9. Mai 2026 – 15. November 2026
FRITZ KLEE – Ein Selber wider Willen?
Die Schau in Selb würdigt den Architekten und Gestalter, der ab 1908 drei Jahrzehnte die örtliche Fachschule für Porzellanindustrie leitete, mit über 150 Entwürfen und Objekten.

Staatliches Porzellanmuseum mit zwei Häusern: Fabrik und Technik in der alten Rosenthal-Fabrik Selb, Sammlung in einer Villa in Hohenberg.
9. Mai 2026 – 15. November 2026
Die Schau in Selb würdigt den Architekten und Gestalter, der ab 1908 drei Jahrzehnte die örtliche Fachschule für Porzellanindustrie leitete, mit über 150 Entwürfen und Objekten.
16. Mai 2026 – 10. Jänner 2027
Studierende und Schülerinnen zeigen in Hohenberg über 150 Entwürfe zu neuen Formen der Tisch- und Esskultur.
Den Anfang machte 1982 das Museum der Deutschen Porzellanindustrie in Hohenberg an der Eger. Es zog in die frühere Direktorenvilla der Familie Hutschenreuther, deren Betrieb als erste private Porzellanfabrik Nordostbayerns gilt. Dort sollten die Erzeugnisse der Porzellanfabriken des 19. und 20. Jahrhunderts dokumentiert werden; Mitte der 1990er-Jahre kam ein moderner Anbau aus Glas und Stahl hinzu.
Als ab 1986 ein zweites Porzellanmuseum in Selb geplant wurde, teilten sich die beiden Häuser die Themen auf: In der stillgelegten Rosenthal-Fabrik, heute ein Industriedenkmal mit erhaltenen Rundöfen, geht es um Herstellung, Technik und den Arbeitsalltag der Porzelliner, während Hohenberg die Produkte selbst zeigt. 2005 kam in Selb eine Abteilung zur Technischen Keramik hinzu, die inzwischen als Erlebnisausstellung „Mission: Keramik“ gestaltet ist. Unter dem gemeinsamen Namen Porzellanikon bilden beide Standorte nach eigener Aussage das größte Porzellanmuseum Europas.
2014 übernahm der Freistaat Bayern das Museum als staatliche Einrichtung. Langjähriger Gründungsdirektor war Wilhelm Siemen; seit 2020 leitet Anna Dziwetzki das Haus. In Selb wird unter anderem die Firmengeschichte von Rosenthal erzählt, und ehemalige Porzellinerinnen und Porzelliner führen an historischen Maschinen vor, wie Porzellan vor rund hundert Jahren entstand. Hohenberg präsentiert rund 10.000 Objekte zur Kulturgeschichte des Porzellans im deutschsprachigen Raum vom 18. Jahrhundert bis heute, ergänzt durch wechselnde Sonderausstellungen und einen Museumsgarten. Zum Museum gehören außerdem Bibliothek und Archiv zur deutschen Porzellanindustrie.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4 €Senioren ab 65, Studierende, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 zahlenden Personen sowie weitere Gruppen laut bayerischer Tarifordnung |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 4 €Ermäßigung ab 65 Jahren |
| Menschen mit Behinderung | 4 €Begleitperson frei · Ermäßigt gegen Schwerbehindertenausweis; Begleitperson bei eingetragener Notwendigkeit frei. |
| Studierende & Azubis | 4 €Studierende der Kunst, Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft haben freien Eintritt. |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 4 € p. P.Ermäßigter Eintritt für Gruppen ab 15 zahlenden Personen; Gruppenführung 49 € pro Gruppe bis 20 Personen zuzüglich Eintritt. |
| Familien | –Kein Familienticket; Kinder bis 18 Jahre frei. |
| Kombikarte Selb + Hohenberg | 6,50 €Ermäßigt 5 € |
| Eintritt Hohenberg | 3 €Ermäßigt 2 € |
| Sonntagseintritt (Dauerausstellungen) | 1 €Keine weitere Ermäßigung |
| Öffentliche Führung (meist sonntags) | 5 €Zuzüglich Eintritt |
Preise für Selb; Hohenberg allein 3 € (ermäßigt 2 €), Kombikarte beider Standorte 6,50 € (ermäßigt 5 €). Sonntags kosten die Dauerausstellungen für alle nur 1 €. Es gilt die Tarifordnung der staatlichen Museen Bayerns (u. a. freier Eintritt mit Bayerischer Ehrenamtskarte).
Der Standort Hohenberg wurde barrierearm umgebaut (u. a. Bodenleitsystem, Tastobjekte, Audioführer, Angebote für Rollstuhlfahrende sowie blinde, sehbehinderte und gehörlose Gäste). In Selb gibt es für „Mission: Keramik“ einen begleiteten Rundgang für blinde und sehbehinderte Menschen nach Vereinbarung (Telefon 09287 91800500). Angaben zur Rollstuhlzugänglichkeit in Selb liegen nicht vor.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Kreativ-Fabrik mit Familiennachmittagen, Ferien- und Forscherprogrammen (meist ab 6 Jahren, mit Anmeldung). In Selb Mitmach-Ausstellung „Mission: Keramik“ zur technischen Keramik mit Experimenten und Augmented Reality sowie mehrere Kindergeburtstagsprogramme. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
In Selb 10 Busparkplätze, Busse können bis vor das Haus fahren.
Mit dem Auto über die A93.
Route planenCafé-Restaurant „Altes Brennhaus“ im Porzellanikon Selb (Di 10–17, Mi–Fr 10–22, Sa/So 10–17 Uhr). Museumsshop an beiden Standorten; kostenloses BayernWLAN. Museumsgarten in Hohenberg.
Bis zu 200 Personen.
Selb: Auditorium bis 200 Personen, Konferenzräume bis 60 Personen, Trauungen auf der Rosenthal-Empore; Hohenberg: Saal in der Hutschenreuther-Villa für 50–100 Personen, Garten. Feiern auch im „Alten Brennhaus“.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen meist sonntags (5 € zzgl. Eintritt, ohne Anmeldung); Gruppenführungen an beiden Standorten auf Anfrage. Zahlreiche Schulprogramme vor allem in Selb. |
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