
Stadtmuseum Güstrow
Stadtmuseum am Güstrower Schloss: Geschichte der Residenzstadt, Werke des Romantikers Georg Friedrich Kersting und deutscher Expressionisten – Eintritt frei.
Über das Museum
Das Museum der Stadt Güstrow öffnete am 30. April 1892. Den Grundstock bildeten die Bestände des zwei Jahre zuvor gegründeten Kunst- und Altertumsvereins, die durch Schenkungen und gezielte Ankäufe rasch wuchsen. In den folgenden Jahrzehnten zog das Museum mehrfach um – vom Billardsaal des Wallhotels über das frühere Hof- und Landgericht am Domplatz bis in einen ehemaligen Pferdestall am Wall.
Ab 1955 wurde das Haus hauptamtlich geleitet und erhielt erstmals eine ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte. Zeitweise betreute es auch Außenstellen, darunter die Barlach-Gedenkstätte in der Gertrudenkapelle, Mühlenmuseen und das Geburtshaus des Malers Georg Friedrich Kersting. Von 1953 bis 2003 war die Sammlung im Bürgerhaus Franz-Parr-Platz 7 untergebracht.
Seit Oktober 2003 nutzt das Museum den klassizistischen Bau am Franz-Parr-Platz 10, der 1926 als Krankenhaus des Landarbeitshauses im Schloss eröffnet worden war. Auf rund 500 Quadratmetern zeichnet die Ausstellung die Entwicklung Güstrows von der Stadtgründung bis ins 20. Jahrhundert nach; der Teil zum 20. Jahrhundert kam 2013 hinzu. Seit 2009 befindet sich im Eingangsbereich auch die Güstrow-Information.
Die Sammlung umfasst mehr als 100.000 Objekte. Hervorzuheben sind Gemälde und Zeichnungen Kerstings, Werke von Expressionisten wie Christian Rohlfs, Erich Heckel und Helmuth Macke, der Nachlass des Malers und Restaurators Otto Vermehren sowie eine umfangreiche Sammlung historischer Theaterzettel.
Highlights
- Gemälde und Zeichnungen des Romantikers Georg Friedrich Kersting
- Expressionisten: Christian Rohlfs, Erich Heckel, Helmuth Macke
- Fahneninstallation zu den Mecklenburgischen Freiwilligen Jägern 1813/14
- Nachlass des Malers und Uffizien-Restaurators Otto Vermehren
- Multimediale Abteilung zum 20. Jahrhundert
Dauerausstellungen
- Stadt & Residenz Güstrow – Chronologischer Rundgang von der mittelalterlichen Stadtgründung über die Residenzzeit und die Befreiungskriege bis ins 20. Jahrhundert, mit Kunstwerken von Kersting, Vermehren und Expressionisten.
- Gegründet
- 1892
- Träger
- Barlachstadt Güstrow
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Zertifiziert nach „Reisen für Alle“: barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung, teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer und sehbehinderte Menschen. Stufenloser Zugang, Aufzug (Kabine 109 × 147 cm), Türen meist mindestens 90 cm breit, Exponate überwiegend im Sitzen einsehbar. Zwei Behindertenparkplätze, barrierefreies WC im Erdgeschoss. Führungen für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer nach Anmeldung.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Es gibt einen eigenen Museumsführer für Kinder sowie museumspädagogische Programme zur ständigen Ausstellung für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Franz-Parr-Platz · 10 m
Stadtbus bis Haltestelle Franz-Parr-Platz; alle Güstrower Stadtbusse haben eine ausklappbare Rampe.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Zwei ausgewiesene Behindertenparkplätze am Museum.
- Behindertenparkplatz
Das Museum liegt direkt neben dem Schloss Güstrow.
Route planenService & Gastronomie
Im Eingangsbereich befindet sich die Güstrow-Information (Tourist-Information).
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Ein Einführungsfilm, ein Museumsführer für Erwachsene, ein Kinder-Museumsführer und ein Faltblatt begleiten den Rundgang. Angeboten werden Führungen, Vorträge, Ausstellungsgespräche und Projekttage; Anfragen unter 03843 769-122. |




