Ortsmuseum Bütschwil
Ortsmuseum in zwei Wohnhäusern des 18. Jahrhunderts am Eichelstock mit früherer Wohnkultur, Lehrerstube und Fotografien des Dietfurter Postkartenfotografen.
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Über das Museum
Die Museumsgesellschaft Bütschwil wurde am 17. November 1980 gegründet. Ihr Ziel war es, die Häuser am Eichelstock im Dorfkern vor dem Verfall zu bewahren und Ortsgeschichtliches zu sammeln und zu zeigen. Bereits 1975 hatte sich eine Gruppe für ein Ortsmuseum eingesetzt; die beiden Liegenschaften Rosenast und Keller konnten zunächst von der katholischen Kirchgemeinde gemietet werden. Eine Schenkung des Burgenforschers Jakob Grob an die Gemeinde (1979) legte den Grundstock der Sammlung. Eröffnet wurde das Museum 1981.
Die Gebäudegruppe besteht aus den beiden ehemaligen Wohnhäusern Rosenast und Keller sowie einer Remise als Zwischenbau. Das Holz des kleineren Hauses Rosenast wurde im Winter 1732/33 geschlagen; das Haus wurde später an den heutigen Standort versetzt und ist als Wohnstätte einfacher Leute eingerichtet, mit einem Handwebstuhl im Keller. Das grössere Haus Keller geht auf die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück, schon 1784 war darin die Pintenwirtschaft «Zur Traube» untergebracht, deren Tanzdiele im Dachfirst erhalten ist. Von 2017 bis 2018 wurde das Haus Keller sanft erneuert.
Im Haus Keller sind das Büro des Sekundarlehrers Josef Halter (1877–1968) und das Stübli des Dietfurter Postkartenfotografen Alfred Lichtensteiger (1873–1952) zu sehen, dazu Dokumente, Fotos und Zeichnungen zur baulichen Entwicklung der Gemeinde. Der Zwischenbau dient Wechselausstellungen von Kunstschaffenden aus der Region sowie Seminaren und Tagungen. Der Verein betreibt ausserdem die Säge Hätschberg und die Taamühle, die er für Anlässe vermietet.
Highlights
- Zwei Wohnhäuser von 1732/33 und um 1754 im geschützten Dorfkern
- Wohnkultur vergangener Zeiten, im Haus Rosenast mit Handwebstuhl
- Original erhaltene Stube des Sekundarlehrers Josef Halter
- Stübli und Fotografien des Postkartenfotografen Alfred Lichtensteiger
- Tanzdiele der ehemaligen Pintenwirtschaft «Zur Traube» im Dachgeschoss
Dauerausstellungen
- Haus Rosenast – Wohnen des einfachen Mannes – Das kleinere Wohnhaus von 1732/33 zeigt, wie Witwen, Weber und andere einfache Leute wohnten, mit Gebrauchsgegenständen und einem Handwebstuhl im Keller.
- Haus Keller – Josef Halter und Alfred Lichtensteiger – Im grösseren Haus sind das Büro des Sekundarlehrers Josef Halter und das Stübli des Fotografen Alfred Lichtensteiger eingerichtet, ergänzt durch ortsgeschichtliche Dokumente, Fotografien und Zeichnungen.
- Gegründet
- 1981
- Träger
- Museumsgesellschaft Bütschwil
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Laut museums.ch-Profil bietet das Museum mindestens ein Angebot für Familien oder Kinder.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Bütschwil · 7 Min. zu Fuß
Das Museum liegt im Dorfkern und ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar; vom Bahnhof Bütschwil sind es etwa sieben Minuten zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Öffentliche Parkplätze direkt vor dem Haus.
Das Museum liegt am Eichelstock, gegenüber der Schmiede und nahe der katholischen Kirche.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Bis zu 20 Personen.
Die umgebauten Räume im Ortsmuseum eignen sich für Seminare und Tagungen mit höchstens 20 Personen (drei Räume mit Flipcharts und Leinwand, kleines Office, Vorgarten). Gekocht werden kann im Haus nicht. Für Familien- und Vereinsanlässe vermietet der Verein ausserdem die Taamühle.
Anfrage & Details



