
Zamek w Wiśniczu
Barockes Schloss der Lubomirski mit Bastionsbefestigungen, Besichtigung mit Guide, Familiengruft und unterirdischen Ställen.
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Über das Museum
Die Burg Wiśnicz errichteten die Kmita-Familie ab der Mitte des 14. Jahrhunderts als Wehrresidenz. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1396, aus den Rechnungsbüchern der Salinen von Bochnia (żupy bocheńskie). Nach dem Aussterben der Kmita 1553 gehörte die Burg den Barzy und den Stadnicki; 1593 erwarb Sebastian Lubomirski den Besitz.
Stanisław Lubomirski baute die Residenz in den Jahren 1615–1621 im barocken Stil um und umgab sie mit einem fünfeckigen Bastionssystem, das Maciej Trapola entwarf. In der Ostmauer entstand ein Tor in Form eines Triumphbogens; 1616 gründete Lubomirski am Fuß der Burg die Stadt Nowy Wiśnicz und ein Kloster der Unbeschuhten Karmeliter. Die Burg blieb bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Lubomirski, danach gehörte sie weiteren Magnatenfamilien.
Nach einem Brand 1831 verfiel das Objekt. 1901 kaufte es die Familienvereinigung der Lubomirski zurück und sicherte die Mauern; nach 1945 wurde die Burg verstaatlicht, der Wiederaufbau begann 1949. Heute besichtigt man die Residenz mit regelmäßigem vierflügeligem Grundriss, Innenhof und vier Türmen mit Guide oder Audioguide. Die Besucher sehen auch die Kapelle mit der Familiengruft der Lubomirski, die unterirdischen Ställe mit einer Ausstellung mittelalterlicher Folterinstrumente und die Ausstellung „Pompa Funebris“ (Trauerprozession). Die Burg wird vom Muzeum Ziemi Wiśnickiej (Museum des Wiśnicz-Landes) verwaltet.
Highlights
- Barockresidenz der Lubomirski von 1615–1621
- Bastionsbefestigungen mit fünfeckigem Grundriss
- Kapelle und Familiengruft der Lubomirski mit der Ausstellung Pompa Funebris
- Unterirdische Ställe mit einer Ausstellung mittelalterlicher Folterinstrumente
- Besichtigung mit Guide oder Audioguide
Dauerausstellungen
- Zwiedzanie zamku – Besichtigung des Innenhofs und der Innenräume der vierflügeligen Residenz der Lubomirski mit Guide oder Audioguide.
- Podziemne stajnie i średniowieczne narzędzia tortur – Route durch die unterirdischen Ställe der Burg mit einer Ausstellung historischer Foltergeräte.
- Kaplica, krypta Lubomirskich i wystawa Pompa Funebris – Besichtigung der Burgkapelle, der Familiengruft der Lubomirski und der Ausstellung zu alten Trauerbräuchen.
- Träger
- Muzeum Ziemi Wiśnickiej w Nowym Wiśniczu (samorządowa instytucja kultury)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 34 zł |
|---|---|
| Ermäßigt | 27 zł |
| Kinder & Jugendliche | freibis 4 Jahre frei · Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt. |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitperson frei · Begleitpersonen von Menschen mit Behinderungen haben freien Eintritt. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | –Gruppen mit 10 bis 50 Personen; in Schulgruppen hat eine Begleitperson je 14 Kinder freien Eintritt; Guides haben freien Eintritt. |
| Besichtigung der Burg mit Audioguide – regulär | 36 złErmäßigt 29 zł (der Audioguide kostet 2 zł pro Ticket). |
| Unterirdische Ställe und mittelalterliche Folterinstrumente – regulär | 15 złErmäßigt 11 zł. |
| Kapelle, Familiengruft der Lubomirski und Ausstellung Pompa Funebris – regulär | 15 złErmäßigt 11 zł. |
| Bastion VR – regulär | 18 złErmäßigt 12 zł. |
| Besichtigung der Burg mit dem Bastion VR und Audioguide – regulär | 41 złErmäßigt 31 zł. |
| Eintritt in den äußeren Hof | 5 zł |
| Fledermaus-Suche – Ticket für ein Kind | 10 złSetzt ein Ticket für die Besichtigung mit Audioguide voraus. |
| Suche nach dem verlorenen Schatz der Barbara – ermäßigtes Kinderticket in einer Gruppe | 27 złBetrifft organisierte Gruppen. |
Die Besichtigung der Burg ist mit Guide oder Audioguide möglich (Aufpreis 2 zł pro Ticket). Die Preisliste nennt keine Kriterien für ermäßigte Tickets. Die Reservierung einer Besichtigung außerhalb der Öffnungszeiten für organisierte Gruppen kostet 300 zł.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die unterirdische Route ist für Menschen mit Behinderungen nicht angepasst. Weitere Informationen zur Zugänglichkeit der Burg wurden auf der Website nicht veröffentlicht.
Kinder & Familie
| Eintritt Kinder | bis 4 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
Für Kinder gibt es Spielführungen: die Fledermaus-Suche (10 zł) sowie die Suche nach dem verlorenen Schatz der Barbara für Gruppen. In die unterirdische Route dürfen Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
- Restaurant
In der Burg gibt es das Restaurant Figatella mit regionaler und europäischer Küche und einem eigenen Burgbier.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Die Burg stellt die Anlage für Hochzeitsfotos und Veranstaltungen zur Verfügung; Kontakt: organizacja@zamekwisnicz.pl.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Amateurfotografie und das Filmen von Exponaten sind ohne Blitzlicht erlaubt; Hochzeitsfotos sind kostenpflichtig. |
| Hinweise | Die Burg, die unterirdischen Ställe, die Familiengruft der Lubomirski und die Ausstellungen werden ausschließlich mit Guide besichtigt, sofern man nicht den Audioguide wählt. Die unterirdische Route ist für gesunde Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren zugänglich, die einen Begleiter haben müssen; festes Schuhwerk mit gutem Profil wird empfohlen. Gruppenreservierungen: rezerwacja@zamekwisnicz.pl. |


