Gruppenschau mit Preisträgerinnen und Preisträgern des Nachwuchspreises „gute aussichten“, die das Verhältnis von analoger, digitaler und KI-generierter Fotografie ausloten.
Retrospektive in Kooperation mit dem Kunstpalast Düsseldorf mit rund 120 Gemälden, Skulpturen und selten gezeigten Arbeiten aus allen Schaffensphasen des politisch engagierten Malers.
Über das Museum
Die städtischen Kunstsammlungen Karlsruhes gehen auf bürgerliche Sammler zurück: Zwischen 1896 und 1954 gelangten unter anderem die Sammlungen von Ferdinand Siegel, Hans Drinneberg und Arthur Drews an die Stadt, dazu kamen Nachlässe regionaler Künstler wie Karl Weysser und Hermann Binz sowie laufende Ankäufe. Lange fehlte jedoch ein eigenes Haus; die Bestände waren über mehrere Gebäude verteilt, und die Räume im Palais Bürklin gingen im Zweiten Weltkrieg verloren.
Erst 1981 erhielt die Sammlung mit der Städtischen Galerie im Prinz-Max-Palais ein eigenes Museum mit Dauer- und Wechselausstellungen, Depots und Werkstätten. 1997 zog sie in den denkmalgeschützten Hallenbau an der Lorenzstraße, eine 312 Meter lange ehemalige Munitionsfabrik aus den Jahren 1915 bis 1918, die das Büro Schweger + Partner für Museum, ZKM und Hochschule für Gestaltung umgebaut hatte. Das Museum belegt dort den südlichsten der zehn Lichthöfe.
Der größere Platz ermöglichte umfangreiche Sonderausstellungen; die Dauerleihgabe der Sammlung Garnatz mit deutscher Kunst nach 1960 stärkte das Profil zusätzlich. Heute umfasst der Bestand mehr als 20.000 Werke vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkten auf Malerei, Fotografie und Grafik sowie Karlsruher Künstlern wie Karl Hubbuch.
Im Februar 2026 wurde die Städtische Galerie in Kunstmuseum Karlsruhe umbenannt, um ihre Rolle als forschendes Sammlungsmuseum deutlicher zu machen. Seit 2023 zeigt die Sammlungsschau „Update!“ die Bestände in wechselnden thematischen Neuordnungen.
Highlights
Sammlungsschau „Update!“ mit rund 200 Werken in wechselnden Themenräumen
Grafik von Dürer und Rembrandt bis zur Moderne
Sammlung Garnatz mit deutscher Kunst nach 1960
Werke Karl Hubbuchs und der Karlsruher Kunstszene
Industriedenkmal Hallenbau A neben dem ZKM
Freitags ab 14 Uhr freier Eintritt
Dauerausstellungen
Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 4 – Wechselnde Sammlungspräsentation mit rund 200 Werken von 70 Künstlerinnen und Künstlern, die in Themenräumen zu Identität, Natur, Heimat oder Geschlechtergerechtigkeit alte und neue Kunst verbindet; dazu ein Schaudepot.
Gegründet
1981
Träger
Stadt Karlsruhe
Leitung
Stefanie Patruno
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
8 €
Ermäßigt
6 €
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Freier Eintritt bis 18 Jahre.
Familien
14 €2 Erwachsene mit beliebig vielen Kindern unter 18 Jahren.
Abendtarif (ab 17 Uhr)
3 €
Freier Eintritt:Jeden Freitag ab 14 Uhr freier Eintritt für alle.
Ermäßigungsberechtigte werden auf der Website nicht einzeln genannt.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Alle Sammlungs- und Ausstellungsräume per Aufzug erreichbar. Kostenlose Leihrollstühle und tragbare Klapphocker am Eingang. Barrierefreie Parkplätze in der Tiefgarage, von dort per Aufzug ins ZKM und ebenerdig ins Museum. Assistenzhunde mit Ausweis erlaubt.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienticket
14 € · 2 Erwachsene mit beliebig vielen Kindern unter 18 Jahren.
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Mitmach- & Anfassstationen
Kinderwagenfreundlich
Spielplatz / Spielecke
Kindergeburtstage
Kinderwerkstatt jeden Sonntag 15 Uhr für Kinder ab 6 Jahren (90 Min., ohne Anmeldung), parallel öffentliche Führung für Erwachsene. Kostenloses Aktionsheft zu jeder Sonderausstellung, Kid’s Zone in den Ausstellungen, Känguru-Tour für Eltern mit Babys, Eltern-Kind-Workshops, Ferienprogramm und Kindergeburtstage. Buggys für Kleinkinder am Eingang.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
ZKM
Straßenbahnlinie 2 (vom Hauptbahnhof und aus der Innenstadt) sowie Bus 55 (vom Hauptbahnhof) bis Haltestelle ZKM; vom Hauptbahnhof nur wenige Minuten entfernt.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Gebührenpflichtige Tiefgarage ZKM direkt neben dem Museumszugang, Einfahrt Südendstraße; barrierefreie Stellplätze vorhanden. Reisebus-Haltestelle in der Lorenzstraße nur zum Ein- und Aussteigen.
Behindertenparkplatz
Mit dem Auto über die A5 (Ausfahrt Karlsruhe-Mitte bzw. Karlsruhe-Süd) oder die B10 (Ausfahrt Richtung ZKM).
Museumsshop mit Katalogen, Postkarten und Originalkunstwerken regionaler Künstler (Verkaufsausstellung des Förderkreises). Gastronomie in unmittelbarer Nachbarschaft.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja · Dauer ca. 60 Min.
Audioguide
ja (DE, EN)
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Kostenloser Audioguide zur Sammlungsschau auf dem eigenen Smartphone (Deutsch/Englisch), Leihgerät 3 € an der Kasse. Führungen, Kunstgespräche, Workshops sowie Angebote für Kitas und Schulen; Kontakt: vermittlung.kunstmuseum@kultur.karlsruhe.de.