
Militärmuseum St. Luzisteig
Militärmuseum im alten Arsenal der Festung auf der Passhöhe St. Luzisteig mit Waffen, Trainmaterial und der Geschichte der Grenzsperre.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die St. Luzisteig zwischen Maienfeld und Balzers ist ein uralter Übergang, der schon in römischer Zeit begangen wurde. Wegen ihrer Lage nahe der Landesgrenze wurde die Passhöhe über Jahrhunderte befestigt: Festungswerke sind seit dem Schwabenkrieg 1499 belegt, das Nordtor trägt die Jahreszahl 1705, und nach 1831 liess die Eidgenossenschaft die Anlage unter der Leitung von Richard La Nicca neu aufbauen. Später kamen die Batterie Herzog, die Blockhäuser auf dem Fläscherberg und der Guschaturm hinzu.
Das Museumsgebäude, das alte Arsenal, entstand 1854 bis 1856 zur Zeit von General Henri Dufour als geschützte Unterkunft für die Festungsbesatzung. Bis 1994 diente es als Zeughaus. Von 1966 bis 2003 war der Waffenplatz St. Luzisteig zudem Ausbildungsort der Trainschulen, in denen junge Rekruten und Pferde auf den Dienst im Gebirge vorbereitet wurden.
Nach der Armeereform 95 entstand die Militärhistorische Stiftung Graubünden, die militärhistorisch wichtige Objekte erhalten und öffentlich zugänglich machen will. 2003 wurde der Verein Militärmuseum St. Luzisteig gegründet, seit 2004 gehört das Gebäude der Stadt Maienfeld und beherbergt das Museum. Die Ausstellung zeigt Militärmaterial und Waffen aus der Zeit von 1875 bis 1995, einen grossen Bestand an Trainmaterial als Erinnerung an das Pferd in der Armee sowie die Geschichte der Passstellung. Im «Generalstübli», das den Generälen Dufour, Herzog, Wille und Guisan gewidmet ist, werden Gruppen bewirtet.
Highlights
- Altes Arsenal von 1854–1856 auf der Passhöhe St. Luzisteig
- Militärmaterial und Waffen aus der Zeit von 1875 bis 1995
- Fahrzeuge, Beschirrungen und Veterinärmaterial als Denkmal für das Pferd in der Armee
- 15-minütiger Dokumentarfilm zur Geschichte der St. Luzisteig
- Markierte Wege zu Guschaturm, Batterie Herzog und den Blockhäusern auf dem Fläscherberg
- «Generalstübli» für Gruppen mit Speisen aus der Militärküche
Dauerausstellungen
- Wehrbereitschaft der Schweiz 1875–1995 – Militärmaterial und Waffen geben einen Einblick, wie sich die Schweiz zwischen 1875 und 1995 auf ihre Verteidigung vorbereitete.
- Denkmal für das Pferd in der Armee – Fahrzeuge, Beschirrungen, Reitzeug sowie Hufbeschlags- und Veterinärmaterial erinnern an die Trainschulen, die von 1966 bis 2003 auf der St. Luzisteig ausgebildet wurden.
- Die Geschichte der St. Luzisteig – Der Pass als Verkehrsweg, militärische Sperre und Kampfgelände sowie die Baugeschichte von Passstellung und Kaserne, ergänzt durch einen Dokumentarfilm.
- Gegründet
- 2004
- Träger
- Verein Militärmuseum St. Luzisteig
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 10 CHF |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 5 CHFKinder von 6 bis 16 Jahren |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 CHF p. P.Erwachsene in Gruppen ab 10 Personen; Kinder von 6 bis 16 Jahren in Gruppen 3 CHF. |
| Militärangehörige in Uniform | 3 CHF |
| Führungspauschale | 50 CHFPauschale je Führung, zusätzlich zum Eintritt |
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist laut eigener Angabe barrierefrei; ein Treppenlift ist vorhanden.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze auf der Passhöhe; von dort führen Wanderwege zum Guschaturm (etwa 20 Minuten) und zur Batterie Herzog (etwa 10 Minuten).
Das Museum liegt an der Hauptstrasse Maienfeld–Balzers auf Höhe des Landgasthofs St. Luzisteig; ab Maienfeld und Fläsch ist es mit «Militärmuseum» ausgeschildert.
Route planenService & Gastronomie
Im «Generalstübli» werden Gruppen ab 10 Personen auf Vorbestellung mit Apéro, Mittagessen, Zvieri oder Abendessen bewirtet, mit Klassikern aus der Militärküche und Weinen aus der Bündner Herrschaft.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Bis zu 50 Personen.
Das «Generalstübli» steht Gruppen von 10 bis 50 Personen für Bewirtungen vor oder nach einer Museumsführung offen; Reservation beim Kurator.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nach Voranmeldung. Ein 15-minütiger Dokumentarfilm stellt die Geschichte der St. Luzisteig vor. Das Museum ist Ausgangspunkt markierter Wanderungen zu weiteren militärhistorischen Objekten wie Guschaturm, Batterie Herzog und den Blockhäusern auf dem Fläscherberg. |




