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Freilandmuseum Grassemann in Warmensteinach
Foto: PeterBraun74 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Freilandmuseum Grassemann

Bergbauernhof von 1698 im Fichtelgebirge mit Ausstellung zur Waldnutzung und Kulturlandschafts-Lehrpfad – wegen Renovierung derzeit geschlossen.

Vorübergehend geschlossenEintritt ab 2,50 €
Vorübergehend geschlossen. Wegen Renovierungsarbeiten bis auf Weiteres geschlossen; Ausnahmen nur bei besonderen Veranstaltungen. Gruppenführungen ab 10 Personen sind nach Anmeldung möglich. Der Lehrpfad im Außenbereich ist frei zugänglich.

Über das Museum

Das Freilandmuseum Grassemann liegt in einem Ortsteil von Warmensteinach im südlichen Fichtelgebirge und dient zugleich als Infostelle des Naturparks Fichtelgebirge, der es betreibt. Kern des Museums ist das sogenannte Schwärzer-Haus, ein 1698 in Blockbauweise errichteter Einfirsthof, bei dem Wohnung, Stall und Scheune unter einem einzigen Dachfirst liegen – eine Bauform, die in den rauen Höhenlagen der Region bis ins 19. Jahrhundert verbreitet war. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Das Haus hat nur wenige Umbauten erfahren: Um 1760 wurde auf landesherrliche Anordnung eine Schwarze Küche mit Kamin eingebaut, von der aus auch der Hinterlader-Kachelofen in der Stube beheizt wurde, der zugleich zum Kochen diente. Im 19. Jahrhundert kamen eine zweite Tenne und ein Streuschuppen hinzu. Strom- oder Wasserleitungen erhielt das Anwesen nie. Die Einrichtung zeigt den kargen Alltag einer kleinen Bergbauernfamilie, die neben der Landwirtschaft auch im Bergbau, im Wald oder als Weber ihr Auskommen suchte.

In der Scheune informiert die Ausstellung „Menschen und Wälder“ über den Wandel der Waldnutzung rund um Ochsenkopf und Schneeberg. Ein Lehrpfad mit 17 Stationen erschließt die Kulturlandschaft der Rodungsinsel Grassemann und ist auch zugänglich, wenn das Haus geschlossen ist. Derzeit ist das Museum wegen Renovierungsarbeiten bis auf Weiteres geschlossen; Gruppen können Führungen vereinbaren.

Highlights

  • Schwärzer-Haus, ein Einfirsthof in Blockbauweise von 1698
  • Schwarze Küche und Hinterlader-Kachelofen
  • Ausstellung „Menschen und Wälder“ zur Waldnutzung im Fichtelgebirge
  • Kulturlandschafts-Lehrpfad mit 17 Stationen

Dauerausstellungen

  • Menschen und Wälder – Informationsausstellung in der Scheune über die frühere und heutige Nutzung der Fichtelgebirgswälder, von Bergbau und Köhlerei bis zur Forstwirtschaft.
  • Stationen in der Kulturlandschaft – Lehrpfad mit 17 Stationen rund um die Rodungsinsel Grassemann, der Spuren früherer Landnutzung wie Lesesteinwälle sichtbar macht.
Träger
Naturpark Fichtelgebirge e. V.

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene2,50 €
Ermäßigt2 €Gäste mit Kurkarte, Gruppen ab 15 Personen
Kinder & Jugendliche–Kinder haben freien Eintritt.
Gruppen (ab 15 Pers.)2 € p. P.Pro Person ab 15 Personen; Termine nach Vereinbarung.

Nur Barzahlung.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

    Laut Tourismusverband für Kinder und Schulklassen geeignet; Kinder haben freien Eintritt.

    Anreise & Parken

    Mit Bus & Bahn

    Bushaltestelle in der Nähe des Wanderparkplatzes.

    Mit dem Auto

    Parkplatz vorhanden

    Wanderparkplatz am Freilandmuseum im Ortsteil Grassemann, als behindertengerecht ausgewiesen.

    Route planen

    Service & Gastronomie

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Besuch planen

    Führungenja
    Angebote für Schulenja
    HinweiseFührungen für Gruppen und Schulklassen ab 10 Personen nach Anmeldung; museums- und umweltpädagogische Angebote des Naturparks. Ein kurzer Museumsführer und ein Begleitheft zur Ausstellung sind erhältlich. Der Lehrpfad mit 17 Stationen dauert etwa eine Stunde.

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