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Sammlung Goetz in München
Foto: Till Niermann · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Sammlung Goetz

Staatliche Sammlung zeitgenössischer Kunst und Medienkunst; nach Schließung des Baus in Oberföhring Wechselausstellungen im „Schaufenster“ an der Pacellistraße.

ÖffnungszeitenEintritt ab 4 € Rollstuhlgerecht
Interimsstandort. Das Ausstellungsgebäude in München-Oberföhring (Oberföhringer Straße 103) ist dauerhaft geschlossen, weil es nicht wirtschaftlich sanierbar ist. Seit Dezember 2025 zeigt die Sammlung Wechselausstellungen im „Schaufenster“ in der Pacellistraße 5 (Zwischennutzung).

Aktuelle Ausstellungen

16. Juli 2026 – 24. Oktober 2026

Sterling Ruby

Auswahl aus den Jahren 2008 bis 2016 mit großformatigen Spray-Paintings, Keramiken, Bronzen und textilen Skulpturen des in Los Angeles lebenden Künstlers.

17. November 2026 – 20. Februar 2027

Jeff Wall

Leuchtkastenbilder des kanadischen Fotografen aus den 1990er-Jahren, in denen inszenierte Szenen Kino und Malerei verbinden.

Über das Museum

Ingvild Goetz kaufte 1969 ihr erstes Kunstwerk und betrieb in den folgenden Jahren einen Grafikverlag sowie die Galerie „art in progress“ in Zürich, München und Düsseldorf. 1984 gab sie die Galerie auf, um sich ganz dem Sammeln zu widmen. Anfangs konzentrierte sie sich auf Arte Povera und amerikanische Kunst der 1980er-Jahre, später kamen die Young British Artists, Gutai, italienische Kunst nach 1950 und vor allem Medienkunst hinzu. Heute umfasst die Sammlung mehr als 5.500 Werke.

1993 eröffnete sie in München-Oberföhring ein Sammlerhaus nach Entwurf von Herzog & de Meuron – das erste Ausstellungsgebäude des Basler Büros, dessen schwebend wirkender Holz-Glas-Kubus als Ikone der Gegenwartsarchitektur gilt. 2004 kam mit BASE 103 ein unterirdischer Raum für Film- und Videoarbeiten hinzu.

Zum 1. Januar 2014 schenkte Ingvild Goetz dem Freistaat Bayern das Gebäude und 375 Werke der Medienkunst; den übrigen Bestand stellte sie als Dauerleihgabe zur Verfügung. Seitdem wird die Sammlung Goetz als staatliche Einrichtung weitergeführt und arbeitet eng mit Pinakothek der Moderne, Haus der Kunst und Neuem Museum Nürnberg zusammen.

Bei Voruntersuchungen für eine Modernisierung zeigte sich, dass das Haus in Oberföhring nicht wirtschaftlich sanierbar ist; es bleibt samt BASE 103 dauerhaft geschlossen. Als Zwischennutzung eröffnete im Dezember 2025 das „Schaufenster“ in der Ladenzeile der Neuen Maxburg von Sep Ruf, wo wechselnde Ausstellungen aus dem Bestand zu sehen sind.

Highlights

  • Einer der umfangreichsten Bestände zur Arte Povera, u. a. mit Mario Merz’ „Iglu“
  • Bedeutende Medienkunst-Sammlung mit Film-, Video- und Rauminstallationen
  • Werke der Young British Artists und der japanischen Gutai-Gruppe
  • Ehemaliges Sammlerhaus von Herzog & de Meuron in Oberföhring (von außen)
  • Wechselausstellungen im gläsernen „Schaufenster“ der Neuen Maxburg
Gegründet
1993
Träger
Freistaat Bayern
Leitung
Katharina Vossenkuhl

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene4 €
Ermäßigt3 €Personen über 65, Personen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, Schwerbehinderte, Freiwilligendienstleistende (FSJ, FÖJ, BFD, freiwilliger Wehrdienst)
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie alle Schüler*innen über 18 (außer Abendschulen/Kolleg und Sprachschulen) frei.
Seniorinnen & Senioren3 €Ermäßigung ab 65 Jahren.
Menschen mit Behinderung3 €Begleitperson frei · Ermäßigt für Schwerbehinderte; die eingetragene Begleitperson hat freien Eintritt.
Studierende & Azubis3 €Ermäßigt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr; Studierende der Kunst, Kunstgeschichte, Kunstwissenschaften und Kunstpädagogik frei.

Tickets vor Ort oder im Webshop. Freier Eintritt u. a. für ICOM- und Museumsbund-Mitglieder sowie mit der Jahreskarte der Staatlichen Museen und Sammlungen.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: nicht vorhanden
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Ausstellungsraum barrierefrei zugänglich; im Ausstellungsraum gibt es keine Toilette. Die Website bietet Informationen in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Kindergeburtstage

Wechselnde Kreativ-Workshops für Kinder und Jugendliche zu den laufenden Ausstellungen; Kindergeburtstage im /Schaufenster buchbar.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Karlsplatz (Stachus), Ausgang P · 3 Min. zu Fuß

U4/U5 bis „Karlsplatz (Stachus)“, Ausgang P (ca. 2–3 Min. Fußweg); S1–S8 bis „Karlsplatz (Stachus)“ (ca. 8 Min.); Tram 19 bis „Lenbachplatz“ (ca. 2–3 Min.).

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Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop

Keine Toilette vor Ort. Publikationen sowie Tasche und Schal als Editionen vor Ort erhältlich.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Audioguideja
HinweiseKostenloser Audioguide über die Web-App der Sammlung. Werke der Sammlung sind außerdem in Kooperationsausstellungen und in der Sammlung Online zu sehen.

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