
Museum im Zeughaus
Das ehrenamtlich betriebene Museum im Kantonalen Zeughaus Schaffhausen zeigt die Geschichte der Schweizer Armee mit Fahrzeugen, Panzern und Geschützen.
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Über das Museum
Das Museum im Zeughaus wurde 2004 von Karl Bauert, Martin Huber und Jürg Zimmermann gegründet und am 10. und 11. September 2005 eröffnet. Ihre privaten Sammlungen bildeten den Grundstock eines technikgeschichtlichen Museums zur Ausrüstung und Bewaffnung der Schweizer Armee. Es wurde im historischen «Haus 5» des Kantonalen Zeughauses in Schaffhausen eingerichtet; das Museum ist dort eingemietet.
Die Ausstellungsfläche wuchs mit der Zeit. Die ersten Ausstellungen, ab 2006 etwa zu den Kadetten in Schaffhausen, wurden von mehr als zwanzig weiteren gefolgt. Die Sammlung von Rad- und Kettenfahrzeugen war zuvor in Neuhausen und in der früheren Stahlgiesserei im Mühlental untergebracht; bis Ende August 2024 zeigte das Museum sie als «Museum am Rheinfall» in Neuhausen. Seit 2025 gibt es einen zweiten Standort in Diessenhofen im Kanton Thurgau.
Trägerin und Eigentümerin der Sammlungen ist die Stiftung Museum im Zeughaus, den Betrieb gewährleistet der Verein mit über 700 Mitgliedern. Das Haus ist eine private Institution und wird ausschliesslich von Freiwilligen geführt. Es zeigt acht Ausstellungen und zwei Schaudepots; zu den Themen gehören die Mobilmachungen der Armee, Artillerie, Bourbaki-Armee, die Bombardierung Schaffhausens 1944, der Rhein sowie über fünfzig Fahrzeuge und einundzwanzig Panzer.
Highlights
- Über 50 betriebsbereite Motorfahrzeuge und 21 Panzer
- Ausstellung «Mobilmachung» zu 130 Mobilmachungen seit 1792
- Artillerie gestern und heute, Geschütze-Schaudepot
- «Bomben auf Schaffhausen» zum Luftangriff vom 1. April 1944
- Museumsbeiz mit Gartenwirtschaft
- Zweiter Standort in Diessenhofen
Dauerausstellungen
- Mobilmachung – Überblick über die 130 Mobilmachungen der Schweizer Armee seit 1792, ihre Ursachen, Verläufe und Folgen für Alltag und Wirtschaft.
- Artillerie gestern und heute – Technische und taktische Entwicklung der Schweizer Artillerie mit zahlreichen Exponaten und Szenen.
- Motorisierung und Mechanisierung der Schweizer Armee – Über fünfzig betriebsbereite Fahrzeuge und 21 Panzer dokumentieren die Entwicklung und die Schweizer Fahrzeugindustrie.
- Gegründet
- 2004
- Träger
- Stiftung Museum im Zeughaus / Verein Museum im Zeughaus
- Leitung
- Martin Huber
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 12 CHF |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 6 CHFbis 10 Jahre frei · Jugendliche von 11 bis 18 Jahren zahlen 6 CHF; Kinder sind frei. |
| Gruppen | 12 CHF p. P.Eintritt und Führung für Gruppen: 12 CHF pro Person, mindestens 150 CHF. |
Freier Eintritt für Mitglieder des Vereins Museum im Zeughaus sowie für Inhaberinnen und Inhaber des Museumspasses und der Raiffeisen-Karte.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Schützenhaus · 5 Min. zu Fuß
Ab Bahnhof Schaffhausen mit Bus Linie 3 (Richtung Sommerwies), Linie 4 (Richtung Birch) oder Linie 7 (Richtung Neuhausen SBB) bis «Schützenhaus»; die Busse fahren tagsüber alle 10 Minuten.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze direkt vor dem Zeughaus.
Mit dem Auto auf der A4 bis Ausfahrt 5 «Schaffhausen Süd», dann Richtung Stadtzentrum und den Wegweisern «Breite» folgen.
Route planenService & Gastronomie
- Restaurant
- Museumsshop
Museumsbeiz mit Gartenwirtschaft an allen Museumstagen (Kuchenbuffet, einfache Gerichte, Museumswein); Museumsshop an Museumstagen und bei angemeldeten Führungen mit Dokumentationen, Büchern und Militärschokolade.
Veranstaltungen & Vermietung
Zu angemeldeten Führungen kann ein Apéro oder (ab 10 Personen) ein einfaches Essen in der Museumsbeiz organisiert werden.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Die Ausstellungen können frei besichtigt werden. Führungen für Gruppen nach Anmeldung dauern je nach Thema 30 bis 90 Minuten (z. B. Mobilmachung 60–90 Minuten, Artillerie 45–60 Minuten, Bomben auf Schaffhausen 30–45 Minuten). Zu jeder Ausstellung ist im Shop eine gedruckte Dokumentation erhältlich. |




