ab 8. Februar 2025
Über die „Linie“
Koreanische Kalligrafie und Malerei der Gegenwart im Dialog mit Keramiken und Bronzen der Goryeo-Zeit; läuft bis Frühjahr 2027.

Europas erstes Spezialmuseum für Kunst aus China, Korea und Japan, in einem Bau von Kunio Maekawa mit japanischem Garten am Aachener Weiher.
ab 8. Februar 2025
Koreanische Kalligrafie und Malerei der Gegenwart im Dialog mit Keramiken und Bronzen der Goryeo-Zeit; läuft bis Frühjahr 2027.
ab 5. August 2025
Kleine Jubiläumsschau mit 25 Werken zum 100. Geburtstag des früheren Direktors Roger Goepper; läuft bis Frühjahr 2027.
ab 11. September 2025
Wechselnde Präsentation von Neuerwerbungen und Gegenwartskunst in einem neuen, zu den Sammlungsgalerien geöffneten Raum; bis Frühjahr 2027.
ab 6. November 2025
Buddhistische Kultbilder und Ritualgeräte aus der Sammlung, ergänzt um Abreibungen chinesischer Steinreliefs; bis Frühjahr 2027.
3. Dezember 2025 – 31. Jänner 2027
Das Pferd als Motiv und Symbol in Malerei, Druckgrafik, Keramik, Bronze und Lack aus China, Japan und Korea.
23. April 2026 – 25. Oktober 2026
Installation von 99 handgefertigten Schalen der Keramikerin Young-Jae Lee im Foyer.
18. Juni 2026 – 31. Jänner 2027
Ostasiatische Lackkunst von rotem Schnitzlack bis zu Schwarzlack mit Perlmutteinlagen.
4. März 2027 – 6. Juni 2027
Gemeinsame Schau mit europäischen und ostasiatischen Kunstwerken sowie naturkundlichen Objekten; gezeigt in der Sonderausstellungshalle des Museum Schnütgen (Start laut MOK-Website am 3.3., laut Museum Schnütgen am 4.3.2027).
Das Museum geht auf den Sammler Adolf Fischer und seine Frau Frieda zurück, die ihre Bestände ostasiatischer Kunst 1909 per Stiftungsvertrag der Stadt Köln übergaben und anschließend auf Reisen durch Japan und China gezielt weiter erwarben. 1913 öffnete das Haus als erstes Spezialmuseum für ostasiatische Kunst in Europa. Die Gründer wollten die Werke nicht als völkerkundliche Belege, sondern als gleichrangige Kunst neben der europäischen zeigen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das erste Museumsgebäude zerstört; rund 760 Objekte gingen durch Krieg und Diebstahl verloren. Bis 1977 zeigte das Museum seine Sammlung in wechselnden Interimsräumen, darunter das Overstolzenhaus, die Hahnentorburg und die Kunsthalle.
1977 bezog es den Neubau am Aachener Weiher, entworfen vom japanischen Le-Corbusier-Schüler Kunio Maekawa. Die kubischen, mit in Japan gebrannten Fliesen verkleideten Baukörper gruppieren sich um einen von Masayuki Nagare gestalteten Meditationsgarten. Seit den 1970er Jahren wuchs die Sammlung um chinesische Sakralbronzen, Frühkeramik, Kalligrafie sowie Dauerleihgaben der Peter und Irene Ludwig Stiftung. Heute gilt sie neben dem Berliner Museum für Asiatische Kunst als bedeutendste Sammlung dieser Art in Deutschland. 2023 wurden bei einem Einbruch neun kaiserliche Porzellane aus dem Gründungsbestand gestohlen.
| Erwachsene | 9,50 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5,50 € |
| Kinder & Jugendliche | –Kölner Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie alle Schüler:innen (inkl. zwei Begleitpersonen je Schulklasse) haben freien Eintritt in die Sammlung. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | 4,75 €Begleitperson frei · Schwerbehinderte zahlen die Hälfte des regulären Eintritts (Ausweis an der Kasse vorlegen); eine Begleitperson mit Merkzeichen B ist frei. |
| Studierende & Azubis | –Ermäßigte Gruppen werden auf den offiziellen Seiten nicht einzeln aufgeführt. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5,50 € p. P.Gruppen ab 10 Personen zahlen den ermäßigten Preis. |
| Familien | –Kein eigenes Familienticket; die MuseumsCard Family (30 €, zwei Erwachsene und zwei Kinder) gilt in allen städtischen Museen. |
| MuseumsCard Single | 18 €zwei aufeinanderfolgende Öffnungstage in allen städtischen Museen, am ersten Tag inkl. ÖPNV in Köln |
| Jahreskarte der Kölner Museen inkl. Sonderausstellungen | 90 €ermäßigt 45 € (auch für Menschen mit GdB ab 50); ohne Sonderausstellungen 68 € / ermäßigt 34 € |
Freier Eintritt: KölnTag am ersten Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen): freier Eintritt für Kölner:innen mit Nachweis
Freier Eintritt außerdem für KölnPass-Inhaber:innen und Kölner:innen am Geburtstag.
Das Museum bezeichnet sich als barrierefrei, das Foyer ist derzeit jedoch nur mit Unterstützung des Personals stufenlos erreichbar (vorher anrufen: 0221 221-28608). Ausstellungsbereich ebenerdig, zwei Leihrollstühle, barrierefreie Toilette und Parkplatz. Gelegentlich Workshops für Menschen mit Sehbehinderung über den Museumsdienst Köln.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Kinder- und Familienführungen (je nach Termin ab 5 bzw. 8 Jahren, auch Angebote für Eltern mit Babys) und Kinderwerkstätten für 6- bis 13-Jährige, z. B. Stempeldruck mit Schriftzeichen oder Origami, über den Museumsdienst Köln; Kindergeburtstage (ca. 2,5 Std.).
Universitätsstraße
Straßenbahnlinien 1 und 7 sowie Bus 142 bis Haltestelle Universitätsstraße.
Parkplatz vorhanden
Parkplatz am Museum, darunter drei barrierefreie Stellplätze.
Café UME mit Terrasse und asiatisch inspirierter Fusion-Küche (seit April 2026; Di–So 10–17 Uhr, Mai–September Sa/So bis 20 Uhr, am ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr). Museumsshop mit Literatur, Kunsthandwerk und Ausstellungsartikeln. Präsenzbibliothek zur ostasiatischen Kunst nach Anmeldung.
Auf der Museumswebsite keine Angaben zur Raumvermietung gefunden.
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen, Workshops und Kinderwerkstätten über den Museumsdienst Köln, teils mit Anmeldung; für öffentliche Führungen gibt es am Tag selbst einen Teilnahme-Aufkleber an der Kasse (begrenzte Plätze). Depotbesuche für Wissenschaftler:innen mindestens drei Monate im Voraus beantragen. Überblicksführungen dauern etwa 60 Minuten, Themenangebote bis zu zwei Stunden und länger. |
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