
Granitabbaumuseum Königshainer Berge
Museum zum Granitabbau in den Königshainer Bergen bei Görlitz – mit Steinmetzbuden, Kompressorenhaus, Bremsbahn und Steinbruch-Lehrpfad.
Über das Museum
In den Königshainer Bergen westlich von Görlitz wurde über mehr als 130 Jahre Granit gebrochen. Der industrielle Abbau setzte um 1880 ein und wurde von zwei Firmen geprägt, den Königshainer Granitwerken C. C. von Thaden & Co. und der Firma C. Besser & Nachfahren; 1976 endete die Produktion. Werksteine aus Königshain wurden unter anderem beim Görlitzer Neißeviadukt verbaut, vor allem aber entstanden hier Pflastersteine.
Das Museum liegt auf dem früheren Werksgelände der Firma von Thaden. In einem einstigen Sozial- und Schmiedegebäude erzählt die Dauerausstellung von Arbeit und Alltag der Steinbrucharbeiter und vom Weg des Steins vom Bruch bis zum Pflaster, gestützt auf Werkzeuge, Großgeräte und Zeitzeugenberichte. Ein weiterer Teil erklärt die Entstehung des Königshainer Granits und die Geologie des kleinen Mittelgebirges.
Im Außengelände sind drei eingerichtete Steinmetzbuden, Gleise mit Loren und die Bremsbahn zu sehen, auf der die Steine einst zum Verladebahnhof hinabrollten, außerdem Reste von Kabelkränen, Steinsägen und Windkessel. Im Kompressorenhaus steht ein tonnenschwerer Luftverdichter, der die Steinbrüche mit Druckluft versorgte. Ein Natur- und Steinbruchlehrpfad führt durch das frühere Abbaugebiet um die Firstensteine. Bis Ende 2025 betreute der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund das Haus, seit 2026 liegt es in der Verantwortung der Gemeinde Königshain. Das Museum gehört zur sächsischen Route der Industriekultur.
Highlights
- Tonnenschwerer Luftverdichter im Kompressorenhaus
- Drei eingerichtete Steinmetzbuden der Pflastersteinschläger
- Bremsbahn mit Gleisen und Loren
- Ausstellung zur Geologie des Königshainer Granits
- Natur- und Steinbruchlehrpfad zu den Firstensteinen
Dauerausstellungen
- Die Steinarbeiter in den Königshainer Bergen – Entwicklung der Steinbruchindustrie sowie Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter, mit Werkzeugen, Großgeräten und Zeitzeugenberichten; dazu Außengelände mit Kabelkranresten, Loren und Bremsbahn.
- Die Geologie der Königshainer Berge – Entstehung und Sorten des Königshainer Granits, Minerale wie Bergkristall und Rauchquarz und ein Steinquiz.
- Träger
- Gemeinde Königshain
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
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Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz laut sächsischem Museumsportal.
Königshain liegt etwa 9 km westlich von Görlitz.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, PL, CS) |
| Hinweise | Kostenloser Audioguide über museum.de auf dem eigenen Smartphone. Führungen und Angebote für Gruppen und Schulklassen nach vorheriger Anmeldung; für den Lehrpfad festes Schuhwerk empfohlen. |





