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Mandøhuset
Foto: Erik Christensen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Mandøhuset

Kapitänshaus von 1831 auf der Wattenmeerinsel Mandø, eingerichtet wie zur Zeit der Schifferfamilien, mit Ausstellungen zu Seefahrt und Rettungswesen.

Öffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt ab 25 DKK

Über das Museum

Das Mandøhuset im Dorf der kleinen Wattenmeerinsel Mandø wurde 1831 als Wohnhaus einer Schifferfamilie gebaut und zeigt sich bis heute nahezu im Zustand der Bauzeit. Im 19. Jahrhundert war Mandø Teil der dänischen Seefahrtskultur: Die Männer fuhren auf grossen Segelschiffen zur See, die Söhne gingen nach der Konfirmation mit an Bord. Frauen, Kinder und Alte bewirtschafteten derweil einen kleinen Hof und versorgten sich weitgehend selbst.

1962 wurde das Haus für Museumszwecke erworben. Die Stuben sind so eingerichtet, als sei die Familie nur kurz ausser Haus: mit holländischen Fliesen in der Wohnstube, Fernglas, Sextant und Kompass als Zeugnissen des Seemannslebens, Mandø-Trachten, dem alten Holzherd in der Küche und einem restaurierten, funktionsfähigen Backofen im Waschhaus. Eine Familiengeschichte erzählt vom Schicksal der Besatzung der Brigg „Helen“, die in Brasilien am Gelbfieber starb.

Im ehemaligen Stall sind eigene Ausstellungen eingerichtet: ein maritimer Raum mit Modellen des Segelschiffs „Anna“ und des flachbodigen Ewers „Karen af Mandø“, Material zur Geschichte des Rettungswesens und zu Strandungen vor der Insel sowie Berichte über die im Zweiten Weltkrieg bei Mandø abgeschossenen alliierten Bomber, darunter die Halifax DK 261. Zum Museum gehören ausserdem die 1912 bis 1961 betriebene Rettungsstation, in der im Sommer wechselnde Ausstellungen gezeigt werden, und ein lokalhistorisches Archiv. Getragen wird alles vom selbstständigen Verein Foreningen Mandøhuset, dessen Mitglieder – Inselbewohner und Nachfahren – Gebäude, Gegenstände und Geschichten bewahren.

Highlights

  • Originales Kapitänshaus von 1831
  • Stuben mit holländischen Fliesen und Mandø-Trachten
  • Funktionsfähiger alter Backofen
  • Schiffsmodelle „Anna“ und „Karen af Mandø“
  • Geschichten von Strandungen und Bomberabstürzen im Zweiten Weltkrieg
  • Historische Rettungsstation

Dauerausstellungen

  • Skipperhjemmet – Wohnstuben, Küche, Waschhaus und Werkstatt eines Kapitänshauses des 19. Jahrhunderts, eingerichtet mit Möbeln, Trachten und Seefahrtsgegenständen der früheren Bewohner.
  • Det maritime rum – Schiffsmodelle, Objekte und Bilder zu Wattenmeerschifffahrt, Rettungswesen und Strandungen vor Mandø.
  • Historier fra 2. Verdenskrig – Berichte über alliierte Bomber, die bei Mandø abgeschossen wurden, mit Fundstücken der Besatzung der Halifax DK 261 und der Hilfe der Inselbewohner.
Gegründet
1962
Träger
Foreningen Mandøhuset

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene25 DKK
Kinder & Jugendliche10 DKKAltersgrenze für den Kinderpreis nicht angegeben.

Preise laut Tourismusportal Vadehavskysten.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Mandø ist nur bei Niedrigwasser über das Watt erreichbar, unter anderem mit dem Mandø-Bus; die Öffnungszeiten des Museums richten sich nach dessen Fahrplan. Haltestelle des Mandø-Busses auf der Insel bei LokalBrugsen.

Mit dem Auto

Busparkplatz vorhanden.

Zu Fuss führen der rund 5 km lange, mit Reisigbündeln markierte Mandø Ebbevej und der 6,5 km lange Låningsvejen über das Watt; vorher unbedingt die Gezeiten prüfen, Begehung auf eigene Gefahr.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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HinweiseTexte auf der Website auf Dänisch, Englisch und Deutsch. Zum Museum gehört ein lokalhistorisches Archiv.

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