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Hoesch-Museum in Dortmund
Foto: Mbdortmund · GFDL 1.2 · Wikimedia Commons

Hoesch-Museum

Museum im Pförtnerhaus der Westfalenhütte zu 160 Jahren Stahl-, Arbeits- und Sozialgeschichte von Hoesch, mit Stahlhaus L141 – Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Das Museum nutzt das denkmalgeschützte Pförtnerhaus am früheren Haupteingang der Westfalenhütte. Die Dortmunder Architekten Hugo Steinbach und Paul Lutter entwarfen den Bau, der 1912 bis 1914 entstand. Hier wurde die Anwesenheit der Belegschaft kontrolliert, außerdem lagen hier Werkpolizei, Lohnbüro und ein Speisesaal. Sein heutiges Aussehen erhielt das Gebäude in den 1950er Jahren; seit 1988 steht es unter Denkmalschutz.

Ende der 1980er Jahre richtete die Hoesch AG im Pförtnerhaus ein Museum und ihr Archiv ein, stellte den Museumsbetrieb nach der Übernahme durch Krupp 1992 aber ein. Ehemalige Hoeschianer, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte und die Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv brachten das Haus wieder zurück: Am 23. Oktober 2005 wurde es neu eröffnet. Getragen wird es vom Verein Freunde des Hoesch-Museums, dessen Ehrenamtliche den Betrieb sichern; Stadt Dortmund und thyssenkrupp Steel unterstützen das Museum.

Die Dauerausstellung „Stahlzeit in Dortmund“ spannt den Bogen von den Anfängen der Eisen- und Stahlindustrie 1840/41 bis zum Strukturwandel. Werkzeuge, Produkte, Modelle und Medienstationen erklären den Weg vom Erz zum Stahl, ein eigener Bereich widmet sich dem Arbeits- und Sozialleben der Belegschaft.

2022 wurde das Hoesch-Stahlhaus L141, ein Fertigbungalow aus dem Verbundwerkstoff Platal aus einer Werkssiedlung in Hombruch, neben das Museum versetzt. Seit Mai 2025 zeigt es eine Ausstellung zur Geschichte des industriellen Wohnens und des Bauens mit Stahl.

Highlights

  • Denkmalgeschütztes Pförtnerhaus der Westfalenhütte von 1912–1914
  • Dauerausstellung „Stahlzeit in Dortmund“ vom Erz zum Stahl
  • Hoesch-Stahlhaus L141 – Stahlfertighaus der 1960er Jahre als Ausstellungsgebäude
  • Abteilung zum Leben und Arbeiten der „Hoeschianer“
  • Schnittmodell eines Porsche Carrera aus veredeltem Stahl

Dauerausstellungen

  • Stahlzeit in Dortmund – Rundgang durch mehr als 160 Jahre Eisen- und Stahlgeschichte in Dortmund mit Fokus auf Hoesch – von der Stahlerzeugung über die Lebenswelt der Belegschaft bis zum Strukturwandel.
  • Hoesch-Stahlhaus L141 – Der versetzte Stahlbungalow aus Platal zeigt die Geschichte von Werkswohnungen, Fertig- und Stahlhäusern; Bad und Küche sind teils im Originalzustand erhalten.
Gegründet
2005
Träger
Freunde des Hoesch-Museums e. V. (unterstützt von Stadt Dortmund und thyssenkrupp Steel)
Leitung
Isolde Parussel (wissenschaftliche Leiterin)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.
Gruppen–Gebuchte Gruppenführung (90 Min., max. 20 Personen) 70 € pauschal, auf Englisch 80 €; Schulklassen, Auszubildende und Studierende 50 € (Englisch 60 €); Duettführung „Geschichte und Technik“ 85 €; Kombiführung Dauerausstellung und Stahlhaus 90 €. Geführte Radtour für Gruppen ab 6 Personen 6 € pro Person (nur dienstags, ca. 3–4 Std.). Buchung mindestens 14 Tage vorher.
Öffentliche Führung durch das Hoesch-Stahlhaus L141 (1. So im Monat, 11 Uhr)3 €Ermäßigt 1,50 €

Freier Eintritt in Dauerausstellung, Hoesch-Stahlhaus L141 und Sonderausstellungen.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Museum weitgehend barrierefrei und mit Rollstuhl zugänglich; Klapphocker im ganzen Haus.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Kindergeburtstage

Öffentliche Familienführung jeden 1. Sonntag im Monat um 14 Uhr. Kindergeburtstag „Kleine Stahlarbeiter*innen“ für 6- bis 11-Jährige (max. 12 Kinder): 120 Min. für 70 € pro Gruppe oder mit Rallye 180 Min. für 90 €, jeweils zzgl. 2 € Material pro Kind – mit Basteln und Schokoladen-„Brammen“.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Westfalenhütte

Stadtbahn U44 bis „Westfalenhütte“, von dort zu Fuß.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Großer Parkplatz direkt neben dem Museum.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop
  • Garderobe
  • Schließfächer
  • WLAN

Kein Café; Imbisse in der Umgebung, im Sommer zusätzlich das Hoeschpark-Büdchen. Jacken, Rucksäcke, Schirme und Taschen über DIN A4 müssen an Garderobe bzw. Schließfach abgegeben werden; Koffer und Trolleys können nicht aufbewahrt werden. Mitgebrachte Speisen und Getränke sind im Museum nicht erlaubt.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Hochzeiten / Trauungen

Bis zu 25 Personen.

Standesamtliche Ambientetrauungen in einem hellen Raum mit Rundbogenfenstern für bis zu 25 Gäste; Termin über das Standesamt Dortmund nach Absprache mit dem Museum, Getränkeservice auf Anfrage.

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 1,5 Std.
Angebote für Schulenja
FotografierenFür private Zwecke ohne Blitz und Stativ erlaubt; gewerbliche Aufnahmen nur mit schriftlicher Genehmigung.
HinweiseÖffentliche Führungen (je 90 Min.): am 2., 3. und 4. Sonntag im Monat um 14 Uhr durch die Dauerausstellung, am 1. Sonntag um 11 Uhr durch das Stahlhaus L141 (nicht an Feiertagen) und um 14 Uhr als Familienführung. Von März bis Oktober geführte Radtour (ca. 30 km) über die Westfalenhütte, den PHOENIX-See und Phoenix-West. Gruppen- und Schulklassenführungen mit wählbaren Schwerpunkten nach Buchung; 15 Minuten vor Führungsbeginn für Kasse und Garderobe einplanen.

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