
Gotlands fiskerimuseum
Freilichtmuseum im Fischerdorf Kovik in Sanda mit Strandhütten und Bootshäusern aus ganz Gotland sowie einer Strandkapelle zum Gedenken an ertrunkene Fischer.
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Über das Museum
Das Gotlands fiskerimuseum in Kovik wurde 1950 vom Künstler Erik Olsson gemeinsam mit dem Landwirt Edvin Norragård und dem Fischer Helmer Larsson gegründet, alle aus Sanda. Laut Satzung des Vereins soll das Museum Gegenstände und Traditionen aus der gotländischen Jagd und Fischerei sammeln und für die Nachwelt bewahren. Die Initiative ging von Erik Olsson aus, einem Fischersohn und Künstler, der bewusst die Reste der älteren Arbeitswelt am Strand in ihrer eigenen Umgebung bewahren wollte. Die erste Unterkunft des Museums war eine alte Strandhütte im Fischerdorf, die zuvor einem Fischer in Sanda gehört hatte.
Heute besteht das Museum aus einer großen Zahl von Hütten und Gebäuden im Fischerdorf Kovik, von denen mehrere von anderen Orten der Insel hierher versetzt wurden: etwa Strandhütten aus Fide und Grötlingbo, eine Fischerhütte aus Tofta, Bootshäuser aus Eksta, Hall, Fårö und Hangvar, eine Spinnhütte aus Kovik und ein Garnschuppen aus Hablingbo. Außerdem gibt es Fischerfeuer (fiskefyrar), Stege und einen Brunnen. Der Verein dokumentiert die Gebäude, die Geschichte des Fischerdorfs, die Fischer und die alten Fangmethoden, etwa den Lachsfang mit festen Leinen, den Netzfang (notfiske) und den Großreusenfang (storryssjefiske).
Die Strandkapelle bei Kovik wurde 1963–1965 zum Gedenken an die gotländischen Fischer errichtet, die auf See ihr Leben verloren haben. Der Grundstein wurde gelegt, als 1960 ein altes Steingebäude abgerissen wurde und der Verein Kalkstein kostenlos erhalten konnte; viele Traktorbesitzer halfen beim Transport. Die Kapelle ist zu jeder Jahreszeit für Besucher und stille Andacht geöffnet und kann für Taufen, Hochzeiten und ähnliche Anlässe gebucht werden.
Highlights
- Strandhütten und Bootshäuser aus verschiedenen Teilen Gotlands im Fischerdorf Kovik
- Fanggeräte und Gegenstände aus der gotländischen Jagd und Fischerei
- Strandkapelle bei Kovik, 1963–1965 zum Gedenken an ertrunkene Fischer erbaut
- Das Museumsgelände ist rund um die Uhr geöffnet
- Dokumentation über Fangmethoden und Allmogebåtar (traditionelle Bauernboote)
Dauerausstellung
- Koviks fiskeläge med strandbodar och båthus – Freilichtmuseum mit Strandhütten, Bootshäusern, Fischerhütten und Fanggeräten aus Gotland sowie einer Strandkapelle zum Gedenken an ertrunkene Fischer.
- Gegründet
- 1950
- Träger
- Gotlands Fiskerimuseum ideella förening
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Buchung der Strandkapelle (Taufe, Hochzeit u. Ä.) | 500 SEKGebühr pro Anlass; Buchung über den Kassierer des Vereins. |
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Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Verein arbeitet daran, das Museum künftig zugänglicher zu machen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Hochzeiten / Trauungen
Die Strandkapelle kann für Taufen, Hochzeiten und ähnliche Anlässe gebucht werden; die Buchungsgebühr beträgt 500 SEK pro Anlass. Pro Tag wird nur eine Veranstaltung gebucht.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Hinweise | Broschüren liegen in der Kiste bei der Informationstafel aus. |
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