
Drottningskärs kastell
Gut erhaltene Festung aus der Großmachtzeit auf Aspö in den Schären Karlskronas, Teil des Welterbes Örlogsstaden Karlskrona, mit Führungen und einer Gaststätte im Sommer.
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Über das Museum
Drottningskärs kastell wurde errichtet, um die Einfahrt zum Marinestützpunkt Karlskrona zu schützen. Nachdem Blekinge 1658 schwedisch geworden war, ließ Karl XI. die Flotte von Stockholm verlegen und Karlskrona gründen. 1679–1680 beauftragte er den Befestigungsoffizier Erik Dahlbergh, die Inseln an der Einfahrt zu befestigen. Auf dem Felsen Dynan bei Aspö war ein Donjon (Hauptturm) mit Platz für 60 Kanonen und vier Bastionen geplant.
Die Arbeiten dauerten von 1680 bis 1769. Die Festung besteht aus einem langgestreckten Donjon aus Granit und Kalkstein mit einer Kanonenbatterie oben sowie Unterkünften und Pulvermagazinen weiter unten. Die Bastionen sind nach vier schwedischen Königinnen benannt: Maria, Christina, Hedvig und Ulrica. Auf dem Burghof steht das neuere Kommandantenhaus aus den 1720er und 1730er Jahren.
Die Festung wurde nie angegriffen oder modernisiert und ist deshalb ungewöhnlich gut erhalten. 1895 endete ihre Nutzung als aktive Befestigung; während des Ersten Weltkriegs diente sie eine Zeit lang als provisorische Küstenartilleriebatterie. Das Gelände gehört dem Statens fastighetsverk (Staatliche Immobilienverwaltung), die seit den 1990er Jahren Teile der Anlage restauriert hat. Heute ist das Kastell ein Besuchsziel mit geführten Touren, Aktivitäten für Kinder und im Sommer einer Gaststätte.
Highlights
- Der Donjon mit Kanonenbatterie aus dem 17. Jahrhundert
- Die vier nach schwedischen Königinnen benannten Bastionen
- Das Kommandantenhaus auf dem Burghof
- Teil des Welterbes Örlogsstaden Karlskrona
- Kostenlose Fährfahrt von Karlskrona nach Aspö
- Gegründet
- 1680
- Träger
- Karlskrona kommun (verksamhet); Statens fastighetsverk (fastighetsägare)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 50 SEK |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | freibis 18 Jahre frei · Freier Eintritt für Kinder von 0 bis 18 Jahren. |
Freier Eintritt: Freier Eintritt während des Welterbefestivals und der Herbstferien 2026 (28.–31. Oktober) sowie an den Wochenenden im September.
Erwachsene 50 SEK während der Saison vom 1. Juni bis 31. August 2026. Besucher, die nur zur Gaststätte des Kastells möchten, und Bootsreisende, die auf dem Weg zum Anleger durch das Kastell gehen, haben freien Eintritt.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Angaben zur Barrierefreiheit fehlen auf der Website der Gemeinde. Das Kastell ist eine historische Festung mit Kopfsteinpflaster, Wällen und Treppen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 18 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Kinder können sich an der Kommendantens utmaning (Herausforderung des Kommandanten) versuchen, das Kastell mit Bausteinen nachbauen oder historische Rollen spielen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Von der Innenstadt Karlskrona fährt eine kostenlose Fähre (Aspöleden) nach Aspö; die Überfahrt dauert knapp 25 Minuten. Im Sommer fahren auch Schärenboote zur Insel und am Kastell vorbei.
Aspö hat keine feste Landverbindung. Man kann das Auto in der Innenstadt von Karlskrona abstellen und auf der Insel mit dem Fahrrad fahren.
Route planenService & Gastronomie
- Restaurant
Die Gaststätte Kastellets Krog hat im Sommer geöffnet.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
- Hochzeiten / Trauungen
Das Kastell kann für Hochzeiten und Besprechungen gemietet werden. Anfragen bitte an drottningskarskastell@karlskrona.se.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Geführte Touren und Veranstaltungen finden während der Saison statt; das Programm steht auf der Website von Visit Karlskrona. |





