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Feuerwehrmuseum DEPOT61

Ehrenamtlich betriebenes Feuerwehrmuseum mit Spritzen, Fahrzeugen, Uniformen und Atemschutz zu über 200 Jahren Feuerwehr St. Gallen.

ÖffnungszeitenEintritt 6 CHF

Über das Museum

Das Feuerwehrmuseum DEPOT61 an der Burgstrasse zeigt die mehr als 200-jährige Geschichte der Feuerwehr der Stadt St. Gallen. Hinter dem Haus steht der Nostalgieverein Feuerwehr St. Gallen (NFSG), der am 17. März 2000 gegründet wurde, um die älteren Fahrzeuge und Geräte der städtischen Feuerwehr für die Bevölkerung zu erhalten. Der Verein restaurierte und pflegte die ausgemusterten Stücke und sammelte sie über Jahre; 2018 wurde das Museum eröffnet.

Die Ausstellung geht von den verheerenden Stadtbränden der Jahre 1215, 1314 und 1418 aus und beschreibt, wie sich die Brandbekämpfung bis in die Gegenwart entwickelt hat. Gezeigt werden Geräte von der Zweimannspritze bis zur grossen Rosspumpe, 34 Handlöschgeräte, Atemschutzausrüstungen seit etwa 1890, Uniformen seit 1859, Laternen und Scheinwerfer sowie Helme, Alarmhörner und ein Feuersucher von 1750. Ein Nebelhorn, das früher auf dem Turm der St. Laurenzenkirche stand, darf von den Besuchenden selbst ertönen.

Herzstück der Fahrzeugsammlung ist die Saurer-Autospritze „Helene“ von 1909; dazu kommen pferdegezogene Handdruckspritzen, Saurer-Lastwagen mit Tank oder Drehleiter und ein BMW-Feuerwehrmotorrad. Die Exponate stammen überwiegend von der Feuerwehr der Stadt St. Gallen und werden von Freiwilligen betreut.

Highlights

  • Saurer-Autospritze „Helene“ von 1909 als Herzstück der Sammlung
  • Pferdegezogene Handdruckspritzen und Rosspumpen
  • Atemschutzgeräte seit etwa 1890, Uniformen seit 1859 und Feuersucher von 1750
  • Nebelhorn zum selbst Ertönenlassen
  • Führungen durch aktive und ehemalige Feuerwehrleute

Dauerausstellungen

  • 200 Jahre Feuerwehrgeschichte St. Gallen – Chronologischer Rundgang von den Stadtbränden 1215, 1314 und 1418 bis zur heutigen Feuerwehr, mit Nebelhorn zum Ausprobieren und der Lösch-Szene anno 1880 samt Zweimannspritze und Rosspumpe.
  • Fahrzeuge und Spritzen – Pferdegezogene Handdruckspritzen, die Automobilspritze „Helene“ von 1909, Saurer-Lastwagen, ein BMW-Feuerwehrmotorrad und Motorspritzen mit Antrieben von Tatra, VW und Porsche.
  • Ausrüstung: Atemschutz, Uniformen, Beleuchtung und Trouvaillen – Atemschutzgeräte vom Rauchhelm mit Blasbalg um 1890 bis zum Sauerstoffgerät, Uniformen seit 1859, 34 Handlöschgeräte, Laternen und Scheinwerfer sowie Helme, Alarmgeräte und ein Feuersucher von 1750.
Gegründet
2018
Träger
Nostalgieverein Feuerwehr St. Gallen (NFSG)
Leitung
Sigi Schmuckli

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene6 CHF
Ermäßigt4 CHFLernende, Studierende sowie AHV- und IV-Berechtigte
Kinder & Jugendlichefreibis 16 Jahre frei · Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Seniorinnen & Senioren4 CHFAHV-Berechtigte
Menschen mit Behinderung4 CHFIV-Berechtigte
Studierende & Azubis4 CHFLernende und Studierende
Gruppen (ab 8 Pers.)4 CHF p. P.ab 8 Personen, pro Person

Mitglieder des Nostalgievereins Feuerwehr St. Gallen haben freien Eintritt. Das Museum nimmt an der St. Galler Museumsnacht teil.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Der Festsaal im Haus ist laut Website barrierefrei zugänglich, ein Personenlift ist vorhanden; Angaben zum Museumsrundgang selbst fehlen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 16 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Mitmach- & Anfassstationen

Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt; das Nebelhorn darf selbst ertönen, in den Vitrinen steht Feuerwehr-Spielzeug aus verschiedenen Zeiten. Für Schulklassen gibt es Führungen mit einem Kübelspritzen-Wettbewerb.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Vonwil

Die Haltestelle „Vonwil“ liegt direkt neben dem Museum und wird von den Bussen 3 und 4 angefahren; vom Bahnhof St. Gallen sind es rund 15 Gehminuten.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Neben dem Museum gibt es wenige Parkplätze; weitere stehen nur während der Museumsöffnungszeiten zur Verfügung.

Route planen

Service & Gastronomie

    Museumsbistro, das vor allem für Gruppenapéros und Anlässe im angrenzenden Festsaal dient.

    Veranstaltungen & Vermietung

    • Räume mietbar
    • Private Feiern
    • Firmenveranstaltungen

    Bis zu 140 Personen.

    Mietbar ist ein heller Festsaal (130 m², Kleinbühne, Parkettboden) für Seminare, Versammlungen, Kleinkonzerte und Feiern, mit angrenzendem Bistro für Ausschank und Catering; 140 Plätze bei Konzertbestuhlung, 110 bei Festbestuhlung, 80 beim Bankett. Eigenes Catering ist möglich.

    Anfrage & Details

    Besuch planen

    Führungenja
    Angebote für Schulenja
    HinweiseFührungen durch aktive oder ehemalige Feuerwehrleute für Gruppen, Klassentreffen und Vereinsausflüge, auf Wunsch mit Apéro im Museumsbistro und Essen im Saal. Schulklassen können mit einem Wettbewerb an der Kübelspritze abschliessen. Anfragen über das Formular auf der Website oder den Museumsleiter.

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