
Haus Herold
Gründerzeitvilla von 1892 in Ibbenbüren, in der das ehrenamtlich geführte Stadtmuseum Wohnkultur um 1900 und die 1950er Jahre zeigt.
Über das Museum
Die Backsteinvilla an der Breiten Straße entstand 1892 nach Plänen des Ibbenbürener Zimmermeisters und Architekten Julius Hövel, der sie für seinen Vater Bernhard errichtete. Die Straße zwischen Bahnhof und Mauritiuskirche war damals die bevorzugte Adresse wohlhabender Bürger, und das Haus mit Sandsteingliederung, Stuckdecken und aufwendigem Treppenhaus spiegelt diesen Anspruch wider. 1912 ging die Villa an die Familie Többen über, später lebte hier die Familie Herold, nach der das Gebäude heute benannt ist.
1982 erwarb die Stadt Ibbenbüren das Haus, seit 1987 steht es unter Denkmalschutz. Im August 2007 gründeten engagierte Bürger den Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren, dem die Stadt das Gebäude im November 2007 zur musealen Nutzung überließ.
Seitdem richtet der Verein die Räume ehrenamtlich ein: Im Erdgeschoss sind Damenzimmer, Salon, Speisezimmer, Stube, Badesalon und Küche mit Mobiliar und Ausstattung der Gründerzeit zu sehen, viele Fliesen und Stuckarbeiten sind original erhalten. Das Obergeschoss widmet sich dem Alltag der 1950er Jahre in Ibbenbüren mit Küche, Wohn- und Spielzimmer. Darüber hinaus sammelt der Verein Dokumente, Karten, Pläne und mehr als 40.000 historische Fotos zur Stadtgeschichte, die er regelmäßig bei Bilderabenden vorstellt. Ein Raum dient zudem als Trauzimmer des Standesamts.
Highlights
- Original erhaltene Gründerzeit-Räume mit Stuckdecken
- Badesalon und Küche mit originalen Fliesen
- 1950er-Jahre-Etage mit Küche, Wohn- und Spielzimmer
- Blechspielzeugeisenbahn von 1925 und große Puppenstube
- Fotosammlung mit über 40.000 historischen Aufnahmen
Dauerausstellungen
- Wohnkultur der Gründerzeit – Im Erdgeschoss zeigen Damenzimmer, Salon, Speisezimmer, Badesalon und Küche, wie eine wohlhabende Familie mit ihren Dienstboten um 1900 lebte.
- Milchbar, Nierentisch und Sammeltassen – die 1950er Jahre in Ibbenbüren – Im Obergeschoss erinnern eingerichtete Küche, Wohn- und Spielzimmer an den Alltag der Wirtschaftswunderzeit.
- Gegründet
- 2007
- Träger
- Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Gruppenführung 30 € pro Gruppe (bis 12 Personen, größere Gruppen werden geteilt), Termin nach Vereinbarung |
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Eintritt frei.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Behindertengerechter Zugang an der Gebäuderückseite mit Rollstuhl-Schrägaufzug zum Erdgeschoss (Hilfe durch das Museumsteam); das Untergeschoss ist ebenerdig erreichbar. Für Elektrorollstühle ist das denkmalgeschützte Haus zu eng.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Ibbenbüren Bahnhof · 200 m
Bahnhof Ibbenbüren (Strecke Osnabrück–Rheine), etwa 200 m Fußweg.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Kein Parkplatz am Museum; öffentliche Parkplätze im Parkhaus am Neumarkt oder an der Breiten Straße.
Mit dem Auto über die A30, Ausfahrt Ibbenbüren, dann Richtung Innenstadt/Bahnhof.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
- Hochzeiten / Trauungen
Ein Raum der Villa dient als Trauzimmer für standesamtliche Trauungen der Stadt Ibbenbüren.
Besuch planen
| Führungen | ja |
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| Hinweise | Gruppenführungen nach telefonischer Vereinbarung, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Einmal im Monat zeigt der Förderverein beim Bilderabend „Altes Bild – neues Bild“ im Kulturhaus (Oststraße 28) historische Fotos im Vergleich mit aktuellen Aufnahmen. |




