Kvinnliga medborgarskolan Fogelstad
Ausstellung in der alten Molkerei auf Fogelstad über die Kvinnliga medborgarskolan (1925–1954) und die Frauen der Fogelstadgruppen.
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Über das Museum
Die Kvinnliga medborgarskolan war eine Schule für die staatsbürgerliche Bildung von Frauen auf dem Gut Fogelstad von Elisabeth Tamm im Kirchspiel Julita. Die Idee entstand 1922, als Tamm Honorine Hermelin, Ada Nilsson und Elin Wägner einlud. Die Frauen hatten gerade das Wahlrecht erhalten, und einige von ihnen saßen im Reichstag. Die Schule wurde am Ostermontag 1925 im alten Inspektorenhaus eröffnet und bestand bis 1954.
Der Unterricht umfasste unter anderem Geschichte, Gesellschaftskunde, praktische Psychologie, Redekunst, Gesang, Musik und Rhythmik. Die Schülerinnen übten Demokratie in einem Rollenspiel über die erfundene Gemeinde Komtemåtta. Honorine Hermelin war während der gesamten Zeit der Schule Rektorin; die Gründerinnen, bekannt als Fogelstadgruppen, gaben außerdem die Zeitschrift Tidevarvet heraus. Über zweitausend Schülerinnen besuchten hier Kurse, und zeitweise hatten mehrere Frauen aus dem Reichstag an der Schule studiert.
Seit 1998 zeigt der Kulturverein Fogelstad eine Dauerausstellung über die Schule im Erdgeschoss der alten Molkerei, die im Rollenspiel den Namen Rosenhane erhielt. Die Ausstellung wurde im Mai 2019 wiedereröffnet. Auf dem Dachboden befand sich früher der Festsaal, in dem man redete, sang und Theater spielte.
Highlights
- Dauerausstellung über die Schule und die Fogelstadgruppe in der alten Molkerei
- Geschichten der Gründerinnen Elisabeth Tamm, Ada Nilsson, Honorine Hermelin, Elin Wägner und Kerstin Hesselgren
- Rollenspiel Komtemåtta, mit dem die Schülerinnen Demokratie übten
- Audiodeskription der Ausstellung mit ausleihbaren Audiogeräten
- Freier Eintritt und Führungen für Gruppen
Dauerausstellung
- Kvinnliga medborgarskolan 1925–1954 – Dauerausstellung im Erdgeschoss der alten Molkerei über die Schule, ihre Gründerinnen und die Schülerinnen.
- Gegründet
- 1998
- Träger
- Kulturföreningen Fogelstad
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|---|
| Führung für Gruppen (pro Person, mindestens 5 Personen) | 100 SEKBuchung 1. Mai bis 30. September |
Eintritt zur Ausstellung frei.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription
Die Ausstellung liegt etwa 100 Meter vom Parkplatz entfernt, größtenteils auf einem Schotterweg bergauf, was mit Rollator oder Rollstuhl schwierig ist. Autos, aber keine Busse, dürfen bis zum Eingang fahren. Eine Rampe eignet sich für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle. Die Toilette ist mit dem Rollator zugänglich, ein Rollstuhl passt jedoch nicht hinein. In der Ausstellung können zwei Audiogeräte mit Audiodeskription ausgeliehen werden.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Fogelstad
Sörmlandstrafiken ab Katrineholm und Eskilstuna bis zur Haltestelle Fogelstad an der Riksväg 214 Richtung Julita.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parken auf markierten Plätzen auf den Wiesen gegenüber dem roten Wagenschuppen; nicht vor den Einfahrten der Nachbarn parken.
Ausgeschildert als Fogelstad von der Straße 56 und der Straße 214. Von der Haltestelle geht man über die Straße und dann den Schotterweg bis zur Ausstellung.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
Kein Café in der Ausstellung; die nächsten Gastronomiebetriebe befinden sich am Julita Gård und am Magdakullan.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Besucher können auf eigene Faust gehen oder eine Führung buchen. Gruppenführungen werden am besten über das Formular auf der Website oder per E-Mail oder Telefon gebucht; eine Antwort erfolgt innerhalb einer Woche. Vorträge können auch an anderen Orten oder digital stattfinden. |



