
museumbickel
Kunstmuseum in einer Industriehalle mit drei Ausstellungen im Jahr, dem Bickel-Kabinett und dem zugehörigen Paxmal von Karl Bickel.
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Über das Museum
Das museumbickel besteht seit 2002 und wird von der Karl Bickel-Stiftung getragen. In einer fast unverändert erhaltenen, rund 400 Quadratmeter grossen und stützenfreien Industriehalle aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigt es jährlich drei Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst aus der Schweiz und der Region. Jedes Jahr ist eine davon dem Namensgeber Karl Bickel gewidmet.
Karl Bickel (1886–1982) wurde in Zürich geboren, lernte Lithograf und machte sich als Grafiker und Plakatgestalter einen Namen. Später arbeitete er als Briefmarkenstecher, als Maler und als Bildhauer; die PTT wurde zu seinem wichtigsten Auftraggeber. Nach einer Tuberkuloseerkrankung 1913 erholte er sich auf dem Walenstadtberg. Unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs beschloss er, sein Lebenswerk einem Friedensmal zu widmen. 1924 zog er dauerhaft auf den Walenstadtberg und errichtete bis 1949 das Paxmal, das die Stiftung ebenfalls betreut.
Seit 2019 gibt das Bickel-Kabinett im Museum während aller Öffnungszeiten einen Überblick über sein Schaffen von der Briefmarke über Plakate und Zeichnungen bis zur Skulptur. Den Betrieb finanzieren vor allem der Kanton St. Gallen, die Gemeinde Walenstadt und der Gönnerverein.
Highlights
- Drei Ausstellungen pro Jahr mit zeitgenössischer Kunst
- Bickel-Kabinett mit Überblick über das Werk von Karl Bickel
- Paxmal: Friedensmal von Karl Bickel am Walenstadtberg (freier Zugang)
- Stützenfreie Industriehalle von rund 400 Quadratmetern
- Vermittlungsprogramme für Schulklassen
Dauerausstellung
- Bickel-Kabinett – Überblick über das Schaffen von Karl Bickel mit Briefmarken, Plakaten, Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen; vor jeder Sommerausstellung mit kleineren Werken neu kuratiert.
- Gegründet
- 2002
- Träger
- Karl Bickel-Stiftung
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 9 CHF |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 CHFStudierende und Jugendliche ab 16 Jahren |
| Kinder & Jugendliche | freibis 15 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Schulklassen haben freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 6 CHFStudierende und Jugendliche ab 16 Jahren |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 8 CHF p. P.pro Person |
Freier Eintritt mit Schweizer Museumspass, Raiffeisen Museumspass sowie für Mitglieder des Gönnervereins „Freunde museumbickel und Paxmal“, der „Freunde Kunst(Zeug)Haus“ Rapperswil-Jona, des Schweizerischen Werkbunds (SWB) und des Verbands der Museen der Schweiz (VMS). Das Paxmal ist kostenlos zugänglich.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Website ist das Bickel-Kabinett nicht barrierefrei.
Kinder & Familie
| Eintritt Kinder | bis 15 Jahre frei |
|---|
museums.ch führt das Haus mit Angeboten für Familien und Kinder; die Website nennt Vermittlung für Schulklassen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Walenstadt Bahnhof · 5 Min. zu Fuß
Rund 5 Gehminuten vom Bahnhof Walenstadt (SBB). Direkte Züge ab Zürich HB (etwa 60 Minuten), Chur (etwa 29 Minuten) und St. Gallen (etwa 79 Minuten).
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz laut museums.ch-Profil, ohne weitere Angaben. Zum Paxmal fährt ab Bahnhof Walenstadt ein Bus bis Walenstadtberg-RehaKlinik, danach folgt eine Wanderung von rund einer Stunde nach Schrina-Hochrugg; dort sind die Parkplätze begrenzt, empfohlen wird das Parken in Walenstadtberg.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Shop laut Profil auf museums.ch, ohne weitere Angaben.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen und Gruppenbesuche auf Anfrage per E-Mail. Schulprogramme für Klassen bis 25 Kinder (Klassen 1–6 und 7–12) mit interaktiven Führungen und kurzer kreativer Aufgabe, ein eigenes Paxmal-Programm für die Klassen 6–12; Buchung über kklick.ch. Im Paxmal sind private, nicht veröffentlichte Fotos erlaubt; kommerzielle Aufnahmen, Drohnen und Picknick sind dort untersagt. |


