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Museum Uhl'sches Haus

Heimatmuseum in einer Gründerzeitvilla in Göllheim mit Schlachtendiorama von 1298, Archäologie, Geologie und Puppensammlung bei freiem Eintritt.

ÖffnungszeitenEintritt frei Teilweise barrierefrei
Museum Uhl'sches HausÖffnungszeitenEintritt frei
Website

Über das Museum

Das Haus an der Göllheimer Hauptstraße ließ der Landwirt Wilhelm Uhl 1898 als großbürgerliches Wohnhaus errichten. Möglich machte das ein beträchtliches Erbe von Verwandten in den USA. Uhl war von 1904 bis 1920 Bürgermeister des Ortes. Der Sandsteinbau mit Erker und Toreinfahrt zeigt im Inneren Elemente der Gründerzeit und des Jugendstils, darunter Prägetapeten, Deckenmalereien, farbig verglaste Holztüren und Kachelöfen.

Im Jahr 1979 richtete eine Gruppe engagierter Bürger um Dieter Wevers im Haus das Heimatmuseum ein; seit 2005 kümmert sich der Kulturverein Göllheim als Partner der Gemeinde um das Haus. Zwischen 2014 und 2015 wurde das Museum von Grund auf neu gestaltet und am 15. Dezember 2015 wiedereröffnet. Seither arbeitet die Ausstellung mit Medien-, Hör- und Anfassstationen. Der frühere Empfangssaal der Familie dient seit 2016 außerdem als Trauzimmer.

Auf rund 300 Quadratmetern in zwei Geschossen erzählt das Museum die Geschichte Göllheims von den ersten Siedlern über Römer und Merowinger bis zur Schlacht am Hasenbühl von 1298, bei der König Adolf von Nassau fiel. Hinzu kommen ein Geologieraum zur Tertiärzeit, der auch die Geschichte des örtlichen Zementwerks aufgreift, die Dokumentation zur Familie Uhl und seit 2004 die Puppen- und Puppenstubensammlung von Karin Heinz.

Highlights

  • Schlachtendiorama zur Schlacht am Hasenbühl 1298 mit Hörstation und Rittergewändern zum Anprobieren
  • Gründerzeithaus von 1898 mit Jugendstil-Details und originalem Empfangssaal
  • Puppen- und Puppenstubensammlung Karin Heinz
  • Geologieraum „Göllheimer Lagune“ zur Tertiärzeit
  • Funde aus Römer- und Merowingerzeit
  • Eintritt frei

Dauerausstellungen

  • 1298 – Die Schlacht am Hasenbühl – Im Rittersaal zeigt ein großes Diorama mit bemalten Zinnfiguren den Verlauf der Schlacht, in der König Adolf von Nassau fiel; eine Hörstation erzählt das Geschehen nach.
  • Geschichte der Familie Uhl – Im ehemaligen Empfangssaal dokumentieren Anschauungsmaterial und eine Medienstation Leben und Aufstieg der Erbauerfamilie und die Architektur des Hauses.
  • Faszination Puppen – Die Sammlung Karin Heinz zeigt historische Puppenstuben und Puppen vom Biedermeier bis in die 1960er-Jahre sowie Einblicke in die Herstellung von Porzellanpuppen.
Gegründet
1979
Träger
Ortsgemeinde Göllheim (Betreuung durch den Kulturverein Göllheim e. V.)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Das Erdgeschoss ist barrierefrei und hat eine rollstuhlgerechte Toilette.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Mitmach- & Anfassstationen
  • Wickelmöglichkeit

Junge Besucher können im Rittersaal ritterliche Ausstattung anprobieren; Hör- und Anfassstationen sowie die Puppen- und Puppenstubensammlung sprechen auch Kinder an. Im Erdgeschoss gibt es einen Wickeltisch.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden · 100 m zum Eingang

Parkplätze etwa 100 m entfernt, gegenüber dem Kerzenheimer Tor.

Route planen

Service & Gastronomie

    Neben dem Museum gibt es ein Café, das für Veranstaltungen und kleine Feiern genutzt wird.

    Veranstaltungen & Vermietung

    • Räume mietbar
    • Private Feiern
    • Hochzeiten / Trauungen

    Bis zu 50 Personen.

    Der frühere Empfangssaal ist Trauzimmer für bis zu 50 Gäste (Zusatzgebühr 150 Euro), Sektempfang im Nebenraum und im Innenhof möglich. Trauungen: Standesamt der Verbandsgemeinde Göllheim, Tel. 06351 4909-21; Veranstaltungen: Tel. 06351 4909-18.

    Besuch planen

    Führungenja
    HinweiseFührungen zu verschiedenen historischen und kulturellen Themen sind über den Kulturverein oder die Gemeinde buchbar (Tel. 06351 4909-18). Die Ausstellung bietet Medien-, Hör- und Anfassstationen.

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