
Stadtmuseum St. Pölten
Historisches Museum im Karmeliterhof der Altstadt: St. Pöltner Stadtgeschichte von der Urzeit bis heute, Römerzeit, Jugendstil und NS-Zeit.
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Über das Museum
Die Anfänge des Stadtmuseums reichen ins Jahr 1879 zurück, als im Gemeinderat beantragt wurde, das städtische Archiv und Gegenstände von historischer Bedeutung zu sichten und zu ordnen. Eröffnet wurde das Museum 1909 nach Umbauarbeiten im Rathaus; später wechselte es mehrfach den Standort, wurde 1939 überstürzt abgebaut und fand nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst keine Räume für die Wiederaufstellung.
1964 beschloss der Gemeinderat, den Karmeliterhof zu sanieren und dort ein neues Museum einzurichten. Es wurde 1976 genau tausend Jahre nach der ersten urkundlichen Nennung des Ortes „Treisma“ nach dem Konzept von Karl Gutkas und Johannes-Wolfgang Neugebauer eröffnet. Das Haus ist ein ehemaliges Karmeliterinnenkloster. 1999 kam eine Jugendstil-Galerie hinzu, 2000 wurde die Römer-Abteilung neu aufgestellt, 2004 zog der Jugendstil in den ersten Stock. In den Jahren 2005 bis 2007 entstanden ein großzügiges Foyer, ein Hebelift, ein Glas-Stahl-Lift im Hof, eine Rampe und der neu gestaltete barocke Innenhof; 2008 erhielt das Haus das Museumsgütesiegel.
Die Stadtgeschichte wird seit Mai 2026 in einer neuen, multimedial und interaktiv gestalteten Dauerausstellung erzählt, die wie ein Weg durch die Zeit angelegt ist: von der Urgeschichte über den Römerraum mit Funden aus Aelium Cetium, die Völkerwanderung und den Domplatz bis ins 20. Jahrhundert. Dazu kommen die Jugendstil-Sammlung mit Werken aus den Nachlässen der in St. Pölten tätigen Künstlerinnen und Künstler Andri, Andri-Hampel und Stöhr sowie die Ausstellung „Blick in den Schatten – kompakt“ zu St. Pölten und dem Nationalsozialismus. Regelmäßig zeigt das Haus auch Sonderausstellungen.
Highlights
- Neue Dauerausstellung zur Stadtgeschichte als Weg durch die Zeit
- Römerraum mit archäologischen Funden aus Aelium Cetium
- Jugendstil-Sammlung mit Werken von Ferdinand Andri, Charlotte Andri-Hampel und Ernst Stöhr
- „Blick in den Schatten – kompakt“: St. Pölten und der Nationalsozialismus
- Barocker Innenhof des ehemaligen Karmeliterinnenklosters
Dauerausstellungen
- Stadtgeschichte St. Pölten – Die neue Dauerausstellung führt multimedial und interaktiv von der Urgeschichte über den Römerraum von Aelium Cetium und das Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert.
- Jugendstil – Gezeigt werden Werke von Charlotte Andri-Hampel, Ferdinand Andri, Ernst Stöhr, Hans Ofner und Joseph Maria Olbrich aus der Zeit der Jahrhundertwende.
- Blick in den Schatten – kompakt. St. Pölten und der Nationalsozialismus – Archivalien, Objekte und persönliche Schicksale zeigen, wie der Nationalsozialismus in St. Pölten Wurzeln hatte und das Leben der Stadt prägte.
- Gegründet
- 1909
- Träger
- Stadt St. Pölten (Magistrat der Landeshauptstadt)
- Leitung
- Thomas Pulle
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Gruppen ab 10 Personen, Senior:innen, Menschen mit Behinderung |
| Kinder & Jugendliche | 2 €bis 6 Jahre frei · Kinder und Jugendliche, Schüler:innen, Studierende, Lehrlinge sowie Präsenz- und Zivildiener zahlen 2 €; Kinder bis 6 Jahre frei |
| Seniorinnen & Senioren | 5 € |
| Menschen mit Behinderung | 5 € |
| Studierende & Azubis | 2 €Schüler:innen, Studierende, Lehrlinge sowie Präsenz- und Zivildiener |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 € p. P.Gruppen ab 10 Personen; Schul- und Jugendgruppen 2 € |
| Familien | 16 €Eltern mit Kindern bis 18 Jahre 16 €; Mutter oder Vater mit Kindern 8 € |
| stp Museumscard | 18 € |
| Führung für Gruppen bis 10 Personen | 50 €Pauschale; jede weitere Person 5 €; Schulklassen im Klassenverband 1 € pro Person |
| Ausstellungsbegleitung für Erwachsene | 5 €Pro Person zuzüglich Eintritt, etwa 1,5 Stunden, nach Voranmeldung |
Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre, Kulturvermittler:innen mit Ausweis, ICOM-Mitglieder, Mitglieder im Verein der Freunde des Stadtmuseums, Inhaber:innen der NÖ-Card (einmalig, ausgenommen Sonderveranstaltungen wie Lange Nacht der Museen oder Jazz im Hof) sowie über die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Ein Hebelift im Foyer und ein Glas-Stahl-Lift im Innenhof erschließen das Haus barrierefrei, vor dem Eingang führt eine Rampe zum Museum. Barrierefreies WC im Haus.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 6 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 16 € · Eltern mit Kindern bis 18 Jahre 16 €; Mutter oder Vater mit Kindern 8 € |
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Kinderwagenfreundlich
Für Kinder gibt es ein Kinder-Quiz und eine Kinder-Rätselrallye sowie Workshops für Schulklassen von der Volksschule bis zur Oberstufe, zum Beispiel zu Urgeschichte, Römerzeit, mittelalterlicher Stadt und Barock oder das Forschungslabor. Die Altstadtrallye (6 € pro Kind, 2 bis 3 Stunden, mit Anmeldung) führt durch die Altstadt und das Museum. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt; das Haus ist mit Kinderwagen zugänglich.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Das Museum liegt im Zentrum der St. Pöltner Altstadt; laut Museumsmanagement Niederösterreich ist ein Parkplatz vorhanden.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop mit Fachliteratur, Ausstellungskatalogen, Postkarten, Souvenirs und Kalendern mit historischen Motiven; Publikationen auch per Online-Bestellung.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren ist erlaubt. |
| Hinweise | Überblicksführungen dauern etwa eine Stunde; Anmeldung für Führungen und Workshops: +43 2742 333 2642, vermittlung@stadtmuseum-stp.at. Digitale Angebote: Actionbound und Museumsmenschen-App. Gruppen bitte voranmelden. |



