
Stadtgeschichtliches Museum Wolgast
Wolgasts Stadtmuseum im Fachwerkspeicher „Kaffeemühle“: von der pommerschen Herzogsresidenz bis zum Schiffbau, mit Freester Fischerteppichen.
Über das Museum
Seinen Spitznamen verdankt das Haus am Rathausplatz dem markanten Dach, das an eine alte Kaffeemühle ohne Kurbel erinnert. Das Alter des Fachwerkbaus ist nicht eindeutig geklärt: Lange galt er als einer der wenigen Profanbauten, die den Stadtbrand von 1713 überstanden, die Bauweise deutet aber eher auf ein schwedisches Beamtenhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert hin. Der Keller stammt bereits aus dem 15. Jahrhundert. Nach dem Abzug der Schweden 1815 wurde im Haus eine Gastwirtschaft eingerichtet, um 1840 kam ein Saalanbau hinzu; nach 1945 diente das Gebäude unter anderem als Gemüseladen.
Mitte der 1950er Jahre entstand hier ein kleines Heimatmuseum. Weil das Haus nach Kriegsschäden in Schieflage geraten war, wurde es von 1975 bis 1982 mit großer Unterstützung Wolgaster Bürger und Betriebe gründlich saniert; anschließend zog das Museum zunächst ins Erdgeschoss und ein Jahr später auch in das erste Obergeschoss. Bei einer zweiten Sanierung zwischen 1990 und 1995 wurde das Dach angehoben und der Dachboden für Ausstellungen nutzbar gemacht.
Heute erzählt das Museum auf vier Etagen, wie sich Wolgast von der Residenzstadt der Herzöge von Pommern-Wolgast zum Schiffbaustandort entwickelte. Themen sind Schwedenzeit, Handel, Handwerk, Seefahrt und Industrie. Eine Besonderheit ist die umfangreiche Sammlung Freester Fischerteppiche. Sonderausstellungen, Vorträge sowie die Kulturnacht im August und der Manufakturtag im Oktober ergänzen das Programm. Zu den Museen der Stadt Wolgast gehören außerdem das Rungehaus und die Kapelle St. Gertrud.
Highlights
- Fachwerkspeicher mit markantem „Kaffeemühlen“-Dach
- Umfangreiche Sammlung Freester Fischerteppiche
- Residenzstadt der Herzöge von Pommern-Wolgast
- Schwedenzeit und Schiffbaugeschichte
- Historische Werkstätten und Alltagsszenen
Dauerausstellungen
- Wolgaster Stadtgeschichte – Auf vier Etagen von der pommerschen Herzogsresidenz über die Schwedenzeit bis zum modernen Schiffbaustandort, mit Industrie-, Handels- und Handwerksgeschichte.
- Freester Fischerteppiche – Geknüpfte Teppiche aus dem Fischerdorf Freest, eine regionale Textiltradition, der das Museum eine eigene Präsentation widmet.
- Gegründet
- 1955
- Träger
- Wolgaster Kulturgesellschaft gGmbH (Museen der Stadt Wolgast)
- Leitung
- Stefan Rahde
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 € |
| Kinder & Jugendliche | 3 €bis 5 Jahre frei · Kinder von 6 bis 14 Jahren 3 €, jüngere Kinder frei. |
| Studierende & Azubis | 4 €Schülerinnen, Schüler und Studierende. |
| Familien | 15 €2 Erwachsene und 2 Kinder unter 18 Jahren. |
| Kombiticket Stadtgeschichtliches Museum und Rungehaus | 9 €Pro Person, 7 Tage ab Kauf gültig |
| Jahreskarte Kombi (Stadtgeschichtliches Museum und Rungehaus) | 30 €Pro Person |
| Jahreskarte Kombi Familie | 50 €2 Erwachsene und 2 Kinder unter 18 Jahren |
| Museumsführung (nur nach Anmeldung) | 30 €Pauschale zuzüglich 5 € pro Person |
Die Preise gelten einschließlich Sonderausstellungen.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Erdgeschoss mit dem großen Saal für Sonderausstellungen ist barrierefrei zugänglich; die oberen Etagen sind nur über Treppen erreichbar.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Jährliche Veranstaltungen sind die Kulturnacht im August und der Manufakturtag mit historischem Handwerk im Oktober. |





