31. Mai 2026 – 14. Februar 2027
Wir sind SCHÖNHOF!
Jubiläumsschau zu 500 Jahren Schönhof: Bau- und Nutzungsgeschichte des Renaissancehauses, Handwerkskunst, Denkmalschutz und Umbau zum Museum, mit Zeitzeugeninterviews und Animationsfilm.

Landesmuseum für Geschichte und Kultur Schlesiens im Görlitzer Schönhof, einem der ältesten Renaissance-Bürgerhäuser Deutschlands, am Untermarkt.
31. Mai 2026 – 14. Februar 2027
Jubiläumsschau zu 500 Jahren Schönhof: Bau- und Nutzungsgeschichte des Renaissancehauses, Handwerkskunst, Denkmalschutz und Umbau zum Museum, mit Zeitzeugeninterviews und Animationsfilm.
31. Jänner 2026 – 1. November 2026
Rund 40 Fotografien von Thomas Voßbeck zeigen deutsche Schriftzüge, die nach 1945 in Polen getilgt wurden und heute an Fassaden wieder sichtbar werden.
Die Idee eines zentralen Museums für Schlesien in der Bundesrepublik reicht bis in die 1970er-Jahre zurück. Nach einem ersten Anlauf in Niedersachsen fiel 1991 die Wahl auf Görlitz, die größte Stadt des bei Deutschland verbliebenen Teils Schlesiens. 1996 gründeten Bund, Freistaat Sachsen, Stadt Görlitz und die Landsmannschaft Schlesien eine Stiftung als Träger; Bund und Land finanzieren den Betrieb.
Als Museumsgebäude stellte die Stadt den Schönhof am Untermarkt zur Verfügung. Das Haus geht auf die Zeit der Stadtgründung zurück, lag an der Handelsstraße Via Regia und erhielt nach dem Stadtbrand von 1525 seine Renaissancefassade, die zum Vorbild vieler Görlitzer Bürgerhäuser wurde. Zusammen mit dem Haus zum Goldenen Baum und dem Fischmarkthaus wurde der stark verfallene Komplex bis 2005 aufwendig saniert; dabei kamen Wand- und Deckenmalereien des 16. und 17. Jahrhunderts wieder zum Vorschein. Erste Ausstellungsräume öffneten 2001, die Dauerausstellung im Schönhof im Mai 2006.
Auf rund 2.000 Quadratmetern erzählt das Museum tausend Jahre schlesischer Geschichte – von Landschaft und Städten über die habsburgische und preußische Zeit, Industrialisierung und Moderne bis zu Nationalsozialismus, Flucht und Vertreibung und der Entwicklung Schlesiens nach 1945. Zu sehen sind Breslauer Goldschmiedekunst, Riesengebirgsglas, Proskauer Fayencen, Bunzlauer Keramik, Eisenkunstguss sowie Werke der Breslauer Moderne. Das Haus arbeitet eng mit Museen im polnischen Schlesien zusammen, zeigt Texte zweisprachig und beherbergt das Kulturreferat für Schlesien. 2026 feiert es 500 Jahre Schönhof und 20 Jahre Dauerausstellung.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 €Schüler*innen ab 19 Jahren, Studierende, Auszubildende, Wehr-, Zivil- und Freiwilligendienstleistende, Bürgergeld-Empfänger*innen, Schwerbehinderte |
| Kinder & Jugendliche | freibis 18 Jahre frei · Besucher bis einschließlich 18 Jahre frei, ebenso Schulklassen mit Schüler*innen bis 18 Jahre. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | 6 €Begleitperson frei · Schwerbehinderte ermäßigt; Begleitperson mit Merkzeichen B frei. |
| Studierende & Azubis | 6 €Ermäßigter Eintritt. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 6 € p. P.Gruppen ab 10 Personen Dauerausstellung 6 €, Sonderausstellung 3,50 €, Kombiticket 7,50 €; Schulklassen mit Schüler*innen ab 19 Jahren 1 €. |
| Ticket Sonderausstellung | 4 €Ermäßigt 3,50 €. |
| Kombiticket Dauer- und Sonderausstellung | 10 €Ermäßigt 7,50 €; auch am folgenden Öffnungstag gültig. |
| Feierabendticket (1 Stunde vor Schließung) | 5 € |
| Montagsführung (jeden Montag 10 Uhr) | 9 €Ermäßigt 7 €; Karte auch am Folgetag gültig. |
| Jahreskarte (personalisiert) | 27 €Ermäßigt 20 €. |
Freier Eintritt: Jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt für alle.
Audioguide im Eintritt enthalten. Frei außerdem für Presse mit Auftrag sowie Mitglieder von ICOM, Deutschem und Sächsischem Museumsbund und Förderverein.
Alle Räume für Rollstuhlfahrer erreichbar, in vier Räumen jedoch nur mit Hilfe (Treppenlift zu Raum 15, mobile Rampe zu Raum 6, Hebebühnen zu Räumen 16 und 17). Rollstuhlgerechter Eingang über den Museumsladen (Brüderstraße 8) oder Fischmarkt 5; Behindertenparkplatz im Hof Bäckerstraße 2; barrierefreies WC im Fischmarkthaus. Rollstuhl und Hocker an der Kasse. Museumsführer in Leichter Sprache; Führungen in einfacher Sprache und für Menschen mit Demenz auf Anfrage; induktive Höranlage im Veranstaltungsraum.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 18 Jahre frei |
|---|
Kinderinsel im Lichthof mit Spielen, Rätseln, Puzzles, Büchern und Filmen; Kinder-Audioguide für Kita- und Grundschulkinder an der Kasse. Themenführungen für Gruppen (z. B. mit Rübezahl) und Kindergeburtstage nach Anmeldung.
Parkplatz vorhanden · 5 Min. zu Fuß zum Eingang
Parken am Obermarkt (ca. 5 Gehminuten) oder im Parkhaus An der Frauenkirche 12. Behindertenparkplatz im Hof des Verwaltungsgebäudes Bäckerstraße 2, rund 50 m vom Eingang Fischmarkt 5.
Das Museum liegt in der Altstadt am Untermarkt gegenüber dem Rathaus; der Haupteingang befindet sich in der Fußgängerzone.
Route planenMuseumsladen (auch online).
Bis zu 100 Personen.
Veranstaltungsraum (ca. 105 m², bis 100 Personen in Reihenbestuhlung) mit Konferenz- und Dolmetschertechnik, Flur, Südhof und glasüberdachter Nordhof für Catering. Nur für berufliche und kulturelle Veranstaltungen, nicht für private Feiern.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, PL, EN) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führung durch Dauer- und Sonderausstellung 3 € pro Person zzgl. Eintritt; Montagsführung jeden Montag 10 Uhr. Gruppenführungen (bis 25 Personen, Anmeldung 3 Werktage vorab) Dauerausstellung ab 100 € (Di–Fr) bzw. 110 € (Sa/So/Feiertag), Sonderausstellung 25/35 € zzgl. Eintritt. Ausstellungstexte deutsch und polnisch. |
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