
Gestapomuseet
Digitales Erlebniszentrum im früheren Gestapo-Hauptquartier in Bergen mit vier erhaltenen Gefangenenzellen und Berichten aus dem Krieg und den Nachkriegsprozessen.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Gestapomuseet liegt im 3. Obergeschoss eines 1940 für die Bergen Haandværk- og Industriforening errichteten Gebäudes, das der Architekt Ole Landmark im neoklassizistischen Stil entwarf. Nach der deutschen Besetzung wurde das Haus als Hauptquartier der Besatzungsmacht für Westnorwegen (Vestlandet) genutzt. Die deutsche Sicherheitspolizei hatte Büros und ein Hausgefängnis in den oberen Stockwerken, und über 3.000 Gefangene, die meisten aus Widerstandsgruppen, durchliefen das Haus während des Krieges. Nach dem Krieg dienten die Zellen als Wartezellen für Gefangene wegen Landesverrats (landssvik) und Kriegsverbrecher bis etwa 1949.
Kern des Museums sind die vier erhaltenen Gefangenenzellen mit rund 220 Inschriften, die die Gefangenen während und nach dem Krieg in die Wände ritzten. Die Zellen sind für Besucher geöffnet, die die Inschriften aus nächster Nähe betrachten und die Erzählungen der Gefangenen hören können. Interaktive Bildschirme verfolgen den Weg einzelner Gefangener von Bergen über deutsche Lager und zurück nach Hause, und in Bergen verwendete Folterinstrumente sind ausgestellt.
Die Ausstellungen behandeln außerdem die nationalsozialistische Ideologie, die Rolle der Frauen im Krieg, den Widerstandskampf in Westnorwegen und die Nachkriegsprozesse. Das Museum gehört der Stiftelsen Lenken und richtet sich besonders an Schulklassen. Es ist für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene geeignet.
Schwerpunkte
- Vier erhaltene Gefangenenzellen mit rund 220 Inschriften
- Die Geschichten der Gefangenen auf digitalen Bildschirmen
- Ausstellung über Frauen im Krieg und die Nachkriegsprozesse
- Originale Folterinstrumente aus Bergen
- Gedenkort am Gebäude
Dauerausstellungen
- Fangecellene – Vier erhaltene Zellen, in deren Wände Gefangene persönliche Botschaften geritzt haben, mit Stimmen aus versteckten Lautsprechern.
- Kvinner i krig – Ausstellung über die Rolle der Frauen während des Krieges und in den Nachkriegsprozessen.
- Digitale fortellinger om fangene – Interaktive Bildschirme verfolgen die Wege der Gefangenen durch die Besatzung und die Lager.
- Träger
- Stiftelsen Lenken
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 120 NOK |
|---|---|
| Ermäßigt | 60 NOKStudierende |
| Kinder & Jugendliche | freiKinder haben freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 60 NOK |
| Gruppen | –Gruppenbesuche nach Vereinbarung. |
Erwachsenenticket ab 19 Jahren.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum liegt im 3. Obergeschoss. Vom Eingang in der Veiten 3 fährt ein Aufzug.
Kinder & Familie
Nur bedingt für Kinder geeignetEmpfohlen ab 13 Jahren
Das Museum ist für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene geeignet.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parken in der Klostergarasjen, die einen Ausgang direkt beim Museum hat.
Das Museum liegt zentral in Bergen, nahe Den Nationale Scene und Torgallmenningen. Aufzug vom Eingang in der Veiten 3.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Eingang über die Christian Michelsens gate 10; an der Klingel mit der Aufschrift „Gestapomuseet“ klingeln. Die Museumsvermittler beantworten gern Fragen. Schulbesuche und Gruppenbesuche bitte im Voraus buchen. |





