
Slovenské múzeum ochrany prírody a jaskyniarstva
Landesweites Museum im ehemaligen Jesuitenkloster in Liptovský Mikuláš mit Ausstellungen über Karst, Höhlen und Naturschutz auf 1.400 m².
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Über das Museum
Die Anfänge der Museumskultur in Liptovský Mikuláš reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Ján Volko-Starohorský bemühte sich nach dem Ersten Weltkrieg um die Erneuerung der Liptauer Sammlung; am 2. Juni 1930 entstand das Museum des slowakischen Karsts (Múzeum slovenského krasu). 1952 übernahm es der Kreisnationalausschuss in Žilina, später war es eine Zweigstelle des Slowakischen Museums in Bratislava und ab 1970 Teil der Verwaltung der slowakischen Höhlen (Správa slovenských jaskýň). Nach mehreren Namens- und Trägerwechseln heißt es seit 1990 Slovenské múzeum ochrany prírody a jaskyniarstva und ist seit 1999 ein Fachmuseum mit landesweiter Zuständigkeit unter Trägerschaft des Umweltministeriums der Slowakischen Republik.
Das Museum befindet sich im Gebäude des ehemaligen Jesuitenklosters in der Školská-Straße. Die Jesuiten begannen den Bau nach 1764 im barock-klassizistischen Stil; später waren hier Gespanschaftsbehörden, ein Gericht und ein Gefängnis untergebracht. In der Kapelle wirkte in den 1830er und 1840er Jahren das erste slowakische Laientheater. Seit 1963 ist das Gebäude ein nationales Kulturdenkmal, seit 1955 gehört es dem Museum.
Die Ausstellungen erstrecken sich über vier Etagen, vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss. Die Ausstellung Kras a jaskyne Slovenska (Karst und Höhlen der Slowakei) behandelt das Phänomen des Karsts und die Höhlenkunde; zwei Teile der Ausstellung Chránená príroda Slovenska (Geschützte Natur der Slowakei) widmen sich der geo- und biologischen Vielfalt, der Geschichte des Naturschutzes und der nachhaltigen Entwicklung. Zur Besichtigung gehört auch ein Aussichtsturm.
Highlights
- Ausstellung Kras a jaskyne Slovenska im Untergeschoss
- Ausstellung Chránená príroda Slovenska auf zwei Etagen
- Bergbau-Stollen und Dioramen geschützter Arten
- Gebäude des ehemaligen Jesuitenklosters aus dem 18. Jahrhundert
- Aussichtsturm im Eintrittspreis enthalten
Dauerausstellungen
- Kras a jaskyne Slovenska – Die Ausstellung im Untergeschoss zeigt den Karst von der Hydrologie und den Oberflächenformen über die Höhlenausschmückung und Biospeläologie bis zur Höhlenkunde als menschlicher Tätigkeit.
- Chránená príroda Slovenska – Zem, miesto pre život – Der Teil im ersten Stock befasst sich mit der Entstehung der Erde, Mineralien, Lebensräumen und Arten sowie der Geschichte des Naturschutzes in der Slowakei.
- Chránená príroda Slovenska – Človek, hory, NATURA 2000 – Die Ausstellung im Dachgeschoss behandelt nachhaltige Bewirtschaftung, den Einfluss des Menschen auf die Landschaft und Freizeitaktivitäten in der Natur.
- Gegründet
- 1930
- Träger
- Ministerstvo životného prostredia Slovenskej republiky
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4 €Schüler(innen), Studierende, Menschen mit Schwerbehinderung (ZŤP), Altersrentner(innen) und Inhaber eines ITIC-Ausweises |
| Kinder & Jugendliche | 4 €bis 3 Jahre frei · Schüler(innen); Kinder bis zum vollendeten 4. Lebensjahr haben kostenlosen Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 4 €Altersrentner(innen). |
| Menschen mit Behinderung | 4 €Menschen mit Schwerbehinderung (ZŤP). |
| Studierende & Azubis | 4 € |
| Familien | 18 €Familienkarte: 2 Erwachsene und 2 Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahren. |
Die Eintrittskarte gilt für die Ausstellungen des Museums und den Aussichtsturm. Die Bezahlung mit Karte ist möglich.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Das Museum bietet umweltpädagogische Programme für Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen sowie Hochschulen an. |



