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Museum Fürstenfeldbruck

Stadtmuseum in der früheren Klosterbrauerei Fürstenfeld: Klostergeschichte, Leben in Bruck um 1900 und Archäologie der Region.

ÖffnungszeitenEintritt ab 6 € Teilweise barrierefrei

Über das Museum

Die Wurzeln reichen in die Jahre 1903/04 zurück: Bürger aus dem Historischen Verein Fürstenfeldbruck um Hofkaplan August Aumiller gründeten ein Bezirksmuseum, um Zeugnisse der Klostergeschichte, des Handwerks und der Volkskunst vor dem Vergessen zu bewahren. Die Sammlung in einer ehemaligen Brauerei in der Kirchstraße galt bald als Vorbild für weitere Museumsgründungen in Bayern.

Es folgten schwierige Jahrzehnte. Im Ersten Weltkrieg wurden die Räume zweckentfremdet, 1934 ließ die Gemeinde das Gebäude abreißen, die Bestände wanderten durch verschiedene Lager, und wertvolle Leihgaben gingen verloren. Ab 1961 war ein Rest im Alten Rathaus zu sehen. 1979 übernahm die Stadt die Sammlungen und richtete ein Stadtmuseum ein.

1991 eröffnete das Museum in der früheren Brauerei und Pfisterei des Zisterzienserklosters Fürstenfeld mit einer Ausstellung zur Klostergeschichte. 1995 kam die Abteilung „Leben in Bruck um 1900“ hinzu, später die archäologischen Präsentationen. Seit 2013 heißt das Haus Museum Fürstenfeldbruck und zeigt die Klosterabteilung in neuer Gestaltung; einmal im Jahr bespielt es zusätzlich das benachbarte Kunsthaus.

Gesammelt werden heute vor allem Objekte aus dem ehemaligen Kloster und dem Landkreis sowie Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern, die im 19. und 20. Jahrhundert in der Region tätig waren.

Highlights

  • Dauerausstellung zum Zisterzienserkloster Fürstenfeld
  • Alltag und Stadtleben in Bruck um 1900
  • Archäologische Funde von der Vorgeschichte bis zum frühen Mittelalter
  • Jährliche Sonderausstellung im benachbarten Kunsthaus
  • Museumsladen mit Repliken und Kunsthandwerk

Dauerausstellungen

  • Kloster Fürstenfeld – Geschichte des einst weithin bekannten Zisterzienserklosters von der Gründung bis zur Auflösung, seit 2013 neu gestaltet.
  • Leben in Bruck um 1900 – Alltag, städtisches Leben und kulturelle Angebote im Fürstenfeldbruck der Jahrhundertwende.
  • Kelten, Römer, Bajuwaren – Archäologische Funde aus dem Landkreis von der Vorgeschichte bis ins frühe Mittelalter.
Gegründet
1904
Träger
Stadt Fürstenfeldbruck
Leitung
Dr. Caroline Sternberg

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene6 €
Ermäßigt4 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit Behinderung
Kinder & Jugendliche4 €bis 5 Jahre frei · Kinder unter 6 Jahren frei, Schüler*innen zahlen den ermäßigten Eintritt.
Seniorinnen & Senioren4 €Ermäßigter Eintritt für Rentner*innen
Menschen mit Behinderung4 €
Studierende & Azubis4 €
Gruppen4 € p. P.Gruppen mit Führung zahlen den ermäßigten Eintritt pro Person.
Familien10 €2 Erwachsene mit Kindern
Jahreskarte12 €
Familien-Jahreskarte24 €
Öffentliche Führung (1 Stunde)5 €pro Person zzgl. Eintritt
Öffentliche Führung (1,5 Stunden)7,50 €pro Person zzgl. Eintritt

Gruppenführungen: 80 € (1 Stunde) bzw. 120 € (1,5 Stunden) zzgl. ermäßigtem Eintritt. Schulklassen zahlen 1 € pro Schüler, Kindergartenkinder und zwei erwachsene Begleitpersonen sind frei.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Barrierefreier Nebeneingang mit Behindertenparkplatz am Henrik-Moor-Weg. Ein Aufzug erschließt die Ausstellungsetagen, nur die archäologische Abteilung im 3. Obergeschoss ist nicht barrierefrei. Behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss. Seit 2019 mit dem Zertifikat „Reisen für Alle“ ausgezeichnet. Für Führungen in Deutscher Gebärdensprache wird keine Führungsgebühr erhoben.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 5 Jahre frei
Familienticket10 € · 2 Erwachsene mit Kindern
  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Kindergeburtstage

Aktivheft „Bruck unter die Lupe genommen“ für Kinder und Familien (1 € an der Kasse). Jeden letzten Samstag im Monat 13–14.30 Uhr kostenloses Kinderprogramm mit Führung und Workshop für Kinder ab 6 Jahren (begrenzte Plätze). Kindergeburtstage für 6- bis 12-Jährige (2,5 Stunden, max. 10 Kinder) sowie gelegentliche Familienführungen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Fürstenfeld

S4 bis Fürstenfeldbruck, von dort ca. 15 Minuten ausgeschilderter Fußweg. MVV-Buslinien 815, 822 und X900 halten direkt am Klostergelände (Haltestelle „Fürstenfeld“); abends, am Wochenende und an Feiertagen ergänzend das MVV-RufTaxi.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Zahlreiche Parkmöglichkeiten auf dem Klosterareal; Behindertenparkplatz am barrierefreien Nebeneingang im Henrik-Moor-Weg.

  • Behindertenparkplatz

Der Beschilderung „Kloster Fürstenfeld“ folgen; Navi-Adresse: Zisterzienserweg, 82256 Fürstenfeldbruck.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Museumsladen im Foyer mit Ausstellungskatalogen, Postkarten, Büchern, Repliken, Kunsthandwerk und kleinen Geschenken.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Angebote für Schulenja
HinweiseÖffentliche Führungen zu Dauer- und Sonderausstellungen an ausgewählten Terminen (Anmeldung erbeten unter 08141 611313 oder per E-Mail). Gruppenführungen von 60 oder 90 Minuten nach Vereinbarung, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Dialogische Führungen mit Workshops für Kindergärten und Schulklassen.

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