Industriemuseum Lohne
Museum der Lohner Industriegeschichte am Bahnhof: Schreibfedern, Kork, Pinsel, Tabak, Kunststoff und Dampfmaschine auf drei Etagen.
Über das Museum
Den Anstoß gab 1986 der Lohner Heimatverein: Er bat die Stadt, ein Museum einzurichten, und brachte dafür seine bis dahin im Alten Rathaus gezeigte Sammlung sowie eine Anschubfinanzierung ein. Im Mai 1988 öffnete das Industrie Museum in einer früheren Schule an der Gertrudenstraße, zunächst in städtischer Trägerschaft. Auf nur rund 200 Quadratmetern ließ sich dort jeweils nur ein Industriezweig zeigen.
1996 übernahm der neu gegründete Verein Industrie Museum Lohne e. V. die Trägerschaft, eine Stiftung kümmert sich seitdem um die Gebäude. Im Jahr 2000 bezog das Museum einen Neubau gegenüber dem Bahnhof an der Küstermeyerstraße, finanziert von Lohner Unternehmen, Stadt und EU. 2004 kam ein großes Magazin am Südring hinzu, 2010 wurde das Haus Station der Route der Industriekultur im Nordwesten.
Ein 2021 eröffneter Erweiterungsbau brachte einen Vortragssaal, einen Raum für Wechselausstellungen, einen Museumspädagogik-Raum und neue Räume für die Galerie der Malerin Luzie Uptmoor. Die Dauerausstellung erzählt auf drei Etagen rund 200 Jahre regionale Industriegeschichte – von der Gänsekiel-Schreibfeder über Tabak, Kork, Pinsel und Bürsten bis zu Maschinenbau, Kunststoff und Torf. Ergänzt wird sie durch Moorarchäologie und römische Fundmünzen aus der Region.
Highlights
- Historische Dampfmaschine und Einflammrohrkessel
- Schreibfedern aus Gänsekielen und nachgebautes Klassenzimmer
- Fuldamobil aus Lohner Produktion
- Mitmachraum „Technik für Kinder“ mit selbstgebauten Spielautomaten
- Galerie Luzie Uptmoor
Dauerausstellungen
- 200 Jahre Lohner Industrie – Von der Schreibfeder bis zum Kunststoff – Auf drei Etagen verfolgt die Ausstellung die Industrialisierung Lohnes anhand von Schreibfedern, Tabak, Kork, Pinseln und Bürsten, Maschinenbau, Kunststoff und Torf; dazu kommen Moorarchäologie und römische Münzfunde.
- Galerie Luzie Uptmoor – Ständige Präsentation mit Werken der aus Lohne stammenden Malerin Luzie Uptmoor im Erweiterungsbau des Museums.
- Gegründet
- 1987
- Träger
- Industrie Museum Lohne e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 3 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 2 €bis 5 Jahre frei · Kinder und Jugendliche 2 €, Kinder unter 6 Jahren frei. |
| Familien | 6 € |
Dauer- und Sonderausstellung sind im Eintritt enthalten.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Haus ist barrierefrei mit Aufzug und Rampen; Sitzgelegenheiten in der Ausstellung.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 6 € |
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
- Wickelmöglichkeit
- Spielplatz / Spielecke
- Kindergeburtstage
Spielerisches Programm „Mit der Museumsmaus unterwegs“ für Kinder von 6 bis 9 Jahren, Archäologie-Erlebnisführung ab 6 Jahren; Raum „Technik für Kinder“ mit Spielautomaten zum Ausprobieren. Kindergeburtstage während der Öffnungszeiten nach telefonischer oder schriftlicher Anfrage; Wickelraum und Spielecke vorhanden.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Lohne (Oldenburg)
Das Museum liegt gegenüber dem Bahnhof Lohne (Oldenburg); die Innenstadt ist zu Fuß erreichbar.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze direkt am Haus.
Service & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
Museumscafé im Stil einer alten Bahnhofswirtschaft; Museumsshop mit regionalgeschichtlicher Literatur.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Der Vortragsraum im Erweiterungsbau wird auch von Firmen und Vereinen für Empfänge, Vorträge und Konzerte genutzt; Anfragen über das Museum.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen für Gruppen durch Dauerausstellung, Galerie Luzie Uptmoor und Sonderausstellungen nach Anmeldung; museumspädagogische Programme für Kindergärten und alle Schulstufen (z. B. „Schule früher“, Schreibfedern, „Unter Dampf“). |




