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Festung Peitz
Foto: Clemensfranz · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Festung Peitz

Museum im mittelalterlichen Festungsturm von Peitz zur Geschichte der Festung – mit Flüsterfiguren, Kartentisch und Rundblick vom Dachreiter.

ÖffnungszeitenEintritt ab 4,50 €

Über das Museum

Der wuchtige Backsteinturm im Zentrum von Peitz ist das älteste Bauwerk der Gegend; sein Kern stammt von einer Burg aus der Zeit um 1300. Als Markgraf Johann von Küstrin die Herrschaft Cottbus/Peitz – damals eine brandenburgische Exklave in der Niederlausitz – absichern wollte, ließ er ab 1559 unter Einbeziehung der alten Burg eine Zitadelle anlegen, die 1562 fertig war; bis 1595 folgte die Befestigung der Stadt. Italienische Baumeister, unter ihnen Rochus Graf zu Lynar, bauten den Turm dabei zum Generalturm mit bis zu sechs Meter starken Mauern und Tonnengewölben aus.

Peitz war neben Spandau und Küstrin eine von nur drei frühneuzeitlichen Festungen Brandenburgs. Im Dreißigjährigen Krieg suchten Adlige und Geistliche hier Zuflucht, im Winter 1636/37 regierte Kurfürst Georg Wilhelm von Peitz aus. Die Festung diente zugleich als Staatsgefängnis, etwa für den gestürzten Minister Eberhard von Danckelman. Im Siebenjährigen Krieg musste die Garnison zweimal kapitulieren; 1767 ließ Friedrich II. die Anlage schleifen, der Turm blieb jedoch stehen.

Heute beherbergt der Turm ein Museum zur Festungsgeschichte. Im zweiten Gewölbesaal ist seit 2011 eine gemeinsam mit der Partnerstadt Kostrzyn nad Odrą erarbeitete Ausstellung über Johann von Küstrin zu sehen, seit 2013 lassen im Dachgeschoss Flüsterfiguren Bewohner und Gefangene der Festung zu Wort kommen. Der große Festsaal wird für Konzerte und Trauungen genutzt, der etwa 35 Meter hohe barocke Dachreiter dient als Aussichtspunkt.

Highlights

  • Mittelalterlicher Backsteinturm mit bis zu sechs Meter starken Mauern
  • Rundblick vom etwa 35 m hohen barocken Dachreiter
  • Flüsterfiguren erzählen vom Alltag in der Festung
  • Digitaler Kartentisch mit historischen Festungsplänen
  • Ausstellung über Markgraf Johann von Küstrin

Dauerausstellungen

  • Glaube, Macht und Politik – Ausstellung im zweiten Gewölbesaal über Markgraf Johann von Küstrin, den Bauherrn der Festung, seine Reformationspolitik und seine Herrschaft in der Neumark.
  • Flüsterfiguren und digitaler Kartentisch – Im Dachgeschoss berichten Figuren wie Kurfürst Georg Wilhelm, der Gefangene Danckelman oder Kanoniere vom Leben in der Festung; ein interaktiver Tisch zeigt historische Festungspläne.

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene4,50 €
Ermäßigt2,50 €Auszubildende, Schüler, Studierende, Schwerbehinderte
Kinder & Jugendliche2,50 €Schülerinnen und Schüler zahlen den ermäßigten Preis; eine Freigrenze für Kinder ist nicht angegeben.
Menschen mit Behinderung2,50 €Ermäßigter Eintritt für Schwerbehinderte.
Studierende & Azubis2,50 €
Gruppen (ab 10 Pers.)–Führung 1 € pro Person zusätzlich zum Eintritt; Gruppen ab 10 Personen zahlen für die Führung pauschal 10 €.
Führung (Zuschlag pro Person)1 €Gruppen ab 10 Personen pauschal 10 €
Audioguide (Leihgebühr)1 €Deutsch und Polnisch
Tageskarte mit Eisenhütten- und Fischereimuseum7 €ermäßigt 4 €; Angabe laut Lausitzer Museenland

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Private Feiern
  • Hochzeiten / Trauungen

Der große Festsaal im Turm wird für Konzerte, Feiern und Eheschließungen genutzt; Anfragen über das Museum.

Besuch planen

Führungenja
Audioguideja (DE, PL)
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen dauern etwa eine Stunde und richten sich auch an Schulklassen aller Stufen; Gruppen melden sich laut Lausitzer Museenland mindestens eine Woche vorher an. Individueller Rundgang per Audioguide möglich.

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