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Kloster Gravenhorst in Hörstel
Foto: Jan-Herm Janßen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Kloster Gravenhorst

Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Hörstel, heute Kunsthaus des Kreises Steinfurt mit zeitgenössischer Kunst und Klostergeschichte, Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht Café

Über das Museum

Das Kloster wurde 1256 von dem Ritter Konrad von Brochterbeck und seiner Frau Amalgarde gestiftet und mit Zisterzienserinnen besetzt; erste Äbtissin wurde ihre Tochter. Die gotische Klosterkirche war um 1300 vollendet. Über mehr als fünf Jahrhunderte lebten hier Ordensfrauen, bis das Kloster nach der Säkularisation 1808 aufgehoben wurde.

Danach erlebte die Anlage wechselvolle Nutzungen: Zunächst entstand in den Gebäuden eine Maschinenbauanstalt, später folgten unter anderem eine Zuckerrübenfabrik, ein Jagdsitz, ein Lager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, Unterkünfte für Flüchtlinge und zuletzt eine Champignonzucht.

1986 erwarb ein Trägerverein das Gelände, Ende der 1990er-Jahre übernahm der Kreis Steinfurt die Verantwortung. Nach der Sanierung zwischen 2000 und 2004 öffnete im Mai 2004 das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Der Name steht für „Denk-Mal-Atelier“: Zeitgenössische Kunst soll hier im Dialog mit dem historischen Ort entstehen und erfahren werden.

Seit 2005 vergibt das Haus ein Projektstipendium für kommunikative Kunstprojekte, die sich an ein breites regionales Publikum richten. Neben Ausstellungen gibt es eine historische Präsentation zur Klostergeschichte, Kunstfeste, Konzerte und Vermittlungsangebote; das Klostergelände ist jederzeit frei zugänglich.

Highlights

  • Klosteranlage von 1256 mit gotischer Kirche und erhaltenem Kapitelsaal
  • Zeitgenössische Kunst im historischen Kloster
  • Projektstipendium KunstKommunikation
  • Tastbarer „Parcours der Nichtsehenswürdigkeiten“
  • Frei zugängliches Klostergelände und Café Clara

Dauerausstellungen

  • Historische Präsentation – Einblicke in mehr als 750 Jahre wechselvoller Geschichte des Klosters vom Zisterzienserinnenkonvent bis zur heutigen Kunstnutzung.
Gegründet
2004
Träger
Kreis Steinfurt

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Besuch der Ausstellungen ist kostenlos. Bezahlung vor Ort (z. B. Workshops) nur mit Karte oder auf Rechnung, keine Barzahlung.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Stufenloser Zugang über den Nebeneingang mit Klingel; Aufzug zu den Ausstellungsräumen, mobile Museumshocker, barrierefreies WC. Induktionsschleife bei Veranstaltungen im Saal. Tastbare Tafeln im „Parcours der Nichtsehenswürdigkeiten“, Führungen für Menschen mit Behinderung nach Anmeldung. Zertifiziert nach „Reisen für Alle“.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Kinderwagenfreundlich

Kunstpädagogische Workshops für Kinder sowie Theaterführungen für Familien.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkplätze am Kloster; Behindertenparkplatz an der Südseite des Geländes.

  • Behindertenparkplatz

Mit dem Auto über die A 30, Abfahrt Hörstel.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café

Café Clara: Di–Fr 14–18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10–18 Uhr (im Winter eingeschränkt).

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Audioguideja (DE)
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen zu Ausstellungen und Geschichte sowie inszenierte Theaterführungen auf Anfrage. Kostenloser Audio-Rundgang „Schlossgeflüster“ online. Für Schulen im Kreis Steinfurt wird der Bustransfer bezuschusst („DA kommt der Bus“).

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