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Jüdisches Museum Emmendingen
Foto: James Steakley · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Jüdisches Museum Emmendingen

Kleines Museum mit restaurierter Mikwe aus dem 19. Jahrhundert, das an die jüdische Gemeinde Emmendingens von 1716 bis 1940 erinnert.

ÖffnungszeitenEintritt ab 2 €

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Das Museum entstand aus einer lokalen Debatte über die Erinnerung an die 1938 zerstörte Synagoge. 1988 stritten Bürgerschaft und Gemeinderat über eine ergänzende Gedenktafel, die die Täter der Pogromnacht benennen sollte. Etwa zur gleichen Zeit wurde am Schlossplatz das alte Tauchbad der jüdischen Gemeinde wiederentdeckt. Beides führte noch 1988 zur Gründung des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen.

Das Fachwerkhaus mit der Mikwe im Keller hatte die Israelitische Gemeinde um 1840 in direkter Nachbarschaft ihrer Synagoge errichtet. Mit Mitteln der Denkmalstiftung Baden-Württemberg und der Stadt richteten Vereinsmitglieder das denkmalgeschützte Gebäude über Jahre hinweg größtenteils ehrenamtlich wieder her. Am 13. April 1997 wurde darin das Jüdische Museum eröffnet.

Im Erdgeschoss zeichnet die Ausstellung die Geschichte der jüdischen Gemeinde von ihren Anfängen 1716 bis zur Deportation 1940 nach und erklärt Feste, Rituale und Alltag. Eine Medienstation mit digitalem Gedenkbuch dokumentiert die Schicksale der Emmendinger Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit; vorgestellt wird auch die 1995 neu gegründete Jüdische Gemeinde. Seit Ende 2017 rückt die Dauerausstellung „Quelle lebendigen Wassers – Mekor Majim Chajim“ die Mikwe selbst in den Mittelpunkt.

Der Verein betreibt das Haus bis heute weitgehend ehrenamtlich, zeigt Wechselausstellungen, organisiert Vorträge und Gedenkveranstaltungen und ist Teil des Verbunds der Gedenkstätten am südlichen Oberrhein.

Highlights

  • Restaurierte Mikwe (rituelles Tauchbad) aus der Zeit um 1840 im Gewölbekeller
  • Dauerausstellung „Quelle lebendigen Wassers – Mekor Majim Chajim“
  • Geschichte der Israelitischen Gemeinde Emmendingen 1716–1940
  • Medienstation mit digitalem Gedenkbuch zu den Opfern der NS-Zeit
  • Museumsgarten mit Pflanzen aus der jüdischen Tradition

Dauerausstellungen

  • Quelle lebendigen Wassers – Mekor Majim Chajim – Dauerausstellung im Keller rund um die restaurierte Mikwe, die Bedeutung und Regeln des rituellen Tauchbads erklärt.
  • Jüdisches Leben in Emmendingen 1716–1940 – Die Ausstellung im Erdgeschoss zeigt Kultgegenstände, Feste im Jahreslauf, Familiengeschichten und das Schicksal der Gemeinde in der NS-Zeit.
Gegründet
1997
Träger
Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene2 €
Gruppen–Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung

Freier Eintritt: Freier Eintritt bei Aktionstagen wie dem Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Die Website nennt nur den Eintritt für Erwachsene (2 €); Ermäßigungen sind nicht ausgewiesen. Veranstaltungen häufig bei freiem Eintritt, Spenden erbeten.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Keine Angaben zur Barrierefreiheit auf der Website; die Mikwe liegt im Keller des historischen Fachwerkhauses.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Bahnhof Emmendingen (Rheintalbahn Freiburg–Offenburg), von dort zu Fuß in die Innenstadt zum Schlossplatz

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden

Präsenzbibliothek im Museum; Museumsgarten.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen für Gruppen und Schulklassen sowie pädagogische Angebote nach Vereinbarung (Tel. 07641 574444). Begleitprogramme und Vorträge finden teils im Simon-Veit-Haus (Kirchstraße 11) statt.

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