladen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Neude
Vom Bahnhof Utrecht Centraal mehrere Buslinien bis zur Haltestelle „Neude“; zu Fuß rund 12 Minuten vom Hauptbahnhof, 5 Minuten vom Domplatz und 3 Minuten vom Stadhuis.
Das Museum liegt zwischen Neude und Janskerkhof in der autofreien Altstadt.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
Im nachgebauten Laden („Betje Boerhave winkel“) kann man Kolonialwaren und Süßigkeiten kaufen. Für eine Pause empfiehlt das Museum das Café im benachbarten Filmtheater.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.





