Fotos, Pläne, Dokumente, Zeitzeugeninterviews und von Heimatvertriebenen mitgebrachte Objekte zeigen, wie nach 1945 zahlreiche neue Kirchen entstanden und was heute aus ihnen werden kann.
Über das Museum
Das Dommuseum bewahrt Kunstwerke und Zeugnisse aus der Geschichte der Fuldaer Klosterkirche, die seit dem Tod des heiligen Bonifatius im Jahr 754 dessen Grab birgt und heute Kathedrale des Bistums ist. Ein erstes Museum entstand 1914; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es 1954 auf Betreiben des späteren Weihbischofs Adolf Bolte neu eröffnet. Nach einer umfassenden Neugestaltung durch die Architekten Michael Brawne und Franz Ollertz öffnete das Haus 1994 erneut.
Das Museum liegt auf der Südseite des Doms in der barocken Domdechanei und der früheren Seminarkapelle; ein in den 1990er Jahren ergänzter Eingangsbau leitet in eine Folge historischer Räume über, in denen mittelalterliche Werke in spätmittelalterlichen und barocke Stücke in barocken Räumen gezeigt werden. Der Weg zum Eingang führt durch den Domdechaneigarten, der als Lapidarium dient.
Die Sammlung speist sich aus drei Quellen: dem Domschatz mit liturgischen Geräten, Paramenten und Teilen des Silbernen Altars, archäologischen Funden und Bauplastik der karolingischen Ratgar-Basilika sowie der Sammlung mittelalterlicher Skulptur aus Fulda und Hessen, die der Domkapitular Konrad Hahne im 19. Jahrhundert zusammentrug. Viele Objekte werden bis heute im Gottesdienst verwendet, sodass das Museum zugleich als öffentliche Sakristei und Schatzkammer dient. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch Sonderausstellungen zur Kunst- und Kirchengeschichte des Bistums.
Highlights
Gemälde „Christus und die Ehebrecherin“ von Lucas Cranach d. Ä.
Ragyndrudis-Codex, der Überlieferung nach mit dem Martyrium des Bonifatius verbunden
Teile des Silbernen Altars mit Reliquien von Bonifatius und Sturmius
Bauplastik der karolingischen Ratgar-Basilika und frühmittelalterliche Grabungsfunde
Mittelalterliche Skulpturen aus der Sammlung Konrad Hahne
Barocke liturgische Geräte und Paramente des Domschatzes
Dauerausstellungen
Domschatz und Bonifatius-Erbe – Liturgische Geräte, barocke Paramente, Teile des Silbernen Altars und Erinnerungsstücke an Bonifatius, die zum Teil weiterhin im Gottesdienst genutzt werden.
Mittelalterliche Kunst und Archäologie – Bauplastik und Grabungsfunde aus der Frühzeit des Klosters sowie mittelalterliche Skulpturen aus Fulda und Hessen in spätmittelalterlichen Räumen.
Gegründet
1914
Träger
Bistum Fulda
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
5 €
Ermäßigt
4 €
Kinder & Jugendliche
3 €Schüler zahlen 3 €.
Studierende & Azubis
3 €
Gruppen
2 € p. P.Gruppen von Schülern und Studierenden 1 € pro Person.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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