
Bergdala glastekniska museum
Ehrenamtlich getragenes Museum am Glaswerk Bergdala mit Glasmaschinen zum Anfassen, darunter Pantografen, Glaspressen und eine Flaschenblasmaschine.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Bergdala glastekniska museum befindet sich im alten Schleifereigebäude (sliperi) des Glaswerks Bergdala im Glasriket. Das Glaswerk wurde 1889 gegründet und hatte von Anfang an eine Schleiferei. Das Gebäude wurde bewusst nur minimal restauriert, sodass die Wände noch Spuren von Jahrzehnten der Arbeit zeigen.
Das Museum wurde 2015 gegründet, als die erste Maschine, ein horizontaler Pantograf, aus dem Glaswerk Kosta kam. Seitdem ist die Sammlung gewachsen, unter anderem um einen vertikalen Pantografen, zwei Guillochiermaschinen, Glaspressen und eine halbautomatische Flaschenblasmaschine. In den ersten Jahren erhielt das Museum für den Aufbau einen Zuschuss des Riksantikvarieämbetet. Betrieben wurde es zunächst vom Verein Glas i Hovmantorp und seit Juni 2019 von einer Stiftung, die vollständig ehrenamtlich arbeitet.
Die Sammlung will die maschinelle Seite der Geschichte des Glasriket bewahren, die sonst selten gezeigt wird: Maschinen, die ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine rationelle Massenproduktion ermöglichten. Das Museum zeigt die technische Entwicklung von Ende des 18. Jahrhunderts bis heute, und Besucher dürfen die Maschinen berühren und ausprobieren. Sammlungen, Bilder und Audioguides sind außerdem auf der Website des Museums dokumentiert.
Highlights
- Horizontaler und vertikaler Pantograf mit Hunderten von Mustern
- Guillochiermaschinen
- Handbetriebene Glaspressen und Luftpresse
- Halbautomatische Flaschenblasmaschine
- Maschinen, die Besucher anfassen und ausprobieren dürfen
Dauerausstellung
- Glasmaskiner och glasföremål – Maschinen, die früher in den Glaswerken eingesetzt wurden, darunter Pantografen, Guillochiermaschinen, Glaspressen und eine halbautomatische Flaschenblasmaschine, zusammen mit Glasgegenständen, die mit ihnen hergestellt wurden.
- Gegründet
- 2015
- Träger
- Stiftelsen Bergdala Glastekniska Museum
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Freier Eintritt, Spenden sind willkommen: Bargeld in die Dose am Eingang, per Swish oder Bankgiro.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Eingeschränkte Barrierefreiheit: Die Türdurchgänge sind rund 1 m breit und zwischen den Maschinen ist es eng, doch ein Rollstuhl kann nach Vorankündigung hineingebracht werden. Das Museum hat keine eigene Toilette; der Shop des Glaswerks hat eine Kundentoilette.
Kinder & Familie
- Mitmach- & Anfassstationen
Kinder und Hunde sind im Museum willkommen. Bitte die Kinder bei den Maschinen (Quetschgefahr) und im Freien (Glasscherben) im Blick behalten.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel nach Bergdala. Die nächsten Bahnhöfe sind Hovmantorp und Lessebo, beide etwa 10 km entfernt. Busse fahren auf der Straße 25, die Haltestellen liegen jedoch 7–8 km vom Museum entfernt.
Das Museum liegt unmittelbar neben der Glashütte Bergdala (Bergdalahyttan).
Route planenService & Gastronomie
- Café
Das Café Bergdala befindet sich am Glaswerk; vor dem Museum und dem Glaswerk gibt es Picknicktische.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Audioguide | ja (SV, EN) |
|---|---|
| Hinweise | Audioguides auf Schwedisch und Englisch sind online verfügbar. Besucher dürfen alle Maschinen berühren und ausprobieren; bitte vorsichtig sein bei Quetschgefahr und schweren Glasformen. Der Boden am alten Glaswerk ist voller Glasscherben und verunreinigt, daher bitte niemals barfuß gehen. |


