
Mandøhuset
Kapitänshaus von 1831 auf der Wattenmeerinsel Mandø, eingerichtet wie zur Zeit der Schifferfamilien, mit Ausstellungen zu Seefahrt und Rettungswesen.
Über das Museum
Das Mandøhuset im Dorf der kleinen Wattenmeerinsel Mandø wurde 1831 als Wohnhaus einer Schifferfamilie gebaut und zeigt sich bis heute nahezu im Zustand der Bauzeit. Im 19. Jahrhundert war Mandø Teil der dänischen Seefahrtskultur: Die Männer fuhren auf großen Segelschiffen zur See, die Söhne gingen nach der Konfirmation mit an Bord. Frauen, Kinder und Alte bewirtschafteten derweil einen kleinen Hof und versorgten sich weitgehend selbst.
1962 wurde das Haus für Museumszwecke erworben. Die Stuben sind so eingerichtet, als sei die Familie nur kurz außer Haus: mit holländischen Fliesen in der Wohnstube, Fernglas, Sextant und Kompass als Zeugnissen des Seemannslebens, Mandø-Trachten, dem alten Holzherd in der Küche und einem restaurierten, funktionsfähigen Backofen im Waschhaus. Eine Familiengeschichte erzählt vom Schicksal der Besatzung der Brigg „Helen“, die in Brasilien am Gelbfieber starb.
Im ehemaligen Stall sind eigene Ausstellungen eingerichtet: ein maritimer Raum mit Modellen des Segelschiffs „Anna“ und des flachbodigen Ewers „Karen af Mandø“, Material zur Geschichte des Rettungswesens und zu Strandungen vor der Insel sowie Berichte über die im Zweiten Weltkrieg bei Mandø abgeschossenen alliierten Bomber, darunter die Halifax DK 261. Zum Museum gehören außerdem die 1912 bis 1961 betriebene Rettungsstation, in der im Sommer wechselnde Ausstellungen gezeigt werden, und ein lokalhistorisches Archiv. Getragen wird alles vom selbstständigen Verein Foreningen Mandøhuset, dessen Mitglieder – Inselbewohner und Nachfahren – Gebäude, Gegenstände und Geschichten bewahren.
Highlights
- Originales Kapitänshaus von 1831
- Stuben mit holländischen Fliesen und Mandø-Trachten
- Funktionsfähiger alter Backofen
- Schiffsmodelle „Anna“ und „Karen af Mandø“
- Geschichten von Strandungen und Bomberabstürzen im Zweiten Weltkrieg
- Historische Rettungsstation
Dauerausstellungen
- Skipperhjemmet – Wohnstuben, Küche, Waschhaus und Werkstatt eines Kapitänshauses des 19. Jahrhunderts, eingerichtet mit Möbeln, Trachten und Seefahrtsgegenständen der früheren Bewohner.
- Det maritime rum – Schiffsmodelle, Objekte und Bilder zu Wattenmeerschifffahrt, Rettungswesen und Strandungen vor Mandø.
- Historier fra 2. Verdenskrig – Berichte über alliierte Bomber, die bei Mandø abgeschossen wurden, mit Fundstücken der Besatzung der Halifax DK 261 und der Hilfe der Inselbewohner.
- Gegründet
- 1962
- Träger
- Foreningen Mandøhuset
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 25 DKK |
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| Kinder & Jugendliche | 10 DKKAltersgrenze für den Kinderpreis nicht angegeben. |
Preise laut Tourismusportal Vadehavskysten.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Mandø ist nur bei Niedrigwasser über das Watt erreichbar, unter anderem mit dem Mandø-Bus; die Öffnungszeiten des Museums richten sich nach dessen Fahrplan. Haltestelle des Mandø-Busses auf der Insel bei LokalBrugsen.
Mit dem Auto
Busparkplatz vorhanden.
Zu Fuß führen der rund 5 km lange, mit Reisigbündeln markierte Mandø Ebbevej und der 6,5 km lange Låningsvejen über das Watt; vorher unbedingt die Gezeiten prüfen, Begehung auf eigene Gefahr.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Hinweise | Texte auf der Website auf Dänisch, Englisch und Deutsch. Zum Museum gehört ein lokalhistorisches Archiv. |
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