
Muzeum Mazowsza Zachodniego w Żyrardowie
Museum in der historischen Villa des Fabrikanten Karol Dittrich in Żyrardów mit Kunstsammlung, Ethnografie und Stadtgeschichte sowie einem Panorama von Żyrardów aus dem Jahr 1899.
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Über das Museum
Das Museum wurde 1961 als Muzeum Historii Ruchu Robotniczego m. Żyrardowa (Museum der Geschichte der Arbeiterbewegung der Stadt Żyrardów) gegründet. Sitz wurde die repräsentative Villa von Karol Dittrich junior, Mitinhaber der Żyrardower Werke (Zakłady Żyrardowskie), die von 1886 bis 1896 inmitten eines Parks errichtet wurde. Trotz des ursprünglichen Namens beschränkte sich die Einrichtung von Anfang an nicht auf die Geschichte der Arbeiterbewegung, sondern sammelte auch Materialien zur Geschichte der Stadt, der Region und der Kunst.
Nach der Verwaltungsreform von 1999 wurde der Kreis Żyrardów (samorząd powiatu żyrardowskiego) Träger des Museums; im Jahr 2000 erhielt die Einrichtung den heutigen Namen, der auf den westlichen Teil des historischen Masowiens hinweist. Das Museum ist im Staatlichen Museumsregister eingetragen und arbeitet als Zentrum, das die Museen des westlichen Masowiens vernetzt. Es betreibt außerdem eine Außenstelle – das Arbeitszimmer des Schriftstellers Paweł Hulka-Laskowski in der ul. Narutowicza 34.
Die Sammlungen umfassen über 8400 Museumsobjekte und gliedern sich in die Abteilungen Kunst, Ethnografie, Geschichte und Ikonografie. Zu den wertvollsten gehören Werke des Landschaftsmalers Józef Rapacki sowie ein großes Aquarell mit einem Panorama von Żyrardów aus dem Jahr 1899, das 1900 auf der Pariser Weltausstellung gezeigt wurde. Die Ethnografie zeigt unter anderem eine nachgebaute Arbeiterstube aus der Zeit um 1900; die Ikonografie dokumentiert die Entwicklung der Fabrik und der Stadt sowie das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner anhand von Fotografien seit den 1870er-Jahren.
Highlights
- Villa von Karol Dittrich aus den Jahren 1886–1896 inmitten eines Parks
- Panorama von Żyrardów aus dem Jahr 1899, 1900 auf der Pariser Weltausstellung gezeigt
- Bilder von Józef Rapacki
- Nachgebaute Arbeiterstube aus der Zeit um 1900
- Sammlungen von Fotos und Dokumenten zur Geschichte der Fabrik und der Stadt
Dauerausstellung
- Zbiory sztuki, etnografii i historii Żyrardowa – Ausstellungen in der Villa Dittrich umfassen Bilder von Józef Rapacki, das Panorama von Żyrardów aus dem Jahr 1899, eine nachgebaute Arbeiterstube sowie Fotos und Dokumente zur Geschichte der Fabrik und der Stadt.
- Gegründet
- 1961
- Träger
- Powiat żyrardowski
- Leitung
- Gustaw Puchała
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 12 zł |
|---|---|
| Ermäßigt | 8 zł |
| Kinder & Jugendliche | freibis 6 Jahre frei · Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt. |
| Führung durch das Museum | 80 zł |
| Stadtführung | 250 zł |
| Museumsunterricht oder Workshop | 8 złPreis pro Person. |
Freier Eintritt: Samstags ist der Eintritt frei.
Die Preise stammen vom Informationsportal der Stadt; ältere Quellen nennen niedrigere Sätze, eine offizielle Preisliste ist derzeit nicht online verfügbar.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 6 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
Das Museum bietet Museumsunterricht, Workshops und Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche an; Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt, samstags ist der Eintritt für alle frei.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Nach Żyrardów fahren Züge der Kolej Mazowiecka aus Warschau und Züge aus Łódź; das Museum liegt im Stadtzentrum in der Nähe des Parks.
Das Museum befindet sich in der Villa Dittrich an der ul. Karola Dittricha 1, im Zentrum von Żyrardów, in der Nachbarschaft des Dittrich-Parks.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Das Museum bietet Führungen durch das Museum und durch die Stadt, Museumsunterricht, Workshops, Wettbewerbe sowie Begegnungen mit Künstlerinnen, Künstlern und Regionalforschern an. Das Museum wird vom historischen Dittrich-Park umgeben. |





