
Ganz Ábrahám Öntödei Gyűjtemény
Die einzige als Baudenkmal erhaltene Gießerei Mitteleuropas im Budaer Víziváros (Wasserstadt), im ehemaligen Fabrikgebäude von Ganz Ábrahám, mit einer Ausstellung zur Gießereikunst und einer Kuppelofentour.
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Über das Museum
Das Museum befindet sich im Víziváros (Wasserstadt) in Buda, im Ziegelgebäude mit Sägedach (Sheddach) der ehemaligen Fabrik von Ganz Ábrahám. In der Gießerei wurde noch in den sechziger Jahren produziert: Hier entstanden nach Ganz' Patent die weltberühmten Eisenbahnräder im Schalenguss (kéregöntés), und hier arbeitete auch Mechwart András, dessen Name mit dem Aufbau des Industrieimperiums Ganz verbunden ist. Die Fabrik stellte 1964 den Betrieb ein; 1969 wurde in diesen Mauern das erste gießereikundliche Museum Mitteleuropas eröffnet.
Das Gebäude ist die einzige als Baudenkmal erhaltene Gießerei Mitteleuropas. In der ursprünglichen Umgebung sind die Anlagen und Kupolöfen (Eisenschmelzöfen) zu sehen, die vom späten 19. Jahrhundert bis zur Stilllegung der Fabrik in Betrieb waren. Die Teilnehmer der Kuppelofentour gehen die erhaltenen Erinnerungsstücke der Gießerei ab und lernen die technischen Schritte des Formens, Schmelzens, Gießens und Nachbearbeitens kennen.
Die ständige Ausstellung in der Fachwerkhalle zeigt die Geschichte der ungarischen Gießerei vom ältesten Bronzeguss bis zu modernen Verfahren, stellt Leben und Werk von Ganz Ábrahám und Mechwart András vor und veranschaulicht anhand mehrerer tausend Objekte die Erinnerungsstücke der Gießerei – vom architektonischen Eisenguss bis zum filigranen künstlerischen Guss. Besonders erwähnenswert sind die 50 künstlerischen Gusseisenöfen sowie die Glockenausstellung, bei der die Besucher die Glocken selbst zum Klingen bringen können. Das Museum erforscht seit 2000 die Geschichte der ungarischen Glocken; seine Datenbank enthält Angaben zu rund 25.000 Glocken.
Highlights
- Die einzige als Baudenkmal erhaltene Gießerei Mitteleuropas
- Originale Kupolöfen und Gießereieinrichtungen
- Kuppelofentour über die Schritte des Gießens
- 50 künstlerische Gusseisenöfen
- Glockenausstellung mit Glocken, die zum Klingen gebracht werden können
- Park mit Büsten-Pantheon und gusseisernen Bänken
Dauerausstellung
- A Ganz Ábrahám Öntödei Gyűjtemény állandó kiállítása – In der Fachwerkhalle sind die Geschichte des ungarischen Gießereiwesens, das Werk von Ganz Ábrahám und Mechwart András, künstlerische Gusseisenöfen und die Glockenausstellung zu sehen; die originalen Anlagen der Gießerei können auf der Kuppelofentour besichtigt werden.
- Gegründet
- 1969
- Träger
- Magyar Műszaki és Közlekedési Múzeum
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 800 HUF |
|---|---|
| Ermäßigt | 400 HUF |
Vollpreiskarte 800 HUF, ermäßigte Karte 400 HUF.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Das Magyar Műszaki és Közlekedési Múzeum (Ungarisches Technik- und Verkehrsmuseum) bietet museumspädagogische Programme, Familienwochenenden und Geburtstagsprogramme an; in der Gießerei finden zeitweise auch kreative Workshops statt.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Im Park vor dem Museum stehen gusseiserne Bänke zum Ausruhen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Während der Kuppelofentour gehen die Besucher die erhaltenen Erinnerungsstücke der Gießerei ab. Gruppen müssen sich vorab anmelden; Anfragen zur Glockendatenbank können nach vorheriger Absprache gestellt werden. |
