Museum Rosenegg
Stadtmuseum in einem Palais von 1785 mit der Dauerausstellung «Hüben und Drüben» zur Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz.
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Über das Museum
Das Museum Rosenegg in Kreuzlingen-Egelshofen ist in einem 1785 errichteten Palais untergebracht, das der Wein- und Sanitätsmaterial-Exporteur Johann Jakob Bächler bauen liess. Zum Ensemble gehören ein südlich angefügter Mittelbau von 1750, ein vermutlich im 17. Jahrhundert entstandenes Hinterhaus sowie der langgestreckte Torggel und ein Riegelbau, die zusammen einen Innenhof mit einer mächtigen Flatterulme aus dem 19. Jahrhundert umschliessen. Der Name «Rosenegg» kam bei einer Renovation um 1900 an der Hauptfassade zum Vorschein.
1895 kaufte die Schulgemeinde Egelshofen die Anlage und richtete im Palais Klassenzimmer ein. Nachdem bei einer Entrümpelungsaktion im Frühjahr 1937 heimatkundlich wertvolle Gegenstände auf Dachböden gefunden worden waren, zeigte die Vereinigung Heimatmuseum Kreuzlingen ab 1938 zahlreiche Objekte im Hinterhaus und baute die Sammlung aus. 1998 übernahm die Stadt Kreuzlingen den gesamten vorderen Teil der Liegenschaft; zugleich wurde die Stiftung Rosenegg gegründet, die das frühere Heimatmuseum erneuert und die Gebäude erhält.
Heute versteht sich das Haus als Mehrspartenhaus für Geschichte, Kunst und Musik mit wechselnden Ausstellungen und einer Konzertreihe. Im ehemaligen Weinkeller, der im Zweiten Weltkrieg zum Luftschutzraum ausgebaut wurde, liegt die Dauerausstellung «Hüben und Drüben» zur Geschichte der schweizerisch-deutschen Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz; sie entstand 2007 und wurde 2022 aktualisiert und digital erweitert. Ein eigener Raum stellt Persönlichkeiten der Stadt vor, darunter den Naturforscher Emil Bächler, den Psychiater Ludwig Binswanger und die Malerin Helen Dahm.
Highlights
- Dauerausstellung «Hüben und Drüben» zur Grenzgeschichte im ehemaligen Weinkeller
- Palais von 1785 mit Innenhof und alter Flatterulme
- Persönlichkeiten aus Kreuzlingen von Emil Bächler bis Helen Dahm
- Stadtlabor: Objekte aus der Bevölkerung erzählen Stadtgeschichte
- Konzertreihe und Matinéen im Stucksaal
Dauerausstellungen
- Hüben und Drüben – Grenzgeschichten – Multimediale Ausstellung zur Geschichte der Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz im ehemaligen Weinkeller und Luftschutzraum des Palais.
- Persönlichkeiten – Lebenswerk und Vita bedeutender Kreuzlinger wie Emil Bächler, Ludwig Binswanger, Helen Dahm und Wilhelm Fröhlich in einem eigenen Ausstellungsraum.
- Projekt Stadtlabor – Gesammelte Objekte aus der Bevölkerung erzählen Kreuzlinger Geschichte; das Stadtlabor lädt zum Sammeln, Mitmachen und Ausstellen ein.
- Gegründet
- 1938
- Träger
- Stiftung Rosenegg
- Leitung
- David Bruder
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 8 CHF |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 CHFAHV-Berechtigte und Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 5 CHFSchülerinnen und Schüler mit gültigem Schülerausweis |
| Seniorinnen & Senioren | 6 CHFAHV-Berechtigte |
| Studierende & Azubis | 6 CHFStudierende |
| Gruppen | 4 CHF p. P.Private Führung: 90 CHF Pauschale zuzüglich Gruppeneintritt von 4 CHF pro Person. |
| Familien | 16 CHF2 Erwachsene und 2 Kinder (ab 10 Jahren) |
| Private Führung (Pauschale, zuzüglich Gruppeneintritt) | 90 CHF |
| Führung für Schulen und Hochschulen (zuzüglich 2.50 CHF pro Person) | 70 CHFZwei Begleitpersonen frei; für die Schulgemeinde Kreuzlingen Eintritt frei. |
| Führung an der Grenze (ca. 1,5 km, pauschal) | 150 CHF |
Freier Eintritt: Freier Eintritt am Internationalen Museumstag und nach den Matinéen.
Freier Eintritt auch für Klassen der Schulgemeinde Kreuzlingen mit zwei Begleitpersonen sowie mit Schweizer Museumspass, Raiffeisenkarte (Member Plus), ICOM-Ausweis, Swiss Travel Pass und KulturLegi. Öffentliche Führungen kosten den regulären Eintritt.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Stucksaal im ersten Stock ist über einen Treppenlift erreichbar.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Rosenegg
Aus Konstanz mit der Buslinie 908 Richtung Landschlacht bis Kreuzlingen, Bärenplatz; von dort mit der Linie 902 Richtung Bahnhof Bernrain bis zur Haltestelle Rosenegg.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Parkplätze rund um das Museum in der blauen Zone (Alpstrasse, Kirchstrasse): mit Parkscheibe 1,5 Stunden gratis. Weitere Parkmöglichkeiten am Bärenplatz.
Service & Gastronomie
- Café
Café im Erdgeschoss mit Sitzplätzen für 12 bis 15 Personen, direkt vom Stadtlabor aus zugänglich.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Bis zu 100 Personen.
Vermietet werden das Stadtlabor im Erdgeschoss (Sitzungen mit 10 bis 20 Personen, Apéros bis 40 Personen), der Stucksaal im ersten Stock (Konzerte, Vorträge und Versammlungen bis 100 Personen) und das Café (12 bis 15 Personen); Beamer, Leinwand und Tische sind vorhanden.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Zu jeder Sonderausstellung gibt es öffentliche Führungen und Vermittlungsprogramme (siehe Veranstaltungskalender). Gruppen und Schulklassen können Führungen auch ausserhalb der Öffnungszeiten buchen. Ein Kartenset «Ortskarten» mit grenzrelevanten Orten für eigene Spurensuche ist im Museum erhältlich. |