Die seit Frühjahr 2026 gezeigte Schau gewährt Einblicke in die Planung des künftigen Museums, vom neuen Erscheinungsbild bis zur Abfolge der Räume, ergänzt um Filme mit Beteiligten.
Die Ausstellung im zweiten Obergeschoss macht die meist unsichtbare Arbeit der Restaurierung anschaulich; an Mitmachstationen lassen sich Methoden und ethische Fragen erproben.
An einer großen Wand im ersten Obergeschoss hängt eine Auswahl der farbstarken quadratischen Bilder eines jungen Künstlers, der als Kind im Museum zur Konkreten Kunst fand.
Über das Museum
Das Museum für Konkrete Kunst wurde 1992 in Ingolstadt eröffnet. Den Grundstock bildete die Sammlung des Schweizer Dichters Eugen Gomringer, einer Schlüsselfigur der Konkreten Poesie, die die Stadt erwarb. Das Haus widmet sich einer Kunstrichtung, die auf Abbildung verzichtet und mit Farbe, Form, Linie und Fläche nach klaren, oft mathematischen Regeln arbeitet.
Untergebracht ist das Museum in einem historischen Kasernenbau an der Tränktorstraße, dessen Umbau für Museumszwecke ausgezeichnet wurde. Die niedrigen Räume und die begrenzte Ausstellungsfläche von rund 800 Quadratmetern setzten dem wachsenden Bestand allerdings bald Grenzen.
2007 entstand die Stiftung für Konkrete Kunst und Design, die zahlreiche Künstlernachlässe betreut; hinzu kamen Leihgaben privater Sammler und eine große Designsammlung mit Objekten aus der Zeit zwischen 1920 und 1970. Daraus erwuchs die Idee, Kunst und Design gemeinsam zu zeigen.
Für diesen Zweck baut die Stadt die denkmalgeschützte Gießereihalle aus dem 19. Jahrhundert auf dem ehemaligen Gelände der königlichen Geschützgießerei nach Plänen des Wiener Büros querkraft zum Museum für Konkrete Kunst und Design um; die Ausstellungsflächen entstehen größtenteils unter der Halle. Der Umzug ist für 2027 vorgesehen, bis dahin bleibt der Altbau geöffnet.
Highlights
Sammlung Eugen Gomringer zur Konkreten Kunst
Werke aus dem Bestand der Stiftung für Konkrete Kunst und Design
Ausstellung zum Entstehen des Neubaus in der Gießereihalle
Mitmachstationen zur Restaurierung
Taststation und Audiodeskriptionen
Gegründet
1992
Träger
Stadt Ingolstadt
Leitung
Theres Rohde
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
5,50 €
Ermäßigt
3,50 €Schüler, Studierende und Auszubildende ab 22 Jahren, Schwerbehinderte (GdB 50–90), Rentner, Arbeitsuchende, Sozialhilfeempfänger, Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte, Bundesfreiwilligendienstleistende
Kinder & Jugendliche
freibis 18 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre frei
Seniorinnen & Senioren
3,50 €Ermäßigung für Rentnerinnen und Rentner
Menschen mit Behinderung
3,50 €Begleitperson frei · GdB 50–90 ermäßigt; ab GdB 100 oder mit Merkzeichen G, aG, Gl, H, Bl, TBl frei, ebenso die Begleitperson, sofern im Ausweis vermerkt
Studierende & Azubis
3,50 €Schüler, Studierende und Auszubildende bis einschließlich 21 Jahre frei, ab 22 ermäßigt
Gruppen
–Individuelle Gruppenangebote auf Anfrage; Schulklassen und Kindergartengruppen samt Begleitung frei
Führung
5 €pro Person, zuzüglich Eintritt
Verbundkarte fünf Ingolstädter Museen
12 €ermäßigt 8 €; zwölf Monate gültig, je ein Besuch pro Museum
Freier Eintritt außerdem für Mitglieder des Freundeskreises, des Deutschen Museumsbundes und von ICOM.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription
Alle drei Etagen per Aufzug erreichbar, barrierefreies WC im Eingangsbereich. Der Fußweg von der Haltestelle Rathausplatz (ca. 350 m) ist teils eng und uneben. Barrierefreie Parkplätze in der Nähe. Taststation und Audiodeskriptionen per QR-Code in der Ausstellung „Becoming MKKD“; Führungen in Deutscher Gebärdensprache und Leichter Sprache auf Anfrage; Museums-App mit Texten zum Lesen und Anhören sowie DGS-Videos.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 18 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Kreativworkshops für Familien in der Reihe „Sonntags?Kunst!“; Führungen für Kindergartengruppen und Schulklassen. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Rathausplatz · 350 m
Bus bis Haltestelle Rathausplatz, von dort ca. 350 m zu Fuß; vom Hauptbahnhof etwa 10 Minuten.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Keine eigenen Parkplätze; in der Nähe u. a. Tiefgarage Theater West (P1), Mauthstraße 20.
Behindertenparkplatz
Mit dem Auto über die A9, Ausfahrt Ingolstadt-Süd.