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Gedenkstätte Berliner Mauer
Foto: dalbera from Paris, France · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Gedenkstätte Berliner Mauer

Zentrale Gedenkstätte zur Berliner Mauer an der Bernauer Straße mit Grenzstreifen, Aussichtsturm, Dokumentationszentrum und freiem Eintritt.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht

Aktuelle Ausstellungen

1. September 2026 – 13. Dezember 2026

Generation 75 – Mit 14 ins neue Deutschland

Eine Videoinstallation porträtiert neun 1975 geborene Menschen, die in Ost und West aufwuchsen und als Jugendliche die Wiedervereinigung erlebten.

ab 2. Oktober 2026

Thomas Meyer: Mauer Land

Fotografien des OSTKREUZ-Fotografen Thomas Meyer, der von 2017 bis 2024 die Spuren des innerstädtischen Mauerstreifens dokumentierte.

Über das Museum

An der Bernauer Straße verlief die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin direkt entlang der Häuserfronten. Nach dem Mauerbau im August 1961 sprangen hier Menschen aus Fenstern in den Westen, später wurden Fluchttunnel gegraben, die Wohnhäuser geräumt und abgerissen und auch die Versöhnungskirche im Grenzstreifen gesprengt. Damit wurde der Ort zu einem Brennpunkt der Teilungsgeschichte.

Nach dem Mauerfall setzten sich Anwohner, Kirchengemeinde und Historiker dafür ein, einen Teil der Grenzanlagen zu erhalten. 1998 wurde das Denkmal mit einem rekonstruierten Abschnitt des Grenzstreifens eingeweiht, 1999 folgte das Dokumentationszentrum im ehemaligen Gemeindehaus der Versöhnungsgemeinde und 2000 die Kapelle der Versöhnung aus Lehm an der Stelle der gesprengten Kirche.

2008 ging die Gedenkstätte in der neu gegründeten Stiftung Berliner Mauer auf. In mehreren Bauabschnitten entstand bis 2014 ein rund 1,4 Kilometer langes Gedenkareal mit Freiluftausstellung, Besucherzentrum (2009), dem Fenster des Gedenkens für die Todesopfer (2010) und der neuen Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer“. Vom Turm des Dokumentationszentrums blickt man auf den letzten vollständig erhaltenen Abschnitt der Grenzanlagen mit Hinterlandmauer, Postenweg und Wachturm.

Highlights

  • Erhaltener Grenzstreifen mit Vorder- und Hinterlandmauer, Postenweg und Wachturm
  • Aussichtsturm des Dokumentationszentrums mit Blick über die Grenzanlagen
  • Fenster des Gedenkens mit Porträts der Todesopfer an der Mauer
  • Kapelle der Versöhnung auf den Fundamenten der gesprengten Versöhnungskirche
  • Markierte Fluchttunnel und Spuren abgerissener Grenzhäuser
  • Ausstellung zu den Geisterbahnhöfen im S-Bahnhof Nordbahnhof

Dauerausstellungen

  • 1961 | 1989. Die Berliner Mauer – Die Ausstellung im Dokumentationszentrum erzählt auf rund 420 Quadratmetern die Geschichte der Teilung Berlins vom Mauerbau bis zum Mauerfall.
  • Dauerausstellung im Gedenkstättenareal – Die Freiluftausstellung im früheren Grenzstreifen erklärt mit Stationen, Fundamenten und Markierungen, wie das Grenzsystem funktionierte und was es für die Menschen an der Bernauer Straße bedeutete.
  • Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin – Im S-Bahnhof Nordbahnhof wird gezeigt, wie Bahnhöfe unter Ost-Berlin geschlossen und von Grenzposten bewacht wurden, während West-Berliner Züge hindurchfuhren.
Gegründet
1998
Träger
Stiftung Berliner Mauer
Leitung
Axel Klausmeier

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Erwachsenefrei
Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.
Gruppen–Gruppenangebote (Führungen, Workshops) nur mit Voranmeldung, pauschal ca. 80–240 € je nach Format; für Kitagruppen und Gruppen von Menschen mit Behinderung kostenfrei.
Öffentliche Führung (bis 90 Min.)5 €ermäßigt 3 €
Öffentliche Führung (über 90 Min.)7 €ermäßigt 4 €
Workshop12 €ermäßigt 8 €

Besuch der Ausstellungen und des Außengeländes kostenlos. Bei Führungen sind Kinder unter 7 Jahren, Schwerbehinderte und akkreditierte Medienvertreter frei; manche öffentlichen Führungen sind für Studierende kostenlos.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Besucher- und Dokumentationszentrum stufenlos mit Aufzügen. Kostenloser Verleih von Rollstühlen, Gehhilfen und Sitzstöcken. Barrierefreie WCs mit Euroschlüssel. Je zwei Behindertenparkplätze hinter dem Besucherzentrum und in der Ackerstraße. Induktionsschleifen für Gruppenführungen; Führungen in Leichter Sprache, Deutscher Gebärdensprache und tastbare Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Kinderwagenfreundlich
  • Wickelmöglichkeit

Buchbare Kinder- und Familienangebote wie Kinderführungen („Wer will Mauer-Experte werden?“), Führung mit Kreativwerkstatt und Workshops. Außengelände und beide Gebäude mit Kinderwagen besuchbar (Aufzugsschlüssel gegen Pfand am Tresen); Wickelmöglichkeit in Besucher- und Dokumentationszentrum.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Nordbahnhof

S1, S2, S25, S26 und Tram M10 bis Nordbahnhof; U8 Bernauer Straße; U6 Naturkundemuseum; Bus 247.

Mit dem Auto

Pkw-Parkplätze nennt die Gedenkstätte nicht. Reisebusse parken in der Ackerstraße (nicht in der Gartenstraße); je zwei Behindertenparkplätze hinter dem Besucherzentrum (Zufahrt Gartenstraße) und in der Ackerstraße nahe Bernauer Straße (ca. 150 m zum Dokumentationszentrum).

  • Behindertenparkplatz
Route planen

Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Garderobe
  • Schließfächer

Schließfächer und Garderobe in Besucher- und Dokumentationszentrum; Essen und Trinken in den Gebäuden nicht erlaubt.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Audioguideja
Angebote für Schulenja
FotografierenFür private Zwecke erlaubt, ohne Stativ und Selfie-Stick.
HinweiseStündlich Einführungsfilme auf Deutsch und Englisch im Besucherzentrum. Digitaler Tourguide für das Smartphone mit drei Rundgängen. Öffentliche Überblicksführungen ohne Anmeldung; Gruppenangebote nur mit Voranmeldung. Führungen u. a. auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

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